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10.02.2018 20:32 von Christian MT und Tim Gerdes

Shotokan-Ryu Karate-Do Seminar mit Lothar Ratschke und Roland Ahlers

Am 10.02. war Lothar Ratschke nach fast einem Jahr wieder zu Gast in unserem Dojo. Wieder einmal kamen insgesamt 52 Teilnehmer aus vielen Teilen Deutschlands zu uns um bei ihm zu trainieren. Es entstand auch sofort die für seine Lehrgänge typische familiäre Atmosphäre, da sich viele der Teilnehmer bereits seit Jahren kennen und regelmäßig auf Lehrgängen von Lothar Ratschke sehen.

Um 10:00 Uhr startete das Training für die 9.-6. Kyu Grade. Ca-20 Teilnehmer und ungefähr genauso viele aus den höheren Kyu Graden und auch Dan Träger nahmen an den Übungseinheiten teil.

Nach der traditionellen Begrüßung und einer kurzen Aufwärmübung ging es im ersten Schritt um die Technik und die korrekte Ausführung der Kata „ Taikyoku Shodan.“

Einen großen Stellenwert bei der Durchführung der Kata wurde von Lothar Ratschke auf die korrekte Gewichtsverteilung bei den Ständen und den darauffolgenden Wendungen gelegt. Hintergrund dazu ist, dass nur bei der korrekten Durchführung der Technik eine effektive Abwehr eines Angriffes erfolgen und zum Ziel führen kann.

Ein weiterer wichtiger Aspekt war bei allen Trainingseinheiten die Biomechanischen Erkenntnisse.

Die letztendlich dazu dienen, alle Techniken sowohl effektiv auszuführen als auch den Schüler über die viele Jahre den Sport gesund und verletzungsfrei ausüben zu lassen.

Die nachfolgende Übung war die Kata Heian Shodan mit der entsprechenden Bunkai .

Bei der Ausführung der Heian Shodan lag der Schwerpunkt auf der genauen Analyse der Kata.

Also welche Techniken im Einzelnen durchgeführt werden und insbesondere zu welchem Zweck.

Lothar Ratschke stellt bei den Anwendungen immer den SV Bezug für eine reale Verteidigungssituation im Alltag her. Er betonte bei seinen Ausführungen die Wichtigkeit der korrekten, Konsequenten und harten Durchführung der Techniken um sich in einer Notfallsituation optimal verteidigen zu können.

 

Die erste Einheit der Oberstufe begann mit lockeren Aufwärmübungen welche dann sofort in den Ablauf der Kata Gojoshiho-Dai übergingen. Wie für Lothar Ratschke üblich ging er besonders auf die Biomechanik der Bewegungen und die Standfestigkeit ein. Er betonte beispielsweise die Wichtigkeit die Muskulatur durch Vorspannung auf die nächste Technik vorzubereiten damit die nächste Technik explosiv durchgeführt werden kann.

Lothar Ratschke überzeugte außerdem wieder einmal mit seinem großen Wissen über die Entwicklung und Geschichte des Karate. Er erklärte beispielsweise die Herkunft des ursprünglichen Namens der Kata “Kotaku” welcher sich mit Spechtklopfen übersetzen lässt.

 

Die zweite Übungseinheit für die Unter- und Mittelstufe am Nachmittag befasste sich mit der Heian Nidan und den entsprechenden Anwendungen/Bunkai der Kata.

Auch hier waren Teilnehmer aus den höheren Graduierungen dabei, zur optimalen Unterstützung und selbstverständlich auch um die eigenen Fertigkeiten und Kenntnisse zu vertiefen.

 

In der zweiten Einheit der Oberstufe wurden die Inhalte der ersten Einheit dann weiter vertieft und in Partnerübungen das Bunkai der Kata geübt. Hier ging Lothar besonders auf die nötige Ernsthaftigkeit bei der Selbstverteidigung ein, da die Techniken dort konsequent durchgeführt werden müssen um zum Erfolg zu führen. Er ging außerdem auf den Abschluss der Selbstverteidigungssituationen ein welcher nicht zwingend mit einem Tzuki zum am Boden liegenden Partner erfolgen muss sondern auch durch Hebel oder Tritte zu den Beinen erfolgen kann.

Nach der zweiten Einheit der Oberstufe erfolgte dann noch eine Kyu-Prüfung welche die einzige Kandidatin dann auch erfolgreich bestanden hat.

Den Abschluss bildete traditionell das Abendessen im Restaurant mit den Lehrgangsteilnehmern.

Abschließend lässt sich sagen, dass der Lehrgang wieder mal sehr lehrreich und unterhaltsam gewesen ist und sich ein Besuch im nächsten Jahr auf jeden Fall wieder lohnen wird.

PS, Dank auch an Roland Ahlers für die Organisation und Durchführung des Seminares.

Auch an alle anderen Helfer die bei der Vorbereitung und Durchführung tatkräftig mit angepackt haben, besonders an Markus, Tim, Nicki, Juliane, Christian M-T und Christina.

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03.02.2018 08:52 von Frank Oppenheimer

Frauke Hillmann und Thomas Weber haben die Prüfung zum 1. DAN Kyusho Jitsu bestanden

2015 startete eine Ausbildung im Kyusho Jitsu an der DAN-Träger oder angehende DAN-Träger teilnehmen können. Geleitet werden diese Ausbildungen von Bettina und Sebastian Lämmle. Die Ausbildung läuft über ca. 2 Jahre. In dieser Zeit werden 3 Tageslehrgänge und ein DAN-Vorbereitungs-Lehrgang abgehalten. Zwischen diesen sogenannten Niveaus muss das Erlernte, bestehend aus Praxis und viel Theorie, gefestigt und trainiert werden. Zusätzliche Seminarangebote sind während dieser Zeit sehr hilfreich und geben Gelegenheit Fragen zu stellen. Im September 2017 fand dann die DAN-Vorbereitung statt. Hier stellten die Prüflinge Bettina und Sebastian Lämmle ihr Prüfungskonzept vor.

Am Samstag, den 03.02.2018 fand in Willich bei Düsseldorf ein Lehrgang mit Bettina und Sebastian statt. Nach Lehrgangsende war dann die Prüfung angesetzt. Es wurden Meridiane mit ihren Vitalpunkten abgefragt und natürlich welche Eigenschaften die einzelnen Punkte haben. Darüber hinaus sind auch viele Dinge wichtig, die mit der Traditionellen Chinesischen Medizin in Verbindung mit dem Kyusho Jitsu zu tun haben. Im praktischen Teil wurden Drill-Übungen und Anwendungen aus einer gewählten Kata gezeigt. Zum Ende der Prüfung waren Techniken der Wiederherstellung und Wiederbelebung (Kuatsu) zu zeigen und ganz zum Schluss durfte eine (leichte) K.O.-Technik natürlich auch nicht fehlen.

Die Prüfer Bettina und Sebastian zeigten sich sehr zufrieden mit den Leistungen, gaben noch wertvolle Tipps mit auf den Weg und gratulierten zur bestanden DAN-Prüfung.

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16.12.2017 19:11 von Christina Biendara

Kyu Prüfungen der Karateabteilung

Zum Jahresabschluss haben sich 28 Karateka noch einmal richtig angestrengt. Einen Vormittag lang wurden ihre Fortschritte und Leistungen durch die beiden Prüfer Michael Gerdes-Röben und Roland Ahlers bewertet. Zudem wurden ihnen wertvolle Tipps zur individuellen Verbesserung an die Hand gegeben.

Herzlichen Glückwunsch! Die zahlreich erschienenen Eltern und Angehörige konnten die Prüfungen von den Zuschauerplätzen aus mitverfolgen. Nach einigen Stunden höchster Konzentration, war die Freude über die Erfolge auf allen Seiten groß. Alle Prüflinge konnten das Karatejahr erfolgreich abschließen. Insgesamt haben acht Kinder und zehn Jugendliche und ein Erwachsener die nächste Stufe auf der Kyu-Leiter gemeistert und weitere neun TeilnehmerInnen haben die Zwischenprüfung bestanden.

 

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16.12.2017 19:04 von Christina Biendara

Weihnachtsfeier im Dojo mit Live Musik

Am Nachmittag der Kyu-Prüfungen ging es zum gemütlichen Teil des Tages über. 48 Karateka nebst Angehörigen sind der Einladung unserer Abteilung gefolgt, das Jahr bei einem gemütlichen Beisammensein ausklingen zu lassen. Ein besonderes Highlight war die musikalische Begleitung des Nachmittags. Rocco sorgte gemeinsam mit seiner Frau Melanie und Herbert aus der Ju-Jutsu Abteilung für eine besinnliche, vorweihnachtliche Atmosphäre. Sie spielten mehrstimmige Weihnachtslieder auf dem Akkordeon, dem Cello und weiteren Instrumenten, während sich die Erwachsenen und Jugendlichen bei Warm- und Kaltgetränken, Keksen und Kerzenschein austauschen konnten. Die vielen Kinder hielt es derweil nicht auf ihren Plätzen. Sie spielten lieber im großen Dojo ausgelassen Fußball oder turnten auf den Matten. Ab und zu schauten sie aber doch bei uns Großen vorbei: das Kuchenbuffet war einfach zu verlockend. An dieser Stelle sei allen Helferinnen und Helfern herzlich gedankt, die durch ihre Mitwirkung dieses schöne Fest möglich gemacht haben!

 

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22.11.2017 18:25 von Frank Oppenheimer

1. DAN in Kyushu Jitsu für Tim Gerdes

Nachdem mein Trainingspartner Marco mich überzeugt hatte dieses Jahr doch schon die Prüfung zum 1. Dan Kyusho-Jitsu abzulegen entschlossen wir uns am 18.11. zu einem Besuch im Heimatdojo von Sebastian und Bettina Lämmle in Todtnau.

Bereits die Fahrt brachte eine ziemliche Anstrengung mit sich, da wir etwa 730 Kilometer pro Strecke zurücklegen mussten. Wir erreichten unser Ziel dann auch ziemlich erschöpft am Nachmittag wo wir dann aber durch die wunderschöne Gegend des Hochschwarzwalds und den für uns ersten Schnee des Jahres belohnt wurden.

Als sich dann die Prüfung näherte steigerte sich dann auch unsere Nervosität, da wir jetzt zeigen mussten was wir 2,5 Jahre gelernt hatten und was wir mit diesem Wissen vorbereitet hatten. Die Prüfung selbst war dann auch eine wirkliche Herausforderung, da wir 2,5 Stunden auf Herz und Nieren geprüft wurden was insbesondere nach der langen Fahrt und der Nervosität viel Kraft kostete. Nach bestandener Prüfung haben wir dann noch mit einem Abendessen in der örtlichen Pizzeria gefeiert und sind völlig erschöpft ins Bett gefallen.

Der Sonntag bot dann noch einmal die Möglichkeit das bisherige Wissen zu festigen und ganz ohne den Druck einer bevorstehenden Prüfung neues Wissen zu erwerben. Hier ging es vor allem um Distanzgefühl und Lockerheit in den Bewegungen. Weiterhin wurden einige Anwendungen aus den Kata Kanku-Dai und Soshin gezeigt. Abgerundet wurde der Lehrgang mit Techniken am Boden.

Da wir aber leider eine lange Fahrt vor uns hatten mussten wir uns früher verabschieden und konnten nicht bis zu den Regenerationstechniken bleiben. In jedem Fall haben sowohl Marco als auch ich festgestellt, dass die Reise sich auch unabhängig vom Training lohnt da die Gegend viel Natur zum erkunden bietet. Es wird daher sicher nicht unsere letzte Reise nach Todtnau gewesen sein und beim nächsten Mal werden wir auch länger bleiben.

Abschließend bleibt nur zu sagen, dass ich mich sowohl bei meinem Trainingspartner Marco für die Hilfe bei der Prüfung als auch bei Sebastian und Bettina für die qualifizierte Ausbildung und Gastfreundschaft bedanken möchte. Ich freue mich bereits auf das nächste Treffen egal ob in Todtnau oder wieder hier im Norden.

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23.09.2017 09:44 von Tim Gerdes

KVN-Tag 2017

Am Samstag den 23.09 wurde durch den KVN (Karate Verband Niedersachen) wieder der KVN-Tag ausgerichtet. Diese Veranstaltung wird jedes Mal von einem anderen Dojo innerhalb des Verbandes ausgerichtet und fand dieses Mal in Delmenhorst statt.

Der KVN-Tag ist immer ein Großereignis da hier viele unterschiedliche Trainer Einheiten geben und Sportler sowohl aus dem Breiten- wie auch aus dem Leistungssport gemeinsam voneinander lernen können. Es wird dort versucht die volle Bandbreite des Karate abzudecken.

Dieses Jahr waren die Trainer Mark Haubold, Rainer Tippe, Antonio Dionisio, Frank Carmichael, Heinrich Reimer und Oliver Marahrens. Weiterhin wurde durch Wilfried Nickel ein Kampfrichterlehrgang für Dan-Anwärter angeboten, Martin Weber gab Anti-Doping Informationen für Wettkämpfer und Trainer und Lutz Fischer stellte die rechtliche Seite der Notwehr vor. Ulrike Maaß musste leider aus gesundheitlichen Gründen vertreten werden.

Unser Dojo war mit einer relativ großen Gruppe von 11 Leuten vertreten und teilte sich dann auf die unterschiedlichen Einheiten auf. Da immer 3 Einheiten parallel angeboten wurden kann ich nur zu den Einheiten an denen ich selbst teilgenommen habe ausführlicher berichten.

Der Tag begann mit Kumite für Kinder- und Jugendliche bei Mark Haubold in Halle 1, Selbstverteidigung bei der Vertretung von Ulrike Maaß in Halle 2, Dan-Vorbereitung bei Rainer Tippe in Halle 3 und dem 1. Teil des Kampfrichterlehrgangs bei Wilfried Nickel in Halle 4. Hier habe ich mich für die Selbstverteidigungseinheit entschieden.

Die Selbstverteidigungseinheit konnte wie bereits erwähnt nicht von Ulrike Maaß gegeben werden, aber sie schickte eine qualifizierte Vertretung. Wir begannen mit Abwehrstrategien gegen gerade Angriffe und gingen später über zu Schwingern. Gezeigt wurde jeweils ein Eingang in die Verteidigung und ab da konnte je nach Vorkenntnissen weiter gearbeitet werden. Dies war sicher für einige eine Umstellung, da in dieser Einheit auch Karateka vertreten gewesen sind die eher aus dem sportlichen Wettkampf kamen. Hier zeigte sich dann, dass Selbstverteidigung auf näherer Distanz passiert als der Wettkampf und somit andere Techniken nötig sind. Da wir in unserem Dojo allerdings vorwiegend den Selbstverteidigungs- und Fitnessaspekt des Karate betonen bewegten wir uns hier auf gewohntem Terrain.

Nach der kurzen Begrüßungspause inklusive Lehrgangsfoto ging es dann auch gleich weiter. Angeboten wurden dann Selbstverteidigung für Kinder und Jugendliche, Kumite mit Mark Haubold, der Anti-Doping Vortrag von Martin Weber und der 2. Teil des Kampfrichterlehrgangs mit Wilfried Nickel.

Nach diesem Block ging es dann weiter mit einer weiteren Selbstverteidigungseinheit für Kinder und Jugendliche, Kata mit Antonio Dionisio, Cane (SV mit Gehstock) bei Heinrich Reimer und dem letzten Teil des Kampfrichterlehrgangs bei Wilfried Nickel.

Antonio Dionisio hatte als Thema Gojushiho-Sho gewählt. Er begann damit die Kata in Sequenzen zu zerlegen und diese Sequenzen einzeln zu unterrichten. Da diese Kata einen hohen technischen Anspruch hat und für viele in der Einheit unbekannt war erforderte es einiges an Konzentration diese Sequenzen umzusetzen und sich zu merken. Gegen Ende wurden dann noch einmal 2 Passagen der Kata im Bunkai gezeigt.

Nach der Pause ging es dann weiter mit Kata für Kinder und Jugendliche bei Antonio Dionisio, Kyusho bei Frank Carmichael und Bo-Jutsu mit Heinrich Reimer. Die Kyusho-Einheit richtete sich vor allem an Anfänger war aber auch für fortgeschrittene interessant, da hierdurch die Möglichkeit gegeben war dass man mit neuen Leuten sein Wissen testen konnte. Weiterhin brachte Frank sein Wissen auf sehr unterhaltsame Art und Weise rüber. Gerade für die Anfänger war es eine interessante Erfahrung zu sehen wie stark die Reaktionen auch bei wenig Krafteinsatz sind.

Während Frank dann gleich nach der Einheit in einem fließenden Übergang in den zweiten Teil überging wurden in den anderen Hallen „Spielerisches Karate-Training“ für Kinder bei Martin Weber und die Kata Gangaku bei Oliver Marahrens angeboten.

Den Abschluss des Lehrgangs bildeten dann Lutz Fischer mit einem Vortrag über die rechtliche Seite der Notwehr, Oliver Marahrens mit Jion und Rainer Tippe mit einem Prüferlehrgang.

Insgesamt war der KVN-Tag ein großer Erfolg für den Verband, da er auch wieder mit 230 Leuten gut besucht gewesen ist. Ich denke jeder hat hier etwas für sich mitnehmen können und neue Leute kennen gelernt.

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16.09.2017 11:44 von Christina Biendara

Roland Ahlers und Matthias Hohn erreichen den 2. DAN im Kyusho Jitsu

Nach einer intensiven, einjährigen Vorbereitungszeit nebst einer schriftlichen Ausarbeitung, haben Roland Ahlers und sein Trainingspartner Matthias Hohn aus Brake am 16.09. 2017 ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen können.

Unter der Prüfungsleitung von Sebastian Lämmle mussten 15 Anwendungen aus einer Kata unter der Berücksichtigung der Elemente, Stände, Tonprojektion sowie Ying und Yang gezeigt und erläutert werden. Zusätzlich musste die Reanimation (Kuatsu) und Energiewiederherstellung erläutert werden, auch unter Berücksichtigung der Tonprojektion. Zum Schluss musste noch ein KO erzeugt werden. Roland Ahlers und Matthias Hohn haben nicht nur den 2. DAN bestanden, sondern auch eine Instructorlizenz erhalten. Damit sind sie nun berechtigt, Ausbildungsseminare für den Kyusho Jitsu Germany Verband zu leiten.

Herzlichen Glückwunsch!

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16.09.2017 11:38 von Thomas Weber

Kyusho Jitsu - 2 Seminare und eine DAN-Prüfung in Oldenburg

Am Wochenende vom 16.09. bis zum 17.09. durften wir wieder einmal Bettina und Sebastian Lämmle begrüßen. Zwischendurch wurde sogar noch eine DAN-Prüfung zum 2. DAN Kyusho Jitsu abgenommen.

Kyusho Jitsu ist keine eigenständige Kampfkunst, sondern erweitert Kampfkünste und richtet sich dabei auf die Vitalpunkte des menschlichen Körpers. Dieses Wissen stützt sich auf die Grundlagen der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM)  und wurde auf Okinawa lange Zeit nur im Geheimen weitergegeben. George Dillmann hat dies Wissen wieder entdeckt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Basis-Seminar

Am Samstag gab es zunächst eine Einführung für interessierte Einsteiger in das Thema Kyusho Jitsu. Dabei wurden zunächst die Grundlagen der TCM erklärt, was Vitalpunkte eigentlich sind und wie ein Angriff auf Vitalpunkte im Grunde funktioniert. Zwischendurch hatten die Teilnehmer immer wieder Gelegenheit die Theorie auch in die Praxis umzusetzen, wobei Bettina und Sebastian Lämmle  durch die beiden erfahrenen Prüflinge zum 2. DAN unterstützt wurden.

Bettina und Sebastian erklärten den Teilnehmern des Basis-Seminars, wie eine Ausbildung  im Kyusho Jitsu  zum 1. DAN abläuft und wie es auch danach noch weitergeht. Grundsätzlich ist für die Ausbildung eine DAN-Graduierung bzw. der 1. Kyu (DAN –Anwärter) in einer Kampfkunst Voraussetzung, so dass grundlegende Kenntnisse vorhanden sind.  Im Abstand von ca. ½ Jahr finden dann 3 Ausbildungsseminare  (1. – 3. Niveau) statt. Zwischen diesen Seminaren haben die Teilnehmer die Aufgabe, das Wissen dieser Seminare zu verinnerlichen. Schließlich findet ein DAN-Vorbereitungslehrgang statt, wobei auch individuell auf die Prüflinge eingegangen wird. Nach diesem Lehrgang kann dann ein Prüfungstermin festgelegt werden.

DAN-Prüfung

Am Samstag nach dem Basis-Seminar gab es dann die Prüfung zum 2. DAN für unseren Abteilungsleiter Roland Ahlers und seinen Trainingspartner aus Brake. Wie erwartet, meisterten die beiden die Prüfung mit Erfolg. Also an dieser Stelle noch mal: „Herzlichen Glückwunsch“ euch beiden!

DAN-Vorbereitung

Für die Teilnehmer der letzten 3 Ausbildungsseminare gab es am Sonntag die erwähnte DAN-Vorbereitung, welche Teil der Ausbildung zum 1. DAN ist. Die DAN-Prüflinge hatten für ihre bevorstehende Prüfung bereits einen Ablauf auf Grundlage des Prüfungsprogramms ausgearbeitet, welchen sie den Prüfern Bettina und Sebastian präsentierten. Vieles war schon recht gut ausgearbeitet, aber natürlich hatten Bettina und Sebastian noch einige Tipps und Vorschläge um die Prüflinge zu unterstützen. Am Schluss des Seminars wusste jeder Teilnehmer, was er bis zur Prüfung noch verfeinern sollte, so dass eine DAN-Prüfung in Kürze nichts im Wege steht.

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