Nachrichten

16.09.2017 11:44 von Christina Biendara

Roland Ahlers und Matthias Hohn erreichen den 2. DAN im Kyusho Jitsu

Nach einer intensiven, einjährigen Vorbereitungszeit nebst einer schriftlichen Ausarbeitung, haben Roland Ahlers und sein Trainingspartner Matthias Hohn aus Brake am 16.09. 2017 ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen können.

Unter der Prüfungsleitung von Sebastian Lämmle mussten 15 Anwendungen aus einer Kata unter der Berücksichtigung der Elemente, Stände, Tonprojektion sowie Ying und Yang gezeigt und erläutert werden. Zusätzlich musste die Reanimation (Kuatsu) und Energiewiederherstellung erläutert werden, auch unter Berücksichtigung der Tonprojektion. Zum Schluss musste noch ein KO erzeugt werden. Roland Ahlers und Matthias Hohn haben nicht nur den 2. DAN bestanden, sondern auch eine Instructorlizenz erhalten. Damit sind sie nun berechtigt, Ausbildungsseminare für den Kyusho Jitsu Germany Verband zu leiten.

Herzlichen Glückwunsch!

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16.09.2017 11:38 von Thomas Weber

Kyusho Jitsu - 2 Seminare und eine DAN-Prüfung in Oldenburg

Am Wochenende vom 16.09. bis zum 17.09. durften wir wieder einmal Bettina und Sebastian Lämmle begrüßen. Zwischendurch wurde sogar noch eine DAN-Prüfung zum 2. DAN Kyusho Jitsu abgenommen.

Kyusho Jitsu ist keine eigenständige Kampfkunst, sondern erweitert Kampfkünste und richtet sich dabei auf die Vitalpunkte des menschlichen Körpers. Dieses Wissen stützt sich auf die Grundlagen der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM)  und wurde auf Okinawa lange Zeit nur im Geheimen weitergegeben. George Dillmann hat dies Wissen wieder entdeckt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Basis-Seminar

Am Samstag gab es zunächst eine Einführung für interessierte Einsteiger in das Thema Kyusho Jitsu. Dabei wurden zunächst die Grundlagen der TCM erklärt, was Vitalpunkte eigentlich sind und wie ein Angriff auf Vitalpunkte im Grunde funktioniert. Zwischendurch hatten die Teilnehmer immer wieder Gelegenheit die Theorie auch in die Praxis umzusetzen, wobei Bettina und Sebastian Lämmle  durch die beiden erfahrenen Prüflinge zum 2. DAN unterstützt wurden.

Bettina und Sebastian erklärten den Teilnehmern des Basis-Seminars, wie eine Ausbildung  im Kyusho Jitsu  zum 1. DAN abläuft und wie es auch danach noch weitergeht. Grundsätzlich ist für die Ausbildung eine DAN-Graduierung bzw. der 1. Kyu (DAN –Anwärter) in einer Kampfkunst Voraussetzung, so dass grundlegende Kenntnisse vorhanden sind.  Im Abstand von ca. ½ Jahr finden dann 3 Ausbildungsseminare  (1. – 3. Niveau) statt. Zwischen diesen Seminaren haben die Teilnehmer die Aufgabe, das Wissen dieser Seminare zu verinnerlichen. Schließlich findet ein DAN-Vorbereitungslehrgang statt, wobei auch individuell auf die Prüflinge eingegangen wird. Nach diesem Lehrgang kann dann ein Prüfungstermin festgelegt werden.

DAN-Prüfung

Am Samstag nach dem Basis-Seminar gab es dann die Prüfung zum 2. DAN für unseren Abteilungsleiter Roland Ahlers und seinen Trainingspartner aus Brake. Wie erwartet, meisterten die beiden die Prüfung mit Erfolg. Also an dieser Stelle noch mal: „Herzlichen Glückwunsch“ euch beiden!

DAN-Vorbereitung

Für die Teilnehmer der letzten 3 Ausbildungsseminare gab es am Sonntag die erwähnte DAN-Vorbereitung, welche Teil der Ausbildung zum 1. DAN ist. Die DAN-Prüflinge hatten für ihre bevorstehende Prüfung bereits einen Ablauf auf Grundlage des Prüfungsprogramms ausgearbeitet, welchen sie den Prüfern Bettina und Sebastian präsentierten. Vieles war schon recht gut ausgearbeitet, aber natürlich hatten Bettina und Sebastian noch einige Tipps und Vorschläge um die Prüflinge zu unterstützen. Am Schluss des Seminars wusste jeder Teilnehmer, was er bis zur Prüfung noch verfeinern sollte, so dass eine DAN-Prüfung in Kürze nichts im Wege steht.

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01.09.2017 17:49 von Christina Biendara

Sport, Brot und Spiele – gemeinsames Trainingswochenende in Westerstede

Am frühen Freitagabend war es endlich so weit. Pünktlich, freudig und gespannt trafen unsere Fahrgemeinschaften am Hössensportzentrum Westerstede ein. Nachdem die Zimmer bezogen wurden, wir uns mit den Schlafstätten vertraut gemacht und die Betten bezogen hatten, versammelten wir uns erst einmal im Gemeinschaftsraum.

Wir, eine bunt gemischte Gruppe von 17 Karateka: Mädchen, Jungen, weibliche und männliche Jugendliche und junge oder jung gebliebene Erwachse mit unterschiedlichen Graduierungen. Freudig gespannt wurden wir von Juliane zunächst einmal in die Regeln und Örtlichkeiten unserer Unterkunft eingewiesen und über den geplanten Ablauf für das Wochenende aufgeklärt. Am späten Nachmittag stärkten wir uns dann beim Abendbrot für das noch anstehende Training.

Unsere Gruppe ließ sich prima in Unterstufe/Mittelstufe und Oberstufe einteilen. Auch die große Halle ließ sich durch Zwischenwände aufteilen. So konnten sich alle auf ihre Trainingsinhalte konzentrieren.

Rolands Plan für das Wochenende lautete, Ablauf und Bunkai-Anwendungen der Kata Gojushiho Dai mit der Oberstufe zu erarbeiten. An diesem Abend schafften wir in etwa die Hälfte der Kata zu durchlaufen. Einige konnten dies am Ende der Einheit schon selbstständig, andere mussten sich noch an ihren Nachbarn orientieren. Wir waren uns einig, dass die Kata eine große Herausforderung darstellt und sehr viel Erfahrung benötigt. Dafür bietet sie allerdings auch eine sehr schöne und besondere Form.

Das freie Training im Anschluss wurde genutzt, um sich unklare Abläufe oder Techniken noch einmal zu vergegenwärtigen.

Die Kinder- und Jugendlichen der Unter- und Mittelstufe erlebten währenddessen ein kurzweiliges Kumite-Training bei Juliane. In einem Kreis von „Angreifern“ stehend, ging es für den „Verteidiger“ darum, Angriffe aus allen Richtungen gekonnt abzuwehren.

Am späten Abend versammelten wir uns im Gemeinschaftsraum. Die Großen stellten sich bei den Kartenspielen „Wizzard“ und „Schwarz Rot Gelb“ diversen Herausforderungen, die mit fortschreitender Uhrzeit nicht unbedingt souveräner gemeistert wurden. Die Kinder- und Jugendlichen wurden von Anke durch das Rollenspiel „Werwolf“ geleitet und saßen dabei begeistert und gemeinschaftlich im Sitzkreis. Selbst die Jüngsten waren voller Begeisterung dabei. Viele Knabbereien und leckere Getränke trugen zu einer insgesamt ausgelassenen und guten Stimmung bei (ein großes Dankeschön an Markus!). Dennoch gab es keinen Protest, als schließlich um 24:00 Uhr die Bettruhe eingeläutet wurde.

Der nächste Morgen begann schon fast mystisch. Bei Vogelgezwitscher und wärmenden Sonnenstrahlen versammelten wir uns in der Frühe auf dem großen, leeren Sportplatz für die Morgengymnastik. Die langsamen Qigong Übungen wirkten beruhigend und vitalisierend zugleich. Was für ein Start in den Tag!

Nach dem Frühstück wurde uns gleich ein weiteres Highlight geboten: Daniel gab uns eine Einführung in japanische Schriftzeichen. Wir lernten die Zahlen von 1 bis 10 und unsere Vornamen zu „schreiben“. Rie hatte eigens für diesen Zweck für jeden von uns ein besonderes, individuelles Arbeitsblatt vorbereitet. Die Erkenntnis, dass japanische Schüler ihre eigene Schriftsprache erst etwa im Alter von 12 Jahren lesen können, dürfte so manchen von uns beruhigt haben. Es war nämlich nicht einfach, die Reihenfolge und die richtige Strichrichtung beim Zeichnen der komplexen Zeichen zu beachten. Die 45 Minuten vergingen wie im Flug und unser Nesthäkchen Marlene wollte daraufhin am liebsten in das Hössensportzentrum „einziehen“, damit sie jeden Tag Japanisch-Unterricht erhalten kann.

Im weiteren Verlauf des Vormittags widmete sich die Oberstufe dem zweiten Teil der Kata Gojushiho Dai. Der Trainerstab erhielt unterdessen Verstärkung: Thomas war extra für eine Trainingseinheit angereist. Mit einem kleinen Mannschaftswettbewerb und dem Lauf- und Denkspiel Tick Tack Toe hielt er die Kinder und Jugendlichen auf Trab. Umso verdienter war der Schwimmbadbesuch, der nach dem Mittagessen folgte. Glücklicherweise waren wir fast die einzigen Besucher. So konnten sich alle sofort auf die unzähligen Matten, Ringe und Poolnudeln stürzen, die im Wasser bereit lagen. Später wurde gemeinsam Wasservolleyball gespielt, unsere Energie schien unendlich zu sein. Dennoch tat es gut, dass das Nachmittagstraining bewusst etwas ruhiger zuging: die Kinder und Jugendlichen setzten sich unter Julianes Fittichen mit der Kata Heian Yondan auseinander. In der Oberstufe wurde an der Kata Gojushiho Dai weiter gearbeitet.

Nach dem Training konnten wir uns schon wieder auf das nächste Event freuen: ein gemeinsamer Grillabend. Bei gutem Wetter und ausgelassener Stimmung sorgten unsere Grillmeister Markus und Daniel für gefüllte, zufriedene Mägen. Wir saßen noch eine Weile zusammen.

Als es kühl und dunkel wurde, verlagerten wir den Abend in den Gemeinschaftsraum. Dort spielten unsere Jüngeren natürlich wieder das beliebte Werwolf-Spiel, einige spielten auch Billard oder Tischkicker. Wir Erwachsenen probierten das Spiel „Concept“ aus, bis sich eine angenehme Müdigkeit einschlich.

Der nächste Morgen startete wieder auf dem Sportplatz. Und wieder unterstützen uns die morgendlichen Sonnenstrahlen beim Tai Chi. Nach dem Frühstück mussten bereits die Zimmer geräumt werden. Nach dem Bettenabziehen, Aufräumen, Fegen, Mülleimerentleeren und Gepäckwegschaffen, fanden wir uns gerade noch pünktlich zur letzten Trainingseinheit in der Halle ein.

Anke startete mit dem gemeinsamen Aufwärmtraining. Mit unterschiedlichen interaktiven Gruppenspielen, die uns einiges an Koordinations- und Konzentrationsleistung abverlangten, brachte sie unsere grauen Zellen mächtig in Schwung. Der Spaßfaktor blieb dabei nicht aus, schließlich galt es als Jäger ein Wildschwein zu erschießen oder als Mutter einen holländischen Radfahrer einzuholen, weil jener sein Brot vergessen hatte.

Das Karatetraining im Anschluss fand noch einmal in zwei Gruppen statt: die Oberstufe widmete sich der Vertiefung und Festigung der Gojushiho Dai. Die Kinder und Jugendlichen der Unter- und Mittelstufe konnten sich bei einem energievollen Kumite-Training: bei dem Einüben des Suri-Ashi mit gleichzeitigem Kizami-zuki, dem später noch folgendem Gyaku-zuki und an den Pratzen auspowern.

Am Ende waren sich die TrainerInnen und Organisatoren einig, das Trainingslager zukünftig als festen, jährlichen Termin einzuplanen. Damit wir im nächsten Jahr unseren Wunschtermin bekommen, wurde dieser natürlich für 2018 sofort von Juliane reserviert!

Wer also die Kombination aus Karate, Spiel, Spaß und Geselligkeit für einen Wochenende erleben möchte, wer feststellen möchte, dass es super funktioniert, wenn Karateka aller Altersstufen gemeinsam unterwegs sind und auch mal außergewöhnliche Aktivitäten bestreiten oder wer zu dem Schluss kommen möchte, dass die VereinskameradInnen nicht nur im Dojo sehr nett sind, sondern auch außerhalb und über einen längeren Zeitraum hinweg einfach tolle WegbegleiterInnen sind, dem sei das nächste Trainingslager wärmstens ans Herz gelegt!

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21.08.2017 15:32 von Tim Gerdes

Vier Kampfkünste an einem Tag - Budotag 2017 im SWO Dojo

Am 05.08. fand unser zweiter Budotag der Budo-Abteilungen des Schwarz-Weiß Oldenburg statt. Diese Tradition wurde letztes Jahr eingeführt und wurde aufgrund der guten Resonanz des letzten Jahres fortgeführt. Mit diesmal 50 Budoka konnten wir die Teilnehmerzahl vom letzten Jahr sogar deutlich übertreffen.

Der Budotag soll einen Einblick in die Budoabteilungen des Schwarz-Weiß Oldenburg geben und es den Abteilungen erlauben sich zu präsentieren, aber auch gemeinsam zu trainieren und neue Impulse für die eigene Kampfkunst oder einen Zugang zu einer weiteren Kampfkunst ermöglichen.

Der Tag begann mit der Trainingseinheit der Aikido-Abteilung. In dieser Einheit wurde zunächst Aikido generell vorgestellt. In dieser Kampfkunst wird vorwiegend deeskalierend gearbeitet. Es wird mit der Kraft des Gegners gearbeitet um sie gegen ihn zu verwenden. Hier wurde auch betont, dass ein wichtiges Ziel des Aikido die Schulung der Geisteshaltung ist und es somit auch um Konfliktvermeidung im Alltag geht. Es wird versucht eine Harmonie herzustellen.

Im praktischen Teil wurden 2 Techniken geübt. Hierbei handelte es sich zunächst einmal um die Technik Shiho-Nage (Vier-Richtungs-Wurf manchmal auch als Schwertwurf bezeichnet). Diese Technik zeigte bereits eine wichtige Funktion des Budotags, da sie ebenfalls im Karate und Ju-Jutsu geübt wird. Somit war auch gleich für 3 der 4 Abteilungen eine Verbindung geschaffen worden. Bei der 2. Technik handelte es sich dann um eine Variation bei der der Eingang zum Wurf abgeändert wurde.

Nach einer kurzen Pause folgte dann die Judo-Abteilung. Auch diese Einheit begann mit einem kurzen Einblick in die Entstehungsgeschichte der Kampfkunst. Judo wird mit der sanfte Weg übersetzt. Im Judo wird daher auch keine Kraft gegen eine Kraft eingesetzt. Druck wird mit Zug begegnet und Zug mit Druck. Jeder Wurf nutzt die Verteidigungsreaktion des Gegners zum verstärken.

Der praktische Teil begann dann auch mit dem was im Judo am allerwichtigsten ist. Der Fallschule. Der wichtigste Fall ist dabei Yoko-Ukemi (Fall seitwärts). Hierzu wurden alle Teilnehmer langsam und didaktisch gut strukturiert an die Technik herangeführt. Den Ju-Jutsuka war die Technik natürlich bereits bekannt und auch die Karateka erlernen diese Technik wenn auch nicht so intensiv wie im Judo.

Nachdem alle Teilnehmer nun verletzungsfrei fallen konnten ging es weiter mit einer Demonstration der wichtigsten Würfe im Judo. Danach wurde dann noch einmal die Technik De-Ashi-Barai in verschiedenen Variationen geübt. Dieser Wurf ist zwar auch im Karate bekannt wird dort aber aus anderen Situationen angewandt und daher war es für uns auch eine neuer Anreiz für diese Technik.

Als dritte Abteilung waren dann wir vom Karate an der Reihe. Roland gab hier ebenfalls einen kurzen geschichtlichen Abriss zur Entstehung des Karate. Danach ging es dann gleich in den praktischen Teil.

Das Thema war hier Yoko-Geri (Seitwärsfußtritt). Dieser Tritt zählt schon zu den etwas schwierigeren Tritten im Karate, da er nicht in die natürliche Bewegungsrichtung (vorwärts) durchgeführt wird. Somit ist es bereits eine anspruchsvolle Aufgabe für das Gleichgewicht und Timing. Es wurde zunächst mit Vorübungen zum lockern der Muskulatur begonnen. Hier wurde das Bein einfach nur seitlich hochgeschwungen mit Unterstützung des Partners. Dann wurde das anziehen des Knies geübt und schließlich der eigentliche Tritt. Weitergeführt wurde die Übung dann mit einer Form die den Yoko-Geri und Tai-Sabaki (Körperverschiebung im Raum) kombinierte und auf die dann ein 2. Yoko-Geri folgte.

Nach einer weiteren Pause schloss die Einheit der Ju-Jutsu Abteilung dann den Trainingsteil ab. Hier wurde zunächst Kote-Mawashi (Z-Hebel) geübt. Dieser Hebel ist sowohl im Karate, Ju-Jutsu als auch im Aikido bekannt. Daher meisterten die meisten Teilnehmer diese Aufgabe noch recht gut. Schwieriger wurde es dann als die Verteidigung gegen den Hebel gezeigt wurde und dann diese Verteidigung wieder ausgekonntert werden sollte. Hierzu wurde Ude-Garami (Kreuzfesselgriff) verwendet. Das ausführen des eigentlichen Hebels erwies sich dabei noch nicht einmal als das größte Problem sondern vielmehr die Technik so anzusetzen, dass der andere keine Möglichkeit zu einem Kontern hat.

Damit endete dann der praktische Teil der sicher bei vielen Teilnehmern das Bewusstsein dafür geschärft hat wie eng die Kampfkünste miteinander verbunden sind und das viele Prinzipien sich auch in anderen Kampfkünsten wiederfinden.

Den Abschluss des Tages bildete dann ein gemeinsames Grillen das trotz des generell verregneten Sommers im trockenen stattfand. Ich denke die Teilnehmer hatten alle Spaß und ich freue mich bereits auf eine Wiederholung im nächsten Jahr.

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03.06.2017 19:32 von Christina Biendara

Karatesportabzeichen 2017 im SWO

Kinder der Karate Dojos der SG Schwarz-Weiß Oldenburg e.V. und des TV Metjendorf erhalten eine Auszeichnung für ihre gute und vielseitige Leistungsfähigkeit

 

Am Samstag, den 3. Juni 2017 haben insgesamt sechszehn Mädchen und Jungen im Alter zwischen sechs und dreizehn Jahren, davon zwei aus dem Dojo TV Metjendorf und vierzehn aus dem Karate Dojo der SG Schwarz-Weiß Oldenburg e.V., ihre körperliche Leistungsfähigkeit unter Beweis gestellt. Um die nächste Stufe im Rahmen des Karate Sportabzeichens des DKV zu erwerben, haben die Kinder insgesamt sechs Disziplinen absolviert, in denen ihre allgemeinen und karatespezifischen Fähigkeiten geprüft wurden. Michael Gerdes-Röben und ein Helferteam legten bei der Begleitung Wert auf die Überprüfung der Geschicklichkeit und der Orientierungsfähigkeit, der Bauchmuskel- und Rückenmuskelkraft, der Sprungkraftausdauer und –Rhythmus, der Arm- und Rumpfkraft und der allgemeinen Ausdauer. Je nach Altersstufe und je nachdem welches Abzeichen erreicht werden sollte, gab es bestimmte Anforderungen zu erfüllen, manchmal auch auf Zeit. Diese waren wahrlich nicht immer leicht zu erreichen und jeder Test war eine Herausforderung für sich. Am Ende wurde die Anstrengung jedoch belohnt: alle teilnehmenden Kinder konnten die Abzeichen für das Erreichen der Stufen Kosho (Samuraikind), Wakato (Jungsamurai) und Jushi (Samurai) unter dem Applaus der Eltern entgegen nehmen. Herzlichen Glückwunsch!

 

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27.05.2017 18:50 von Christina Biendara

Kata Bunkai Lehrgang mit Roland Ahlers, Michael, Tim und Juliane

Hinter dem verschlüsselten System Kata stecken zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten für die darin enthaltenen Techniken. Diesen Geheimnissen auf die Spur zu kommen, Umsetzungsmöglichkeiten kennenzulernen, zu verstehen und umzusetzen ist interessant, umfangreich und herausfordernd zugleich. Es ist schon eine besondere Chance, sich einfach mal einen ganzen Tag lang vertiefend diesem Thema widmen und auf fachkundige Unterstützung zurückgreifen zu können.

Bei dreißig Grad im Schatten haben sich 22 Karateka aller Gurtfarben aus der Karateabteilung der SG Schwarz-Weiß-Oldenburg e.V. und einige Gäste zusammengefunden, um von dem erfahrenen Trainerteam zu lernen: und dabei handelte es sich nicht nur um „erfahren“ im eigentlichen Sinne, sondern auch um ganz praktische Erfahrungen, welche jüngst von einigen der Lehrenden im Rahmen ihrer bestandenen DAN-Prüfungen und den vorangegangenen Vorbereitungsarbeiten gemacht wurden. Dankenswerter Weise gaben sie Erfolgsgeheimnisse aus ihren Schatzkisten preis: nämlich entschlüsselte Anwendungen, die aus ihrer Sicht gut funktionieren. Von 10:00 Uhr bis 16:30 Uhr konnten die TeilnehmerInnen in jeweils vier Blöcken zwischen den Kata Heian Sandan, Tekki Shodan, Jion / Heian Yondan, Empi, Kanku Dai / und Heian Godan, Saifa, Bassai Dai wählen. In den letzen beiden Lehrgangseinheiten ging es um das Erlenen der Gankaku oder der Nijushiho.

Die Einheiten waren jeweils so konzipiert, dass den TeilnehmerInnen viel Zeit zum Einstudieren der Sequenzen gegeben wurde. In den Kleingruppen konnten stets individuelle Nachfragen beantwortet, Bewegungsanalysen durchgeführt und Tipps für Verbesserungen gegeben werden. Wechselnde Übungspartner verhalfen dazu, sich immer wieder auf andere Gegebenheiten wie Größe, Gewicht und veränderte Distanzen einzustellen und daran zu feilen, dass die Anwendungen auch bei unterschiedlichen Bedingungen funktionieren. Ein Eis in der Mittagspause sorgte für willkommene Abkühlung. Hoffentlich wird dieses exklusive Lernangebot irgendwann wiederholt. Wer nicht dabei sein konnte, sollte sich diese Gelegenheit nicht noch einmal entgehen lassen!

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08.05.2017 11:41 von Frank Oppenheimer

Karatelehrgang auf Mallorca mit Lothar Ratschke und Andre Weinert

Am 6. Und 7. Mai brechen drei Karateka aus Oldenburg, Juliane, Roland und Frank, bei typisch norddeutschen Temperaturen auf, um eine Woche Karatetraining auf Mallorca zu genießen.
Inoffizielle Eröffnung ist das gemeinsame Essen (und Trinken) am Sonntagmittag. Bei Rotwein, Knoblauchbrot und iberischem Käse und Schinken können wir uns so richtig einstimmen.
Der eigentliche Lehrgang startet dann am Montag um 07:30 mit dem Qi-Gong Aufwärmtraining am Strand  - also vor dem Frühstück! Um 09:30 geht es frisch gestärkt mit ca. 60 Karatekas erneut zum Strand, der nur wenige Meter vor dem Hotel liegt. Diesmal zum klassischen Karatetraining, vielfältige Kata und immer wieder zur Vertiefung Bunkai. Das besondere ist das Training am Meer im Sand, bei strahlend blauem Himmel und 20-25 C. Ganz wichtig: Sonnencreme nicht vergessen. Wer mag kann dann noch eine weitere Stunde Han Bo trainieren.
Die zweite Einheit findet - aufgeteilt in drei Graduierungsgruppen - am Nachmittag im Dojo statt.
Lothars Training war wie immer eine tolle Mischung aus Theorie und Praxisteilen. Besonderen Wert wurde wieder auf das Prinzip Hen Te wasa gelegt, also die Techniken von Punkt zu Punkt auszuführen, um durch schnelle. Kombinationen dem Gegner wenig Zeit zum reagieren zu lassen. Eine Woche Karate bietet ausreichend Zeit, um immer wieder auf theoretische Inhalte zurückzukommen. So wurde die Geschichte des Karate in Okinawa, Japan und Deutschland aufgegriffen, verfeinert mit einigen Anekdoten über die alten Meister, wie z.B. Meister Funakoshi. Auch verschiedene Schriftzeichen wurden in ihre einzelnen Elemente zerlegt und erklärt, so wie in den Zusammenhang mit verwandten Schriftzeichen gebracht.

Am trainigsfreien Mittwoch haben wir einen sehr schönen Ausflug zum Paellaessen gemacht.

Am Freitag haben drei Karateta erfolgreich ihre Dan-Prüfungen abgelegt. Wir gratulieren herzlich und natürlich ganz besonders Juliane zu ihrem 1. Dan (hier im Bild mit ihren Prüfern Lothar und Andre).

Für mich war dies der erste Lehrgang auf Mallorca. Die Erwartungen waren sehr hoch, nachdem Roland und Juliane so begeistert berichtet hatte. Es ist aber auch einfach toll. Ich kann nach meiner ersten Teilnahme nur jedem Karatebegeistertem raten, sich diesen Lehrgang zu gönnen. Man lernt nicht nur viel über Karate sondern trifft auch viele nette Karateka auch dem ganzen Bundesgebiet.

Nach einer letzten Trainingseinheit am Samstagvormittag, in der kurz noch einmal alle Themen der bisherigen Einheiten angeschnitten wurden, ging es zumindest für Frank und Juliane wieder nach Hause. Aber das ist nur vorübergehend, denn in 357 Tagen geht es schließlich wieder los. Vielen Dank an Sensei Ratschke, dass er diese wunderbare Mischung aus Urlaub und Training Jahr für Jahr ermöglicht.

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06.05.2017 16:00 von Christina Biendara

Lehrgang mit Bernd (9.Dan) und Tim Milner (4.Dan) in Brake am 6. Mai

Mit insgesamt elf Karateka der Sportgemeinschaft Schwarz-Weiß Oldenburg e.V.,
darunter sechs Erwachsene und fünf aus dem Kinder- und Jugendbereich, machten wir
uns auf den Weg in die Wesermarsch, um Anregungen von Bernd und Tim Milner zu
erhalten. Das von ihnen vermittelte Karate erlebten wir als einen Mix aus interessanten
Bunkai-Sequenzen, Kumite-Übungen und einer Mischung aus Herausforderung, sowie
Spaß an der Umsetzung. Durch die zwei anwesenden Generationen profitierten wir von
der Weitergabe teils sehr altem, traditionellem Wissen, als auch von der Vermittlung
moderner Wettkampfkniffe. Es wurde stets genügend Zeit eingeräumt, um das Gezeigte
selbst so lang einstudieren zu können, bis es zufriedenstellend umgesetzt werden
konnte.

Nach einer Kombination aus interessanten Koordinations- und Kraftübungen zur
Aufwärmung vermittelte Bernd Milner (auf dem Foto: obere Reihe, 4.v. links) zunächst
einzelne Sequenzen der Kata Sochin. In Partnerübungen konnte jeweils direkt das
gezeigte Bunkai eingeübt werden, was auch sehr gut funktionierte.

Tim Milner begann seine Lehreinheit mit einem Mix aus einfachen, lockeren Kumite-
Übungen und Partner-Dehnübungen. Wer zu diesem Zeitpunkt noch nicht aufgewärmt
war, kam spätestens ins Schwitzen, als die TeilnehmerInnen in Fünfergruppen unterteilt
wurden. Nun ging es jeweils für einen Karateka in der Mitte darum, vier Gegnern
auszuweichen und zu kontern. Bei der darauf folgenden Partnerübung war es ebenso
wenig angebracht, zu langsam zu sein. Es galt, einem von oben und senkrecht nach
unten geschwungenen Gürtel seitlich auszuweichen. Tim machte darauf aufmerksam,
dabei die Distanz zum Gegenüber nicht zu groß werden zu lassen. Die nächste
Übungsvariante wurde zu viert ausgeführt. Es gab jeweils drei Angriffe (1. Kizami zuki /
Gyaku zuki, 2. Ura Mawashi geri jôdan und 3. Mawashi geri jôdan – jeweils mit dem
hinteren Bein). Abgewehrt wurden diese Angriffe jeweils hauptsächlich durch
schützende Blöcke mit gleichzeitigen Ausweichbewegungen nach hinten und zur Seite.

In der letzten Lehrgangseinheit des Tages widmete sich Bernd dem Tai Sabaki. Hier ging es um Veränderungen des Körpers im Raum. Diese Rotationsübungen wurden zunächst in der Grundform, dann in der Anwendung demonstriert. Auch wenn es teilweise schwierig war dabei die Balance zu halten, hat auch diese, insgesamt sehr dynamische Einheit, sehr viel Spaß gemacht. Nicht zuletzt auch deshalb, weil die angereisten Karatemeister einen sehr freundlichen und humorvollen Umgang mit uns TeilnehmerInnen pflegten. Einer unserer jungen Schüler erhielt sogar eine ganz
besondere Signatur in seinen Pass: Bernd Milners Namen in japanischen Schriftzeichen, wofür jahrelanges Üben notwendig war, so Milner (mit einem verschmitzen Lächeln).

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