Nachrichten

09.04.2017 16:17 von Christina Biendara

Kyu-Prüfungen am 9. April

Nicht nur die Technik zählt - ebenso sind Werte wie zum Beispiel die Hilfsbereitschaft wichtig im Karate . Das und noch viel mehr hat Michael Gerdes-Röben seinen Schützlingen im Rahmen des Prüfungsvormittags nahe gebracht. Gemeinsam mit Thomas Weber sah er sich die umfangreichen Darbietungen der insgesamt sieben Prüflinge ganz genau an. Und so wurde die Prüfsituation nicht nur dazu genutzt, dass die KarateschülerInnen Ihr Bestes zeigen durften. Sondern auch dafür, ihnen individuelle Übungshinweise mit auf den Weg zu geben.

Die ruhige, konzentrierte Atmosphäre wurde lediglich dann und wann durch einen Applaus unterbrochen, den sich die Prüflinge gegenseitig für die gezeigten Leistungen zukommen ließen. Dieser war in jeder Hinsicht verdient. Alle haben nämlich den nächsten Kyugrad erreicht.

Herzlichen Glückwunsch!

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11.03.2017 07:29 von Tim Gerdes

Lehrgang bei André Wehnert in Kerpen

Am 11.03. genau einen Monat nachdem er als Prüfer bei uns war besuchte ich André Wehnert zu einem Lehrgang in seinem Heimatdojo in Kerpen. Da Lothar Ratschke leider aus persönlichen Gründen verhindert gewesen ist hielt sich die Teilnehmerzahl in Grenzen. Trotzdem hatten wir alle Spaß und haben einiges gelernt.

Das Thema der 1. Einheit der Oberstufe war die Kata Jitte. Zunächst wurden Partnerüben gezeigt und danach der Ablauf der Kata erlernt. Nachdem der Ablauf dann bei allen bekannt gewesen ist wurde noch auf Details des Bunkai eingegangen.

Nach einer Mittagspause ging es dann mit einer gemeinsamen Einheit weiter. Die Einheit begann mit Übungen zum propriozeptivem Training. Hierbei geht es um die Wahrnehmung von Körperbewegungen und Lage von Gelenken. Hierbei stellte sich wieder einmal heraus, dass Karate auch ein Gesundheitssport ist denn die Übungen konnten von allen Teilnehmer gut umgesetzt werden. André ging hierbei auch darauf ein, dass wir durch Karate bereits die propriozeptiven Sensoren trainieren was auch wichtig ist da diese im Alltag oftmals nicht genug genutzt werden und somit verkümmern.

Zum Abschluss der gemeinsamen Einheit ging André dann noch einmal auf Kakiwake-Uke ein und zeigte, dass man mit dieser Abwehr einen ganzen Kampf bestreiten kann da sie so vielseitig ist. Das wurde dann auch in Partnerübungen bewiesen.

Die gemeinsame Einheit bildete dann auch den Abschluss eines erfolgreichen Lehrgangs bei dem ich mich schon auf das nächste Mal freue.

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04.03.2017 08:40 von Tim Gerdes

Lehrgang mit Hanshi Fritz Nöpel (10. Dan)

Am Samstag den 04.03. fand wieder der diesjährige Lehrgang mit Fritz Nöpel in Osnabrück statt. Dieser Lehrgang hat mittlerweile eine langjährige Tradition und ist eine gute Möglichkeit für Karateka aus allen Stilrichtungen von Hanshi Fritz Nöpel zu lernen, da der Lehrgang stilrichtungsoffen gehalten wird.

Fritz Nöpel überzeugte auch diesmal wieder durch seine freundliche Art und sein fundiertes Wissen um Karate welches er sich in 61 Jahren Karate erworben hat.

Zu Beginn des Lehrgangs zeigte er die Kata Tensho welche Wurzeln im chinesischen Kung Fu hat und bereits über 2000 Jahre alt ist und somit auf die Zeit des ersten chinesischen Kaiserreichs zurückgeht. Er ging hierbei besonders darauf ein, dass jede Kata eine chinesische Geschichte hat und die Kenntnis dieser Geschichte die Analyse der Anwendungen deutlich erleichtert. Im Falle der Kata Tensho ist dies ein Kampf zwischen einem buddhistischen Mönch der das Kloster verteidigt und einem Eindringling auf einer Hängebrücke. Obwohl diese Kata im Shotokan nicht gelehrt wird ließen sich dann die Anwendungen von uns umsetzen, da die Techniken des Gojo-Ryu welches Fritz Nöpel ausübt auch bei uns bekannt sind.

Da die Kata Tensho vorwiegend mit den offenen Händen arbeitet befassten wir uns danach mit der Technik des Teisho sowohl als Abwehr (Uke) wie auch als Schlag (Uchi) und Stoß (Tzuki). Hier wurden dann auch Erkenntnisse über die unterschiedlichen Distanzen vermittelt wobei festgestellt wurde, dass wir im Shotokan eher größere Distanzen nutzen als im Gojo-Ryu.

In der zweiten Einheit ging Fritz Nöpel dann auch noch einmal auf die Tiere im Karate ein. Dies ist ein Themengebiet welches oftmals im Karate vernachlässigt wird, da es aus den chinesischen Ursprüngen kommt und die chinesischen Einflüsse in Japan abgelehnt wurden. Fritz Nöpel zeigt hier wieder, dass es sein Spezialthema ist und er glücklicherweise Karate bei einem der wenigen Japaner erlernte welche die chinesischen Einflüsse nicht ablehnten.

Um es mit den Worten von Fritz Nöpels Sensei zu sagen „Ein Lehrgang auf dem man auch nur eine Sache gelernt hat hat sich bereits gelohnt“. Ich für meinen Teil habe mehr als eine Sache gelernt und freue mich bereits auf das nächste Jahr.

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11.02.2017 16:19 von Christina Biendara

Shotokan-Ryu Karate-Do Seminar mit Lothar Ratschke und André Wehnert

- Sechs Karateka erreichen die nächste Dan-Graduierung 

Der Auftakt in das neue Karatejahr hätte für uns wohl kaum ereignisreicher sein können. Gleich 57 Karateka aller Altersgruppen aus der Region von Oldenburg, über Metjendorf bis nach Melle, suchten am 11.02.2017 unser Dojo auf, um von unseren geladenen Gästen einen Tag lang zu lernen.

Trainiert wurde jeweils in zwei Einheiten mit den beiden Unterteilungen Weiß- bis Grüngurte und Blau- bis Schwarzgurte. Die Meister fokussierten sich hauptsächlich auf die Ausführungen und das Bunkai der beiden Kata Chinte und Gojushiho Dai. Dabei ließen sie biometrische Gesichtspunkte einfließen. Lothar Ratschke wurde nicht müde, immer nah an den Trainierenden dran zu bleiben, Tipps zu geben oder die Sequenzen zu wiederholen. Zudem hatte er für die Seminarteilnehmenden wie gewohnt spannende Geschichten und Hintergrundinformationen parat, die zur Kurzweiligkeit der Trainingseinheiten beitrugen. Zwischendurch gab es die Möglichkeit, sich in der selbstorganisierten Cafeteria mit Suppe, Salaten oder Kuchen zu stärken und sich bei dieser Gelegenheit auszutauschen.

Während es für viele fleißige Helfer hieß, sich gegen späten Nachmittag dem Abbau und dem Aufräumen zu widmen und sich bei ihnen die gastgeberliche Aufregung langsam legte, dürfte für sechs Karateka unserer Abteilung die Anspannung nun ihren Höhepunkt erreicht haben: ab 18:00 Uhr stellten sie sich den hochkarätigen Prüfern um zu demonstrieren, wofür sie sich über ein Jahr lang in intensiven, zusätzlichen Trainingseinheiten vorbereitet hatten. Aus einer jeweils selbst gewählten Kata präsentierten sie eigene Technikkombinationen. Dies fand unter Auschluss der Öffentlichkeit in einer freundlichen, stets konstruktiven Prüfatmosphäre statt.

 

Unserem Meister und Abteilungsleiter Roland Ahlers (5. Dan Shotokan Ryu SOK, 4. Dan Shotokan, 1. Dan Kyusho Jitsu / auf dem Bild 1.v.r.) wurde dabei eine ganz besondere Ehre zu Teil: er wurde kurzerhand als Drittprüfer eingeladen. So durfte er sich im Anschluss der Prüfungen mit den Meistern Lothar Ratschke (8. Dan Shotokan Ryu SOK im DKV und 6. Dan Shotokan Ryu Kase Ha / 2.v.r.) und André Wehnert (5. Dan Shotokan Ryu Karate SOK im DKV /3.v.r.) über die gesehenen Leistungen beraten. Danach kam es zur Ergebnisverkündung und Gratulation: allen sechs Prüflingen wurden einvernehmlich die jeweils nächsten Dan-Grade im Shotokan-Ryu (Stiloffen) verliehen:

(v.l.) Nicky Schulz (3. Dan), Anke Lederer (2. Dan), Tim Gerdes (1. Dan), Frauke Hillmann (2. Dan), Thomas Weber (4. Dan) und Michael Gerdes-Röben (4. Dan).

Zu diesen ganz besonderen Leistungen auch noch einmal an dieser Stelle - im Namen aller Dojomitglieder - eine herzliche Gratulation!

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17.12.2016 17:19 von Daniel Schwenker

Weihnachtsfeier im Dojo

Die Kyu-Prüfungen waren absolviert. Am frühen Nachmittag desselben Tages begann die Vorbereitung für die Weihnachtsfeier. Schnell ein paar Matten hochgenommen, den Boden gesäubert und Tische aufgestellt. Mit einfachen Bastelobjekten, viel Kreativität, etwas Tannengrün und größerer Mengen weihnachtlicher Köstlichkeiten zog eine gemütliche Atmosphäre in das Karate-Dojo ein. Die Tische waren schnell besetzt und Roland eröffnete die Feier mit einem Rückblick auf das vergangene Jahr 2016. So konnte jeder noch einmal die ereignisreiche Zeit nachempfinden, die vor allem von besonderen Lehrgängen und Teilnehmerrekorden bei Veranstaltungen geprägt war. Einen Ausblick auf das Jahr 2017 gab Juliane.
Bei Kaffee und Kuchen entstanden viele interessante Gespräche (unter anderem über Karate), Kinder spielten nach Herzenslust und die Weihnachtszeit war bereits spürbar. Als besonderes Gebäck-Highlight stellten sich aus hauchdünnen Apfelscheiben geformte Rosenküchlein in Cupcake-Form heraus. Als es zum späten Nachmittag hin immer dunkler draußen wurde und nur der Kerzenschein die Gesichter erhellte, machten sich bereits einige auf.

Vor allem Matze möchten wir danken für diese sehr schön organisierte Feier, Thomas für das Bereitstellen von Sitzmöglichkeiten und auch denen, die beim Auf- und Abbau tatkräftig mit angepackt haben.

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17.12.2016 00:00 von Thomas Weber

Kyu-Prüfungen vor Weihnachten

Am 17. Dezember 2016 fanden wieder vorweihnachtliche Kyu-Prüfungen statt. Prüfer waren Roland Ahlers für die Jugendlichen und Erwachsenen und Michael Gerdes-Röben für die Kinder.

Geprüft wurde vom Weißgurt bis zum Braungurt. 15 Kinder absolvierten eine Prüfung, 5 davon eine Zwischenprüfung. Bei den Jugendlichen und Erwachsenen waren es 11 Prüflinge. Alle Teilnehmer hatten sich intensiv vorbereitet und gaben an diesem Tag ihr Bestes.

Für einige Teilnehmer war es die erste Prüfung. Durch die ruhige Atmosphäre und die Erfahrung der Prüfer hielt sich die Aufregung aber in Grenzen. Mit fortschreitendem Prüfungsverlauf stiegen auch die Anforderungen an die Prüflinge. Ganz besonders das Prüfungsprogramm für die weiteren und künftigen Braungurte forderte einiges von den Prüflingen, welche beispielsweise eigene Grundschulkombinationen vorstellen mussten.

Nachdem alle Teilnehmer ihr Programm absolviert hatten, gab es für den weiteren Weg im Karate-Dô Tipps vom Prüfer in Form von Lob und Kritik. Jedem Prüfling wurde damit nicht nur die weitere Graduierung, sondern etwas Erfahrung mit auf den Weg gegeben.

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26.11.2016 16:37 von Thomas Weber

Shôtôkan Karate-Do Lehrgang mit Meister Lothar Ratschke in Dortmund

Am 26. und 27. November 2016 fand wieder der Herbstlehrgang mit Meister Lothar Ratschke (8.DAN) in Dortmund statt, zu dem eine Gruppe von 7 Karateka aus Oldenburg angereist war. Für die Gruppe Anfänger bis 6. Kyu begann der Lehrgang mit der Vermittlung von theoretischem Fachwissen. Insbesondere ging es um die verschiedenen Angriffsstufen, deren Bezeichnung und Regionen, welche im weiteren Trainingsverlauf den Schülern bei Kata und Kihon immer wieder bewusst gemacht wurden.

Für die Gruppe 5. Kyu bis DAN hielt der Meister die Kata Meikyô in der ersten Trainingseinheit bereit. Der Ablauf der Kata wurde zu Anfang einmal vollständig ausgeführt. Danach ging es sofort an die Details. Insbesondere die energetische Seite wurde hierbei betont, welche schon gleich bei der Anfangsbewegung der Kata eine wichtige Rolle spielt. Bei der Demonstration dieser scheinbar einfachen Techniken durch Meister Ratschke wurde sofort klar, was es bedeutet, wenn diese auf meisterlichem Niveau ausgeführt werden.

In der Mittagspause hielt das Restaurant im Gebäude für die Trainierenden mehrere warme Mittagsmahlzeiten bereit. Auch in den Zeiten zwischen den Trainingseinheiten konnte man es sich hier jederzeit bei einem Kaffee gemütlich machen.

In der zweiten Einheit der Gruppe 5. Kyu bis DAN ging es um die Kata Gankaku, eine Kata bei der gerade der einbeinige Stand eine besondere Herausforderung darstellt. Viele Karateka kannten sich mit der Kata schon recht gut aus, dennoch wurde auch dieses Wissen durch Lothar Ratschkes Ausführungen, Demonstrationen und Ratschläge wieder einmal deutlich erweitert.

Wie nicht anders zu erwarten, überzeugte und faszinierte Meister Ratschke auch auf diesem Lehrgang wieder mit seiner Professionalität und hinterließ bei den Teilnehmern einen bleibenden Eindruck. Im nächsten Jahr wird voraussichtlich wieder ein Lehrgang mit Lothar Ratschke in Dortmund stattfinden, diesmal sogar zusätzlich mit Bernd Milner (9. DAN).                                                                    

Wir freuen uns schon auf den nächsten Lehrgang am 11.2.2017 in Oldenburg mit Lothar Ratschke.

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12.11.2016 16:47 von Frank Oppenheimer

Unser BKV- Tag in Bremen

Am 12.November besuchte bei trüben und kaltem Novemberwetter eine Abordnung unseres SWO KARATE den BKV- Tag in BREMEN. In mehreren Fahrgemeinschaften und in Einzelfahrten reisten wir mit fast ein Dutzend Teilnehmern an. Um kein Alter zu verraten… von ganz jung bis Pensionsalter. Unsere Teilnehmeranzahl fiel bei einer Gesamtmasse von ca. 220 Personen jeden Alters und Geschlechts jedoch kaum ins Gewicht, war aber würdig.

Der Tag war überaus gut organisiert und durchdacht. Hinzu kommt das kampfsporttypische freundliche, aber disziplinierte Verhalten aller Besucher.

Obwohl alle Trainingseinheiten in Module untergliedert waren, die selbständig gewählt und gewechselt werden konnten, kam es kaum zu Problemen. Auch das Training innerhalb der Ausbildungsmodule war so geplant, dass der Körper nicht unnötig wieder abkühlte oder überanstrengt wurde.

Man kann also von (Kampfsport-)meisterlicher Organisation sprechen.

Bei dem Angebot der Trainingsmodule konnten viele Eindrücke gewonnen werden und am späten Nachmittag waren unsere Karatekas aller Grade letztendlich ziemlich müde.

Die gesellige Mittagspause war dabei natürlich willkommen und konnte dem vorzeitigen „Schlapp machen“ durch Genuss exzellenten Kaffees gezielt vorbeugen. Der ausrichtende Verein TuS Huchting-Bremen hatte also auch da alles im Griff. ( BREMEN ist ja auch Kaffee- Stadt)

Kumite für Anfänger und Taktik im Kumite:

Training im/für Zweikampf/ Wettkampf. Für uns Karatekas im SW Oldenburg für die Kyu- Grade eher selten. Die Waden waren es als erste, die dieses Manko zu verarbeiten hatten. Die Freude am Wettkampf/ am „sich Messen mit anderen“ war zum einen in den Gesichtern der Üb- Wettkämpfer, aber auch an den durchgeschwitzten Gi`s zu sehen. Die Meister haben die Vorhaben aber methodisch von leicht über Mittel zu (etwas) schwer gestaffelt. Überforderungen waren somit nicht gegeben. Insgesamt also eine runde Sache

Offensive und defensive Kampftechniken

Wie gewohnt bereichernd war die Einheit von Dr. Elke von Oehsen. Sie verfolgt einen anderen Ansatz, als das reine Wettkampfkumite. Sie möchte, dass das eingeübte Kämpfen auch im echten Leben funktionieren würde. Von ihr vermittelte Anwendungen hören nicht nach einer Technik auf. Gerade Frauen, sagt sie, sollten öfter „zuschlagen“. Ihre Übungen forderten auf stark anzugreifen, die Faust stehen zu lassen, nah an den Gegner heranzugehen um ihm bewußt die Sicht zu nehmen und ihn zu irritieren. Außerdem lernten wir nach dem ersten Angriff auszuweichen, uns in eine günstigere Position zu bringen, um dann weitere Angriffstechniken platzieren zu können. Sie demonstrierte zudem, wie ein Gegner manipuliert werden kann. Nämlich in dem ihm gezielt eine offene Deckung angeboten wird, um dann mit einer vorher überlegten Abwehr- und Gegenangriff- Strategie zu kontern!

Kata

Die Trainingseinheit „Kata Gangaku“ unter Durchführung des Landestrainers Kata war eine runde Sache. Sogar einige interessante Ideen zum Unterrichten von Katas konnten generell vermitteln werden. So gab es unter anderem Bunkai Sequenzen, deren Sinn vorher nicht Sinn ergaben, aber während der Ausbildung erkannt wurden.

Eskrima

Vorab: Escrimageübte verteidigen sich auf ganz besondere Art und Weise. Sie starten gegenüber Angreifern schützende Gegenangriffe. Sie zwingen dadurch dem Gegner Ihr System auf und gewinnen somit Kontrolle über ihn.
Sie nutzen körpereigene Waffen und sind in der Lage, Alltagsgegenstände effektiv einzusetzen. Alle Dinge, die man in die Hand nehmen kann, z.B.:Autoschlüssel, Kugelschreiber, Feuerzeug, ein einfacher Schuh, Handtasche, Gehstock um nur einige Möglichkeiten aufzuzählen.

Für den BKV- Tag wurden Stöcke genutzt. Tolle und spannend Basics wurden damit gezeigt, die durchaus auch ohne Stock funktionieren! Der Referent Werner Buddrus hat das Training sehr gut aufgebaut und so vermittelt, dass man es gut verstehen konnte.

Verteidigung gegen Kontaktangriffe

Die Einheit Verteidigung gegen Kontaktangriffe war sehr gut. Da gab es für alle Teilnehmer gute Erkenntnisse. Insbesondere wie man aus einem Full Nelson oder einem Schwitzkasten herauskommt.

Das Angebot für Kinder

Unser Karatenachwuchs war ebenso mit vier Kindern vertreten. Fleißig durchliefen sie die drei jeweils einstündigen Lehrgangseinheiten am Stück. Die Vielfältigkeit des Angebots machte es möglich, dass die Motivation nicht nachließ. Sich durchliefen zunächst „Kata-Beats Heian Shodan und Heian Sandan mit Musik“. Anschließend folgte „Koordination und Athletik für Kinder“ mittels abwechslungsreicher Übungsstationen. In der Einheit „Kinder stark machen“ probten sie den Ernstfall und lernten sich lautstark gegen Angreifer zur Wehr zu setzen. So effektiv, dass die Übungen in den anderen Hallen nicht zu überhören waren. Nach den drei Stunden waren unsere fleißigen Karatetiger dann aber müde. Nach der Mittagspause, zwar geschafft aber zufrieden und mit wohlverdienten warmen Waffeln und Kuchen im Bauch, traten sie die Heimreise an.

Last but not least:

Die Stimmung auch unter uns Oldenburger(innen)war, wie nicht anders zu erwarten, wie immer sehr gut. Nicht wenige Vereinsfremde Kampfsportler suchten den Kontakt zu uns und wir konnten neue Kontakte knüpfen. In diesem Sinne machen wir weiter und sehen der Zukunft und weiteren Lehrgängen mit Freude entgegen.

Ein dreifaches Kiai auf diesen gelungenen Tag…

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