Nachrichten

06.05.2017 16:00 von Christina Biendara

Lehrgang mit Bernd (9.Dan) und Tim Milner (4.Dan) in Brake am 6. Mai

Mit insgesamt elf Karateka der Sportgemeinschaft Schwarz-Weiß Oldenburg e.V.,
darunter sechs Erwachsene und fünf aus dem Kinder- und Jugendbereich, machten wir
uns auf den Weg in die Wesermarsch, um Anregungen von Bernd und Tim Milner zu
erhalten. Das von ihnen vermittelte Karate erlebten wir als einen Mix aus interessanten
Bunkai-Sequenzen, Kumite-Übungen und einer Mischung aus Herausforderung, sowie
Spaß an der Umsetzung. Durch die zwei anwesenden Generationen profitierten wir von
der Weitergabe teils sehr altem, traditionellem Wissen, als auch von der Vermittlung
moderner Wettkampfkniffe. Es wurde stets genügend Zeit eingeräumt, um das Gezeigte
selbst so lang einstudieren zu können, bis es zufriedenstellend umgesetzt werden
konnte.

Nach einer Kombination aus interessanten Koordinations- und Kraftübungen zur
Aufwärmung vermittelte Bernd Milner (auf dem Foto: obere Reihe, 4.v. links) zunächst
einzelne Sequenzen der Kata Sochin. In Partnerübungen konnte jeweils direkt das
gezeigte Bunkai eingeübt werden, was auch sehr gut funktionierte.

Tim Milner begann seine Lehreinheit mit einem Mix aus einfachen, lockeren Kumite-
Übungen und Partner-Dehnübungen. Wer zu diesem Zeitpunkt noch nicht aufgewärmt
war, kam spätestens ins Schwitzen, als die TeilnehmerInnen in Fünfergruppen unterteilt
wurden. Nun ging es jeweils für einen Karateka in der Mitte darum, vier Gegnern
auszuweichen und zu kontern. Bei der darauf folgenden Partnerübung war es ebenso
wenig angebracht, zu langsam zu sein. Es galt, einem von oben und senkrecht nach
unten geschwungenen Gürtel seitlich auszuweichen. Tim machte darauf aufmerksam,
dabei die Distanz zum Gegenüber nicht zu groß werden zu lassen. Die nächste
Übungsvariante wurde zu viert ausgeführt. Es gab jeweils drei Angriffe (1. Kizami zuki /
Gyaku zuki, 2. Ura Mawashi geri jôdan und 3. Mawashi geri jôdan – jeweils mit dem
hinteren Bein). Abgewehrt wurden diese Angriffe jeweils hauptsächlich durch
schützende Blöcke mit gleichzeitigen Ausweichbewegungen nach hinten und zur Seite.

In der letzten Lehrgangseinheit des Tages widmete sich Bernd dem Tai Sabaki. Hier ging es um Veränderungen des Körpers im Raum. Diese Rotationsübungen wurden zunächst in der Grundform, dann in der Anwendung demonstriert. Auch wenn es teilweise schwierig war dabei die Balance zu halten, hat auch diese, insgesamt sehr dynamische Einheit, sehr viel Spaß gemacht. Nicht zuletzt auch deshalb, weil die angereisten Karatemeister einen sehr freundlichen und humorvollen Umgang mit uns TeilnehmerInnen pflegten. Einer unserer jungen Schüler erhielt sogar eine ganz
besondere Signatur in seinen Pass: Bernd Milners Namen in japanischen Schriftzeichen, wofür jahrelanges Üben notwendig war, so Milner (mit einem verschmitzen Lächeln).

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09.04.2017 16:17 von Christina Biendara

Kyu-Prüfungen am 9. April

Nicht nur die Technik zählt - ebenso sind Werte wie zum Beispiel die Hilfsbereitschaft wichtig im Karate . Das und noch viel mehr hat Michael Gerdes-Röben seinen Schützlingen im Rahmen des Prüfungsvormittags nahe gebracht. Gemeinsam mit Thomas Weber sah er sich die umfangreichen Darbietungen der insgesamt sieben Prüflinge ganz genau an. Und so wurde die Prüfsituation nicht nur dazu genutzt, dass die KarateschülerInnen Ihr Bestes zeigen durften. Sondern auch dafür, ihnen individuelle Übungshinweise mit auf den Weg zu geben.

Die ruhige, konzentrierte Atmosphäre wurde lediglich dann und wann durch einen Applaus unterbrochen, den sich die Prüflinge gegenseitig für die gezeigten Leistungen zukommen ließen. Dieser war in jeder Hinsicht verdient. Alle haben nämlich den nächsten Kyugrad erreicht.

Herzlichen Glückwunsch!

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11.03.2017 07:29 von Tim Gerdes

Lehrgang bei André Wehnert in Kerpen

Am 11.03. genau einen Monat nachdem er als Prüfer bei uns war besuchte ich André Wehnert zu einem Lehrgang in seinem Heimatdojo in Kerpen. Da Lothar Ratschke leider aus persönlichen Gründen verhindert gewesen ist hielt sich die Teilnehmerzahl in Grenzen. Trotzdem hatten wir alle Spaß und haben einiges gelernt.

Das Thema der 1. Einheit der Oberstufe war die Kata Jitte. Zunächst wurden Partnerüben gezeigt und danach der Ablauf der Kata erlernt. Nachdem der Ablauf dann bei allen bekannt gewesen ist wurde noch auf Details des Bunkai eingegangen.

Nach einer Mittagspause ging es dann mit einer gemeinsamen Einheit weiter. Die Einheit begann mit Übungen zum propriozeptivem Training. Hierbei geht es um die Wahrnehmung von Körperbewegungen und Lage von Gelenken. Hierbei stellte sich wieder einmal heraus, dass Karate auch ein Gesundheitssport ist denn die Übungen konnten von allen Teilnehmer gut umgesetzt werden. André ging hierbei auch darauf ein, dass wir durch Karate bereits die propriozeptiven Sensoren trainieren was auch wichtig ist da diese im Alltag oftmals nicht genug genutzt werden und somit verkümmern.

Zum Abschluss der gemeinsamen Einheit ging André dann noch einmal auf Kakiwake-Uke ein und zeigte, dass man mit dieser Abwehr einen ganzen Kampf bestreiten kann da sie so vielseitig ist. Das wurde dann auch in Partnerübungen bewiesen.

Die gemeinsame Einheit bildete dann auch den Abschluss eines erfolgreichen Lehrgangs bei dem ich mich schon auf das nächste Mal freue.

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04.03.2017 08:40 von Tim Gerdes

Lehrgang mit Hanshi Fritz Nöpel (10. Dan)

Am Samstag den 04.03. fand wieder der diesjährige Lehrgang mit Fritz Nöpel in Osnabrück statt. Dieser Lehrgang hat mittlerweile eine langjährige Tradition und ist eine gute Möglichkeit für Karateka aus allen Stilrichtungen von Hanshi Fritz Nöpel zu lernen, da der Lehrgang stilrichtungsoffen gehalten wird.

Fritz Nöpel überzeugte auch diesmal wieder durch seine freundliche Art und sein fundiertes Wissen um Karate welches er sich in 61 Jahren Karate erworben hat.

Zu Beginn des Lehrgangs zeigte er die Kata Tensho welche Wurzeln im chinesischen Kung Fu hat und bereits über 2000 Jahre alt ist und somit auf die Zeit des ersten chinesischen Kaiserreichs zurückgeht. Er ging hierbei besonders darauf ein, dass jede Kata eine chinesische Geschichte hat und die Kenntnis dieser Geschichte die Analyse der Anwendungen deutlich erleichtert. Im Falle der Kata Tensho ist dies ein Kampf zwischen einem buddhistischen Mönch der das Kloster verteidigt und einem Eindringling auf einer Hängebrücke. Obwohl diese Kata im Shotokan nicht gelehrt wird ließen sich dann die Anwendungen von uns umsetzen, da die Techniken des Gojo-Ryu welches Fritz Nöpel ausübt auch bei uns bekannt sind.

Da die Kata Tensho vorwiegend mit den offenen Händen arbeitet befassten wir uns danach mit der Technik des Teisho sowohl als Abwehr (Uke) wie auch als Schlag (Uchi) und Stoß (Tzuki). Hier wurden dann auch Erkenntnisse über die unterschiedlichen Distanzen vermittelt wobei festgestellt wurde, dass wir im Shotokan eher größere Distanzen nutzen als im Gojo-Ryu.

In der zweiten Einheit ging Fritz Nöpel dann auch noch einmal auf die Tiere im Karate ein. Dies ist ein Themengebiet welches oftmals im Karate vernachlässigt wird, da es aus den chinesischen Ursprüngen kommt und die chinesischen Einflüsse in Japan abgelehnt wurden. Fritz Nöpel zeigt hier wieder, dass es sein Spezialthema ist und er glücklicherweise Karate bei einem der wenigen Japaner erlernte welche die chinesischen Einflüsse nicht ablehnten.

Um es mit den Worten von Fritz Nöpels Sensei zu sagen „Ein Lehrgang auf dem man auch nur eine Sache gelernt hat hat sich bereits gelohnt“. Ich für meinen Teil habe mehr als eine Sache gelernt und freue mich bereits auf das nächste Jahr.

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11.02.2017 16:19 von Christina Biendara

Shotokan-Ryu Karate-Do Seminar mit Lothar Ratschke und André Wehnert

- Sechs Karateka erreichen die nächste Dan-Graduierung 

Der Auftakt in das neue Karatejahr hätte für uns wohl kaum ereignisreicher sein können. Gleich 57 Karateka aller Altersgruppen aus der Region von Oldenburg, über Metjendorf bis nach Melle, suchten am 11.02.2017 unser Dojo auf, um von unseren geladenen Gästen einen Tag lang zu lernen.

Trainiert wurde jeweils in zwei Einheiten mit den beiden Unterteilungen Weiß- bis Grüngurte und Blau- bis Schwarzgurte. Die Meister fokussierten sich hauptsächlich auf die Ausführungen und das Bunkai der beiden Kata Chinte und Gojushiho Dai. Dabei ließen sie biometrische Gesichtspunkte einfließen. Lothar Ratschke wurde nicht müde, immer nah an den Trainierenden dran zu bleiben, Tipps zu geben oder die Sequenzen zu wiederholen. Zudem hatte er für die Seminarteilnehmenden wie gewohnt spannende Geschichten und Hintergrundinformationen parat, die zur Kurzweiligkeit der Trainingseinheiten beitrugen. Zwischendurch gab es die Möglichkeit, sich in der selbstorganisierten Cafeteria mit Suppe, Salaten oder Kuchen zu stärken und sich bei dieser Gelegenheit auszutauschen.

Während es für viele fleißige Helfer hieß, sich gegen späten Nachmittag dem Abbau und dem Aufräumen zu widmen und sich bei ihnen die gastgeberliche Aufregung langsam legte, dürfte für sechs Karateka unserer Abteilung die Anspannung nun ihren Höhepunkt erreicht haben: ab 18:00 Uhr stellten sie sich den hochkarätigen Prüfern um zu demonstrieren, wofür sie sich über ein Jahr lang in intensiven, zusätzlichen Trainingseinheiten vorbereitet hatten. Aus einer jeweils selbst gewählten Kata präsentierten sie eigene Technikkombinationen. Dies fand unter Auschluss der Öffentlichkeit in einer freundlichen, stets konstruktiven Prüfatmosphäre statt.

 

Unserem Meister und Abteilungsleiter Roland Ahlers (5. Dan Shotokan Ryu SOK, 4. Dan Shotokan, 1. Dan Kyusho Jitsu / auf dem Bild 1.v.r.) wurde dabei eine ganz besondere Ehre zu Teil: er wurde kurzerhand als Drittprüfer eingeladen. So durfte er sich im Anschluss der Prüfungen mit den Meistern Lothar Ratschke (8. Dan Shotokan Ryu SOK im DKV und 6. Dan Shotokan Ryu Kase Ha / 2.v.r.) und André Wehnert (5. Dan Shotokan Ryu Karate SOK im DKV /3.v.r.) über die gesehenen Leistungen beraten. Danach kam es zur Ergebnisverkündung und Gratulation: allen sechs Prüflingen wurden einvernehmlich die jeweils nächsten Dan-Grade im Shotokan-Ryu (Stiloffen) verliehen:

(v.l.) Nicky Schulz (3. Dan), Anke Lederer (2. Dan), Tim Gerdes (1. Dan), Frauke Hillmann (2. Dan), Thomas Weber (4. Dan) und Michael Gerdes-Röben (4. Dan).

Zu diesen ganz besonderen Leistungen auch noch einmal an dieser Stelle - im Namen aller Dojomitglieder - eine herzliche Gratulation!

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17.12.2016 17:19 von Daniel Schwenker

Weihnachtsfeier im Dojo

Die Kyu-Prüfungen waren absolviert. Am frühen Nachmittag desselben Tages begann die Vorbereitung für die Weihnachtsfeier. Schnell ein paar Matten hochgenommen, den Boden gesäubert und Tische aufgestellt. Mit einfachen Bastelobjekten, viel Kreativität, etwas Tannengrün und größerer Mengen weihnachtlicher Köstlichkeiten zog eine gemütliche Atmosphäre in das Karate-Dojo ein. Die Tische waren schnell besetzt und Roland eröffnete die Feier mit einem Rückblick auf das vergangene Jahr 2016. So konnte jeder noch einmal die ereignisreiche Zeit nachempfinden, die vor allem von besonderen Lehrgängen und Teilnehmerrekorden bei Veranstaltungen geprägt war. Einen Ausblick auf das Jahr 2017 gab Juliane.
Bei Kaffee und Kuchen entstanden viele interessante Gespräche (unter anderem über Karate), Kinder spielten nach Herzenslust und die Weihnachtszeit war bereits spürbar. Als besonderes Gebäck-Highlight stellten sich aus hauchdünnen Apfelscheiben geformte Rosenküchlein in Cupcake-Form heraus. Als es zum späten Nachmittag hin immer dunkler draußen wurde und nur der Kerzenschein die Gesichter erhellte, machten sich bereits einige auf.

Vor allem Matze möchten wir danken für diese sehr schön organisierte Feier, Thomas für das Bereitstellen von Sitzmöglichkeiten und auch denen, die beim Auf- und Abbau tatkräftig mit angepackt haben.

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17.12.2016 00:00 von Thomas Weber

Kyu-Prüfungen vor Weihnachten

Am 17. Dezember 2016 fanden wieder vorweihnachtliche Kyu-Prüfungen statt. Prüfer waren Roland Ahlers für die Jugendlichen und Erwachsenen und Michael Gerdes-Röben für die Kinder.

Geprüft wurde vom Weißgurt bis zum Braungurt. 15 Kinder absolvierten eine Prüfung, 5 davon eine Zwischenprüfung. Bei den Jugendlichen und Erwachsenen waren es 11 Prüflinge. Alle Teilnehmer hatten sich intensiv vorbereitet und gaben an diesem Tag ihr Bestes.

Für einige Teilnehmer war es die erste Prüfung. Durch die ruhige Atmosphäre und die Erfahrung der Prüfer hielt sich die Aufregung aber in Grenzen. Mit fortschreitendem Prüfungsverlauf stiegen auch die Anforderungen an die Prüflinge. Ganz besonders das Prüfungsprogramm für die weiteren und künftigen Braungurte forderte einiges von den Prüflingen, welche beispielsweise eigene Grundschulkombinationen vorstellen mussten.

Nachdem alle Teilnehmer ihr Programm absolviert hatten, gab es für den weiteren Weg im Karate-Dô Tipps vom Prüfer in Form von Lob und Kritik. Jedem Prüfling wurde damit nicht nur die weitere Graduierung, sondern etwas Erfahrung mit auf den Weg gegeben.

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26.11.2016 16:37 von Thomas Weber

Shôtôkan Karate-Do Lehrgang mit Meister Lothar Ratschke in Dortmund

Am 26. und 27. November 2016 fand wieder der Herbstlehrgang mit Meister Lothar Ratschke (8.DAN) in Dortmund statt, zu dem eine Gruppe von 7 Karateka aus Oldenburg angereist war. Für die Gruppe Anfänger bis 6. Kyu begann der Lehrgang mit der Vermittlung von theoretischem Fachwissen. Insbesondere ging es um die verschiedenen Angriffsstufen, deren Bezeichnung und Regionen, welche im weiteren Trainingsverlauf den Schülern bei Kata und Kihon immer wieder bewusst gemacht wurden.

Für die Gruppe 5. Kyu bis DAN hielt der Meister die Kata Meikyô in der ersten Trainingseinheit bereit. Der Ablauf der Kata wurde zu Anfang einmal vollständig ausgeführt. Danach ging es sofort an die Details. Insbesondere die energetische Seite wurde hierbei betont, welche schon gleich bei der Anfangsbewegung der Kata eine wichtige Rolle spielt. Bei der Demonstration dieser scheinbar einfachen Techniken durch Meister Ratschke wurde sofort klar, was es bedeutet, wenn diese auf meisterlichem Niveau ausgeführt werden.

In der Mittagspause hielt das Restaurant im Gebäude für die Trainierenden mehrere warme Mittagsmahlzeiten bereit. Auch in den Zeiten zwischen den Trainingseinheiten konnte man es sich hier jederzeit bei einem Kaffee gemütlich machen.

In der zweiten Einheit der Gruppe 5. Kyu bis DAN ging es um die Kata Gankaku, eine Kata bei der gerade der einbeinige Stand eine besondere Herausforderung darstellt. Viele Karateka kannten sich mit der Kata schon recht gut aus, dennoch wurde auch dieses Wissen durch Lothar Ratschkes Ausführungen, Demonstrationen und Ratschläge wieder einmal deutlich erweitert.

Wie nicht anders zu erwarten, überzeugte und faszinierte Meister Ratschke auch auf diesem Lehrgang wieder mit seiner Professionalität und hinterließ bei den Teilnehmern einen bleibenden Eindruck. Im nächsten Jahr wird voraussichtlich wieder ein Lehrgang mit Lothar Ratschke in Dortmund stattfinden, diesmal sogar zusätzlich mit Bernd Milner (9. DAN).                                                                    

Wir freuen uns schon auf den nächsten Lehrgang am 11.2.2017 in Oldenburg mit Lothar Ratschke.

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