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12.11.2016 16:47 von Frank Oppenheimer

Unser BKV- Tag in Bremen

Am 12.November besuchte bei trüben und kaltem Novemberwetter eine Abordnung unseres SWO KARATE den BKV- Tag in BREMEN. In mehreren Fahrgemeinschaften und in Einzelfahrten reisten wir mit fast ein Dutzend Teilnehmern an. Um kein Alter zu verraten… von ganz jung bis Pensionsalter. Unsere Teilnehmeranzahl fiel bei einer Gesamtmasse von ca. 220 Personen jeden Alters und Geschlechts jedoch kaum ins Gewicht, war aber würdig.

Der Tag war überaus gut organisiert und durchdacht. Hinzu kommt das kampfsporttypische freundliche, aber disziplinierte Verhalten aller Besucher.

Obwohl alle Trainingseinheiten in Module untergliedert waren, die selbständig gewählt und gewechselt werden konnten, kam es kaum zu Problemen. Auch das Training innerhalb der Ausbildungsmodule war so geplant, dass der Körper nicht unnötig wieder abkühlte oder überanstrengt wurde.

Man kann also von (Kampfsport-)meisterlicher Organisation sprechen.

Bei dem Angebot der Trainingsmodule konnten viele Eindrücke gewonnen werden und am späten Nachmittag waren unsere Karatekas aller Grade letztendlich ziemlich müde.

Die gesellige Mittagspause war dabei natürlich willkommen und konnte dem vorzeitigen „Schlapp machen“ durch Genuss exzellenten Kaffees gezielt vorbeugen. Der ausrichtende Verein TuS Huchting-Bremen hatte also auch da alles im Griff. ( BREMEN ist ja auch Kaffee- Stadt)

Kumite für Anfänger und Taktik im Kumite:

Training im/für Zweikampf/ Wettkampf. Für uns Karatekas im SW Oldenburg für die Kyu- Grade eher selten. Die Waden waren es als erste, die dieses Manko zu verarbeiten hatten. Die Freude am Wettkampf/ am „sich Messen mit anderen“ war zum einen in den Gesichtern der Üb- Wettkämpfer, aber auch an den durchgeschwitzten Gi`s zu sehen. Die Meister haben die Vorhaben aber methodisch von leicht über Mittel zu (etwas) schwer gestaffelt. Überforderungen waren somit nicht gegeben. Insgesamt also eine runde Sache

Offensive und defensive Kampftechniken

Wie gewohnt bereichernd war die Einheit von Dr. Elke von Oehsen. Sie verfolgt einen anderen Ansatz, als das reine Wettkampfkumite. Sie möchte, dass das eingeübte Kämpfen auch im echten Leben funktionieren würde. Von ihr vermittelte Anwendungen hören nicht nach einer Technik auf. Gerade Frauen, sagt sie, sollten öfter „zuschlagen“. Ihre Übungen forderten auf stark anzugreifen, die Faust stehen zu lassen, nah an den Gegner heranzugehen um ihm bewußt die Sicht zu nehmen und ihn zu irritieren. Außerdem lernten wir nach dem ersten Angriff auszuweichen, uns in eine günstigere Position zu bringen, um dann weitere Angriffstechniken platzieren zu können. Sie demonstrierte zudem, wie ein Gegner manipuliert werden kann. Nämlich in dem ihm gezielt eine offene Deckung angeboten wird, um dann mit einer vorher überlegten Abwehr- und Gegenangriff- Strategie zu kontern!

Kata

Die Trainingseinheit „Kata Gangaku“ unter Durchführung des Landestrainers Kata war eine runde Sache. Sogar einige interessante Ideen zum Unterrichten von Katas konnten generell vermitteln werden. So gab es unter anderem Bunkai Sequenzen, deren Sinn vorher nicht Sinn ergaben, aber während der Ausbildung erkannt wurden.

Eskrima

Vorab: Escrimageübte verteidigen sich auf ganz besondere Art und Weise. Sie starten gegenüber Angreifern schützende Gegenangriffe. Sie zwingen dadurch dem Gegner Ihr System auf und gewinnen somit Kontrolle über ihn.
Sie nutzen körpereigene Waffen und sind in der Lage, Alltagsgegenstände effektiv einzusetzen. Alle Dinge, die man in die Hand nehmen kann, z.B.:Autoschlüssel, Kugelschreiber, Feuerzeug, ein einfacher Schuh, Handtasche, Gehstock um nur einige Möglichkeiten aufzuzählen.

Für den BKV- Tag wurden Stöcke genutzt. Tolle und spannend Basics wurden damit gezeigt, die durchaus auch ohne Stock funktionieren! Der Referent Werner Buddrus hat das Training sehr gut aufgebaut und so vermittelt, dass man es gut verstehen konnte.

Verteidigung gegen Kontaktangriffe

Die Einheit Verteidigung gegen Kontaktangriffe war sehr gut. Da gab es für alle Teilnehmer gute Erkenntnisse. Insbesondere wie man aus einem Full Nelson oder einem Schwitzkasten herauskommt.

Das Angebot für Kinder

Unser Karatenachwuchs war ebenso mit vier Kindern vertreten. Fleißig durchliefen sie die drei jeweils einstündigen Lehrgangseinheiten am Stück. Die Vielfältigkeit des Angebots machte es möglich, dass die Motivation nicht nachließ. Sich durchliefen zunächst „Kata-Beats Heian Shodan und Heian Sandan mit Musik“. Anschließend folgte „Koordination und Athletik für Kinder“ mittels abwechslungsreicher Übungsstationen. In der Einheit „Kinder stark machen“ probten sie den Ernstfall und lernten sich lautstark gegen Angreifer zur Wehr zu setzen. So effektiv, dass die Übungen in den anderen Hallen nicht zu überhören waren. Nach den drei Stunden waren unsere fleißigen Karatetiger dann aber müde. Nach der Mittagspause, zwar geschafft aber zufrieden und mit wohlverdienten warmen Waffeln und Kuchen im Bauch, traten sie die Heimreise an.

Last but not least:

Die Stimmung auch unter uns Oldenburger(innen)war, wie nicht anders zu erwarten, wie immer sehr gut. Nicht wenige Vereinsfremde Kampfsportler suchten den Kontakt zu uns und wir konnten neue Kontakte knüpfen. In diesem Sinne machen wir weiter und sehen der Zukunft und weiteren Lehrgängen mit Freude entgegen.

Ein dreifaches Kiai auf diesen gelungenen Tag…

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06.11.2016 08:50 von Lisanne Ensink

Frauenpower in Bremen


Am Sonntag, dem 06.11.2016 fand in Bremen zum zweiten Mal ein Kumite-Lehrgang statt, bei dem Elke von Oehsen einer Gruppe von Frauen zeigte, wie sie sich gegen die oftmals körperlich überlegenen Männer zur Wehr setzen können. Auch wenn wir diesmal etwas weniger Teilnehmerinnen waren, haben wir mindestens genauso viel gelernt und wieder unglaublich viel Spaß gehabt.
Unsere dreiköpfige Gruppe aus Oldenburg wurde gleich zu Beginn mit einem kleinen Geschenk überrascht. Jeder bekam ein Karate-Buch, dass unter anderem von der Ausrichterin des Lehrgangs Elke von Oehsen verfasst wurde. Darin werden sowohl traditionelle Kumite-Formen, wie auch Wettkampf-Kumite und moderne Selbstverteidigung beschrieben.
Dann startete das Training, auf Wunsch diesmal auf Judo-Matten, mit ein paar lockeren Spielen und verschiedenen Partnerübungen. Einige waren uns schon vom letzten Mal bekannt, andere wiederum völlig neu, denn dank der Matten konnten wir unsere Partner nun auch zu Boden bringen.
Zum Ende hin wurde es dann ernst und wir erprobten die gelernten Techniken einmal aus nächster Nähe mit gedrosselter Geschwindigkeit und einmal mit ausreichend Sicherheitsabstand, aber dafür schnell wie im realen Leben.
Wir hatten wieder sehr viel Spaß und freuen uns schon auf das nächste Mal.

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30.10.2016 08:38 von Tim Gerdes

Kyusho Lehrgang zum 3. Niveau

Nachdem viele von uns bereits den Selbstverteidigunskurs mit Sebastian und Bettina am Vortag besucht hatten ging es dann am 30.10. gleich weiter mit der Kyusho-Ausbildung.

Das 3. Niveau wird den Teilnehmern diesmal sogar besonders in Erinnerung bleiben, da Sebastian dieses Mal Material für eine neue Schulungs-DVD zum 3. Niveau sammelte und somit einige Teilnehmer auf der DVD zu sehen sein werden.

Begonnen wurde die Ausbildung mit etwas Wiederholung und einigen Drills um wieder einen Einstieg in die Thematik zu haben.

Nach der kurzen Wiederholungsphase ging es allerdings schon gleich weiter und die fehlenden 25 Punkte wurden geschult. Dabei ging es vor allem darum bei unseren Techniken so viele Punkte wie nur möglich für die Verteidigung einzusetzen. Dies wurde unter anderem am Beispiel eines Hebels gezeigt der zuerst mit nur einem Punkt und zuletzt mit mehr als 4 Punkten durchgeführt wurde.

Weiterhin wurde auf die verschiedenen Zyklen eingegangen (Erschaffungszyklus, Zerstörungszyklus, Schwächungszyklus und Reizzyklus). Besonderer Wert wurde hier auf den Zerstörungszyklus gelegt, da hier die stärksten Ergebnisse erzielt werden können.

Natürlich darf bei einem verantwortungsvollen Kyusho-Training die Regeneration nicht fehlen und so wurde hierauf auch besonderer Wert gelegt. Zunächst wurde die Regeneration nach einem KO wiederholt und dann musste nach freien Kombinationen sofort nach einem simulierten KO die Regeneration begonnen werden.

Zuletzt ist auf das Prüfungsprogramm zum 1. Dan Kyusho eingegangen worden und wir haben uns auf den Termin für die Prüfungsvorbereitung geeinigt. Bis zu diesem Termin muss das Programm in groben Zügen stehen, da es die letzte Möglichkeit sein wird vor der Prüfung noch einmal Fragen zu stellen. Daher steht jetzt sehr viel Arbeit für alle Teilnehmer an.

Wir freuen uns dennoch bereits jetzt Sebastian und Bettina zu zeigen was wir gelernt haben.

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29.10.2016 08:34 von Tim Gerdes

SV Lehrgang in Oldenburg

Das Wochenende vom 29.10. bis zum 30.10. stand in Oldenburg ganz im Zeichen der Selbstverteidigung und des Kyusho.

Wir hatten wieder Sebastian und Bettina Lämmle zu Besuch welche diesmal das ganze Wochenende für Lehrgänge bei uns nutzten. Angefangen hat das Wochenende mit einem Selbstverteidigungskurs welche Stiloffen für alle Graduierung ab einem Alter von 13 Jahren angeboten wurde.

Zu Beginn des Lehrgangs wurde ein „leichtes Aufwärmprogramm“ durchgeführt. Ich denke die anwesenden Teilnehmer werden sich noch lange daran erinnern und haben es sicher teilweise am nächsten Tag deutlich spüren können. Besonders beliebt waren hier Übungen wie der Gecko oder der Frosch welche man durchaus auch in unser normales Programm einfließen lassen könnte.

Nach dem Aufwärmen wurde mit leichten Drills und Übungen zur Schulung des Abwehrverhaltens begonnen. Diese Drills wurden dann immer weitergeführt und schließlich zu einem zusammenhängenden Drill aus mehreren Übungen bis in die Bodenlage weitergeführt.

Sebastian ging bei diesem Übungen zwar nicht explizit auf die Vitalpunkte ein, aber er wies die Teilnehmer der Kyusho-Ausbildung darauf hin auf die entsprechenden Punkte zu zielen. Somit erhielten die Teilnehmer der Ausbildung hier die Möglichkeit zu erlernen wie sie einen passenden Eingang wählen müssen um die Punkte die sie in der Ausbildung lernen auch zu verwenden.

Alles in allem war es für alle 29 Personen ein erfolgreicher Tag bei dem alle etwas lernen konnten und wir freuen uns bereits wieder auf den nächsten Besuch von Sebastian und Bettina.

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03.09.2016 11:30 von Frank Oppenheimer

Toller Budotag im SWO

Am 03.09.16 fand in unserem Dojo ein vereinsinterner Lehrgang statt, bei dem es darum ging auch die anderen im Schwarz- Weiß Oldenburg angebotenen Kampfkünste kennenzulernen und damit mal einen Blick über den Tellerrand zu wagen. Da die Judogruppe leider absagen musste trafen sich die Aikido-, die Ju- Jutsu und die Karategruppe. Das Training begann um 14 Uhr in der großen Halle unseres Dojos. Die Meister jeder Gruppe stellten den Anderen zunächst kurz die Besonderheiten ihrer Kampfkunst vor und fanden schließlich allesamt gute Übungen zur gemeinsamen Durchführung, welche eifrig von allen Anwesenden ausprobiert wurden. Von besonderen Atemübungen über Handgelenksbefreiungen, lockeren Schlag- und Abwehrtechniken, Hebeltechniken, der Kata Heian Shodan in verkürzter Form und der dazugehörigen Bunkai bis zum zu Boden bringen des Gegners war für jeden etwas dabei. Bei der Durchführung der Übungen wurde von den Meistern besonders darauf geachtet, dass sich die Teilnehmer in ihren Stilrichtungen mischten. So trainierten beispielsweise Karateka mit Ju- Jutsuka Aikido, oder Aikidoka mit Ju- Jutsuka Karate. Diese Durchmischung sollte zum Kennenlernen der jeweils anderen beitragen. Nach dem Training trafen sich alle Budo-Gruppen auf der Wiese hinter dem Dojo zum gemeinsamen Grillen. Dort kam man ins Gespräch mit Leuten aus allen Bereichen und tauschte sich über sportliche und private Themen aus. Die Tatsache, dass viele bis zum späten Abend blieben zeugt von einem gelungenen Tag und guter Stimmung zwischen den einzelnen Budo-Gruppen im Schwarz- Weiß Oldenburg.

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21.08.2016 15:44 von Christina Biendara

Sonntagslehrgang mit Roland Ahlers

Die Heian Shodan sollte immer wieder geübt werden. Das gilt für´s ganze Leben“ – mit diesen Worten leitete Roland den Sonntagvormittag ein und zeigte uns 19 TeilnehmerInnen in den anschließenden zwei Stunden, warum das so ist.

So kam es Roland zunächst auf einige Feinheiten bei der Durchführung der Kata an. Beispielsweise, wie eine Ausholbewegung exakt ausgeführt werden sollte oder wie wir von der Ausgangsstellung heraus zunächst den Körperschwerpunkt senken sollten, um dann mit einer fließenden Bewegung nach vorn zu gelangen. Eine gute Lektion für die Karateka der Unterstufe und eine wichtige Erinnerung für die höher Graduierten, sich noch einmal ganz bewusst auf die eigenen Bewegungsabläufe zu konzentrieren.

Als nächstes wandte sich Roland dem Thema „Rhythmus“ zu. Und nach einigen Durchläufen, mit und ohne Zählung, konnten wir mit unserer Durchführung recht zufrieden sein...

...hätte Roland sich nicht eine weitere Herausforderung für die Blau- bis SchwarzgurtträgerInnen überlegt. Diese bestand darin, jeweils zwei Techniken rhythmisch zusammenzufügen – auf jeden Fall ein interessantes Experiment, mit dem einige mehr, andere weniger haderten.

Alte Gewohnheiten wurden auch bei der nächsten Variante durchbrochen: so durchliefen wir einen Teil der Kata einige Male, in dem wir die Abwehrtechniken Gedan-barai, Age- uke und Shuto-uke in der Rückwärtsbewegung ausführten.

Den zweiten Teil des Lehrgangs widmete Roland dem Bunkai. Wir übten die zuvor erprobte Abfolge ein, zunächst zu dritt und anschließend in Fünfergruppen, aus unterschiedlichen Positionen heraus und diesmal mit echten Gegnern.

Wer in der Mitte stand, hatte Einiges zu tun. So galt es, den Angriffen aus allen Richtungen mit Abwehrtechniken und Gegenangriffen zu trotzen.

Einige Gruppen demonstrierten die einstudierte Bunkaiabfolge anschließend vor allen TeilnehmerInnen und ernteten dafür begeisterten Applaus. Nur die Jüngsten unter uns verzichteten lieber auf die Gelegenheit, sich dem Publikum zu stellen. Dabei hätten sie es sicher mit Bravur gemeistert – so wurde mir nämlich aus zuverlässiger Quelle versichert, dass doch gerade diese Übung am aaaaaallllllermeisten Spaß gemacht hat!:-)

Danke Roland, für diesen schönen, für alle Karateka interessanten und ausgewogenen Lehrgang!

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02.08.2016 13:25 von Anke Lederer

Bouldern der Jugendgruppe


2. August 2016, vorletzter Ferientag, 6 Jugendliche zusammen mit Anke strotzen dem Ferientrott und wagen sich an die Kletterwand.
Wie auch schon im letzten Jahr geht es ausgerüstet mit Kletterschuhen und einer kurzen Einweisung auch schon los. Ohne Seil, ohne doppelten Boden,
nur Körperspannung, die Kraft in den Armen und immer auch etwas Adrenalin dabei.
Die "Partnerbahn" vom letzten Jahr ist leider nicht mehr da. Dafür probieren wir aus, wie es ist, einmal die gesamte Kletterwand von rechts nach links zu beklettern und wie man ohne Arme klettert (kein Witz!).

Nachdem die Arme irgendwann schlapp machen und auch die ersten Blessuren an den Händen auftauchen, lassen wir den Tag noch mit Süßigkeiten von Pia ausklingen und verabschieden Janek.
Der zieht nach den Sommerferien nach Wien. Wir sehen uns wieder, Janek!
Nächstes Jahr wird man uns sicher wieder irgendwo in der Kletterwand finden. Vielleicht schaffen wir dann ja auch mal die ganz schweren Bahnen...ich bin zuversichtlich!

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19.06.2016 14:00 von Anke Lederer

3. KVN-Jugendevent - mehr Spaß an einem Wochenende geht nicht!

Über 200 aktive Teilnehmerinnen und Teilnehmer! Das war die Bilanz des 3. KVN-Jugendevents vom 17-19. Juni 2016 in Rotenburg (Wümme) und die Kinder und Jugendlichen des Schwarz-Weiß Oldenburgs waren wieder mit 8 Teilnehmenden und 2 Betreuenden dabei.
Nach einer relativ kurzweiligen Anreise mit dem Zug wurden zuerst die Zimmer in der Jugendherberge bezogen. Unsere Zimmer lagen dicht beieinander etwas separiert und mit eigenem Aufenthaltsbereich. Das sollte sich im Verlauf des Wochenendes noch als sehr nützlich erweisen.
Nach dem Abendessen ging es mit dem gemeinsamen Eröffnungstraining los. Mehr als 200 Kinder und Jugendliche und ein paar Betreuer in einer Halle wurden von Björn Strote und Andreas Christmann gescheucht. Insbesondere die Gruppenübungen mit den Pratzen sorgte selbst bei den wenigen Dan-Trägern für Erheiterung.
Am Abend wurden dann der Kontakt zu alten Bekannten aus dem Vorjahr wieder geknüpft und die ein oder andere Partie "Werwolf" war selbstverständlich auch wieder Teil des Abendprogramms.

Am nächsten Tag nach dem Frühstück ging es für die Kinder und Jugendlichen weiter mit zwei Einheiten Karate. Einmal Kata bei Antonio Dionisio und Kumite bei Mark Haubold. Die Betreuer hatten parallel dazu die Möglichkeit, bei Martin Weber eine "Train-the-Trainer"-Einheit zu absolvieren, in der es um Krafttraining ging.
Nach dem Mittagessen stand der Nachmittag zur freien Verfügung. Ein Großteil von uns fuhr ins nahegelegene Spaßbad mit gefühlten 100 anderen Kindern und Jugendlichen. Neben den zwei Rutschen gab es auch eine relativ große Badelandschaft draußen. Da das Wetter einigermaßen mitspielte, waren wir fast die ganze Zeit draußen und tobten herum. Irgendwann "adoptierten" wir im Laufe der Zeit die 8jährige Nina, die es insbesondere auf Pia und Aaron abgesehen hatte. Der kleinere Teil von uns blieb in der Jugendherberge, ruhte sich aus oder verbesserte seine Billardfertigkeiten.
Abends wurde dann gegrillt und Thomas hatte sich mit zwei anderen Betreuern als Grillmeister beworben. Als Dankeschön bekam er dafür eine Grillschürze mit dem Logo des KVN-Jugendevents geschenkt. Nach dem Grillen war der Abend noch jung. Es wurde wieder "Werwolf" gespielt, die Jugendherbergsdisko besucht und hin und wieder der Stand der aktuellen Partien bei der Herren-Fußball-EM geschaut. Den Abschluss des Abends bildeten mehreren Runden des Kartenspiels "Ligretto". Ein sehr temporeiches Spiel, welches mit ansteigender Müdigkeit nicht leichter wurde. Nach Abschluss des letzten Spiels fielen alle totmüde ins Bett.

Am Sonntag konnten wir leider nicht ausschlafen, sondern es gab noch zwei Trainingseinheiten zu absolvieren. Zum einen Kumite bei Björn Strote und Andreas Christmann. Die beiden schafften es, dass die ausgelegten Wettkampfmatten sich durch die Dynamik der Teilnehmerinenn und Teilnehmer durch den Raum bewegte. Zum anderen gab Türk Kiziltoprak eine Kata-Einheit, bei der die Wahrnehmung der Beteiligten, bei sich und bei anderen, geschult werden sollte. Nach diesen sehr gehaltvollen Einheiten gab es nur noch einen letzten Tagesordnungspunkt: das Mittagessen. Nach dem Mittagessen mussten wir jedoch schweren Herzens Abschied nehmen und unsere Rückreise antreten.

Rundum ein tolles, wenn auch anstrengendes Wochenende. Nächstes Jahr sind wir bestimmt wieder mit dabei!

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