Nachrichten

01.06.2019 19:13 von Michael Gerdes-Röben

Kobudo Ausbildung von Michael und Tim

Am 01. und 02. Juni fand im Shotokan Karate Dojo Bad Salzuflen der letzte Teil der Multiplikatoren Ausbildung im Kobudo statt. Michael und ich haben die Ausbildung vor 1,5 Jahren begonnen und zwischen den Seminaren gemeinsam bei uns im Dojo trainiert, um uns jeweils auf die Seminare vorzubereiten.

Kobudo heißt übersetzt „Weg der alten Kriegskunst“. Im Gegensatz zum Karate-Do (Weg der leeren Hand) wird hier nicht nur der eigene Körper, sondern traditionelle Waffen zur Erweiterung der Möglichkeiten des eigenen Körpers eingesetzt. Traditionell wurde Kobudo auf Okinawa nicht getrennt von Karate unterrichtet, sondern gemeinsam. Diese Tradition ist heutzutage nicht mehr so gegeben und auch auf Okinawa gibt es mittlerweile Dojo die nicht mehr beides unterrichten.

Der Stil, in dem wir ausgebildet wurden, heißt Jinbukan was übersetzt wird mit „Platz an dem man die heilige Kriegskunst trainiert“. Dieser Stil ist ein okinawanischer Stil und somit wird nicht mit japanischen Waffen wie dem Hanbo trainiert. Die Waffen des Stils sind Bo (ca. 180 cm langer Stock), Sai (Form einer Metallgabel mit 3 Zinken), Tonfa (Schlagstock mit Griff), Nunchaku (Mit Kette verbundene Stöcke, In Deutschland nicht ausgeübt aufgrund von Verbot im Waffenrecht), Eku (Paddel), Kama (Sichel), Nunti (Stock mit aufgestecktem Sai, Speer), Sansatsukon (3 Segmente Stock), Tinbe (Schwert und Schild) und Surujin (Schnur mit 2 Steinen).

Teil der Ausbildung war das Prüfungsprogramm bis zum 1. Dan welches die Waffen Bo, Sai und Tonfa enthält. Aufgrund der Vorkenntnisse der Teilnehmer im Karate war das Lerntempo entsprechend hoch und trotz vieler Korrekturen gab es auch einige Erfolgserlebnisse. Es war sowohl für Michael als auch für mich eine interessante Erfahrung wieder Anfänger in einer Kampfkunst zu sein auch wenn uns Karate sehr geholfen hat, da es viele Parallelen gibt.

Der Höhepunkt der Ausbildung war dann am Sonntag gekommen. Nachdem bereits genau beobachtet wurde wie unsere Technik am Samstag ausgeführt wurde war der Sonntag dann der offizielle Abschluss der Ausbildung, welche mit der Einstufung im SOK Kobudo im DKV zum 01. Kyu enden sollte. Somit wurde dann auch am Sonntag abgeprüft was wir am Samstag noch nicht gezeigt hatten und auch Fragen zur Theorie gestellt. Glücklicherweise hat sich die harte Arbeit dann auch für alle ausgezahlt und wir konnten alle den 01. Kyu erreichen. Das nächste große Ziel ist jetzt die Techniken zu verfeinern und die Prüfung zum 01. Dan anzutreten. Es liegt zwar viel Arbeit vor uns, aber wir freuen uns darauf.


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29.05.2019 15:01 von Tim Gerdes

Ausbildung SV-Lehrer im DKV Stufe 1

Vom 16.05. bis zum 19.05 startete in der Sportschule Hennef wieder die jährliche Ausbildung zum SV-Lehrer im DKV mit dem ersten Kurs der Reihe welcher zum Erwerb der Stufe 1 (Bronze) führt. Dieses Jahr hatte ich mich dazu entschlossen den schon länger gefassten Plan die Ausbildung zu absolvieren in die Tat umzusetzen.

Die Ausbildung zum SV-Lehrer im DKV ist eine Zusatzqualifikation welche ab dem 3. Kyu (brauner Gürtel) erworben werden kann und da sie vom DOSB anerkannt ist auch ab der 2. Stufe zum Erwerb einer Trainerlizenz B im Bereich Selbstverteidigung genutzt werden kann. Der praktische Teil der Ausbildung wird von den 2 kompetenten Trainerteams für SV des DKV welche sich mit der Durchführung der einzelnen Kurse abwechseln durchgeführt. Die Stufe 1 wurde diesmal vom Team Jürgen Kestner und Sven Burkhardt durchgeführt. Beide haben nicht nur ein sehr fundiertes Wissen im Karate sondern auch in den Bereichen Selbstverteidigung und Selbstbehauptung. Insbesondere Jürgen Kestner konnte immer wieder von realen Situationen aus seinem Alltag als Polizist und Ausbilder bei der Polizei berichten und somit die Inhalte mit Leben füllen. Die einzelnen Inhalte umfassten unter anderem Einheiten zu den Themen Distanzen, Abwehr von Fauststößen und Schwingern, Abwehr gegen Fassen und Umklammern und Abwehr von Tritttechniken. In den Einheiten wurde viel Wert auf Praxistauglichkeit gelegt und es gab auch Einheiten mit mehreren Angreifern und zur Vorkonfliktphase.

Den Abschluss machte dann am Sonntag Willm Wöllgens indem er uns Grundlagen der Täter-Opfer-Psychologie und zum Thema Recht näherbrachte. Am Ende waren sich alle Teilnehmer einig, dass es sich um einen gelungenen Lehrgang handelte. Die Ausbildung wird dann im September mit Stufe 2 fortgesetzt zu welcher ich mich auch schon angemeldet habe.

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15.05.2019 09:05 von Frank Oppenheimer

Karateka vom Schwarz-Weiß Oldenburg beim Training in Südfrankreich

Seit über 20 Jahren besucht unser Karateka Berhard Gorka (zweiter von unten rechts) bei Urlaubsaufenthalten in Beziers Südfrankreich den dortigen Karate-Verein "Meiyo Beziers“. Der Verein wird von Nathalie Trotin geleitet (rechts unten), sie hat den 6. Dan und war zweimal Weltmeisterin für die Nationalequip von Frankreich im Team Kumite. Zahlreiche Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Senior*innen trainieren mehrmals die Woche bei Nathalie. Unter ihnen ist auch der französische Kata-Meister in der Klasse der über 70-jährigen!
Typisch ist die gute Atmosphäre beim Training, die Karateka sind locker und fair, dabei aber ambitioniert und mit vollem Einsatz, was bei den für uns meist hochsommerlichen Temperaturen einige Tropfen Schweiß verursacht.

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04.05.2019 11:44 von Thomas Weber

Verden Open 2019

Am Samstag, den 04. Mai fand das Karate-Wettkampf-Turnier „Verden Open 2019“ statt. Mit dabei waren Philipp, Samuil, Eske, Christian, Leonie und Jakob.

Teilweise wurden Gruppen etwas zusammen gelegt, daher hatten es einige unserer Teilnehmer auch mit Gegnern zu tun, die schon etwas länger dabei waren. Dennoch gelang es Christian als Gelbgurt gegen einen Gegner mit Braungurt zu bestehen.

Alle unsere Wettkämpfer zeigten vollen Einsatz und gaben ihr Bestes.

Eske errang in ihrer Gruppe den 2. Platz und Leonie in ihrer Gruppe den 3. Platz.

Wir sind stolz auf alle unsere Wettkämpfer /-innen und freuen uns auf das nächste Turnier.

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07.04.2019 19:30 von Christina Biendara

Erfolgreiche Teilnahme am Tora Shiai Tunier

Neun Kinder und Jugendliche unserer Wettkampfgruppe bestritten am Sonntag, den 07.04.2019 ihr erstes Tunier.

Insgesamt waren 242 Teilnehmer/-innen aus dem Kinder-, Jugend- und Erwachsenenbereich unterschiedlichster Kampfkünste auf dem Tora Shiai Tunier in Bad Zwischenahn vertreten. Die Katas wurden auf drei Wettkampfflächen präsentiert.

Alle unserer Wettkämpfer/-innen haben ihre Darbietungen in der Disziplin Kata Einzel souverän, nerven- und ausdrucksstark gemeistert. Zudem wurden insgesamt 3 Platzierungen errungen: Ein erster Platz (Eske), ein zweiter Platz (Leonie) und ein fünfter Platz (Julian).

Aber nicht nur aufgrund der Platzierungen, sondern auch wegen der gemachten Erfahrungen war der Tag für alle Aktiven ein toller Erfolg.

Herzlichen Glückwunsch an alle Wettkämpfer/-innen!

 

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23.02.2019 16:53 von Christina Biendara

Wettkampftraining mit der Karateabteilung der SAV Bremen

So langsam nimmt die neu formierte Wettkampfgruppe des Karate Dojos Schwarz-Weiß-Oldenburg Fahrt auf. Am 23.02.2019 sind 12 Kinder und Jugendliche der Wettkampfgruppe im Alter von 8 bis 15 Jahren (in Begleitung von Juliane, Frank und Christina) nach Bremen-Blumenthal gefahren, um gemeinsam mit der Karate Abteilung der Sportgemeinschaft Aumund-Vegesack (SAV) zu trainieren. 

Schon allein die Hinfahrt war für Einige ein Erlebnis: über die Weserfähre, noch dazu bei Sonnenschein, fährt man ja nicht alle Tage. In Bremen-Nord angekommen wurden wir herzlich von Marco Heißenbüttel und seinen Helfern in Empfang genommen. Dieser war damals (1996) auch der erste Trainer von Christina, die bis zu ihren Umzug nach Oldenburg bei der SAV trainiert hat. Auch Abteilungsleiter Andreas Seiler ließ es sich nicht nehmen, zwischendurch vorbeizuschauen, obwohl er parallel bei einem Trainerlehrgang gebraucht wurde. 

Außerdem erwarteten uns weitere 20 Kinder und Jugendliche von der SAV, die vermutlich ebenso gespannt waren wie wir, was uns wohl an diesem Nachmittag erwarten würde. 

Nach dem Angrüßen und dem gegenseitigen Vorstellen ging es dann auch schon los. Wir starteten mit einem Parcours zu fetziger Musik. Dazu hatten unsere Gastgeber viele Gerätschaften wie Böcke, Seile, umgedrehte Bänke, ein Trampolin, Reifen, Bodenleitern und vieles mehr aufgebaut, die von den TeilnehmerInnen aktiv und gerne genutzt wurden. 

Gut aufgewärmt führte Juliane die TeilnehmerInnen durch die Kata Heian Shodan mit Musik. Es dauerte ein paar Durchläufe, bis sich alle daran gewöhnt hatten, aber mit der Zeit gelang es schon recht gut. 

Marco Heißenbüttel gab danach eine theoretische Einführung in das Wettkampftraining. Er verdeutlichte die Aspekte, auf die es beim Wettkampf ankommt. Nämlich u.a. die Atmung, die Schnelligkeit, die Kraft, die Sauberkeit der Techniken und natürlich der technisch korrekte Ablauf. Anschließend wurden diese Fähigkeiten unter Marcos fachkundiger Leitung anhand einiger Grundschulbahnen eingeübt.

Zwischendurch gab es eine Pause, in der sich Alle mit Kaltgetränken oder Kaffee und Kuchen stärken konnten. 

Da ja noch ein kleiner Wettkampf folgen sollte, wurden die TeilnehmerInnen anschließend in 7 homogene Gruppen eingeteilt. Jeder Kleingruppe wurde ein(-e) Trainer(-in) zugewiesen. So konnten alle Kinder und Jugendlichen noch einmal besondere Aspekte ihrer Kata üben, die sie später beim Wettkampf präsentieren wollten.

Und dann wurde es ein wenig ernst. Auf 3 Wettkampfflächen traten die Karateka gegeneinander an. Gekämpft wurde jeweils um die Plätze 1-4 innerhalb der Kleingruppen. Dabei versuchten unsere Gastgeber darauf Wert zu legen, dass die Gruppen möglichst gemischt waren (SAV und Schwarz-Weiß-Oldenburg). Juliane und Christina waren begeistert zu sehen, wie angestrengt, konzentriert und kräftig unsere WettkampfteilnehmerInnen ihre Katas demonstrierten. Gelungen war auch die Einbindung aller TeilnehmerInnen als SchiedsrichterInnen. So konnten die WettkämpferInnen sowohl aktiv als auch passiv eine Wahrnehmung dafür entwickeln, worauf es beim Wettkampf ankommt. 

Am Ende waren wir uns alle einig, dass dieser Austausch unter den beiden Vereinen an diesem Tag nicht nur sehr viel Spaß machte, sondern auch sehr effektiv war. Insgesamt ist diese Form des gemeinsamen Trainings eine gute Möglichkeit, sich abseits des Turnierbetriebs auf Wettkämpfe vorzubereiten.

Deshalb freuen wir uns auch, den SAV im Gegenzug Ende März in unserem Dojo begrüßen zu dürfen!

An dieser Stelle sei ganz ausdrücklich Marco Heißenbüttel und seinem Helferteam der Karateabteilung der SAV Bremen gedankt. Außerdem ist den Eltern und Helfern zu danken, die entweder Kuchen gespendet oder sich als Fahrer verdient gemacht haben.

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09.02.2019 10:28 von Aaron Schrandt

Lehrgang mit Kyoshi Lothar Ratschke und Sensei Roland Ahlers

Kyoshi Lothar Ratschke (8. Dan SOK, 6. Dan Shotokan Ryu Kase Ha, 5. Dan Shotokan Ryu im DKV) begeistert Karateka auf Lehrgang in Oldenburg

Am 09.02.2019 war es so weit: Wieder einmal gab Kyoshi Lothar Ratschke zusammen mit Sensei Roland Ahlers (6. Dan SOK) einen Lehrgang im großen Dojo des SWO, das mit ca. 60 Karateka aller Altersgruppen gut besucht war. Für das leibliche Wohl der Teilnehmer, die z. T. aus Hessen und Nordrhein-Westfalen angereist waren, war zwischen den Trainingseinheiten durch ein reichhaltiges Angebot an süßen und herzhaften Speisen gesorgt.

Um 10:00 Uhr begann die erste Trainingseinheit für die Unter- und Mittelstufe (9. – 6. Kyu), aber auch zahlreiche Karateka aus der Oberstufe (5. Kyu – Dan) nahmen bereits von Anfang an teil. Nach einigen komplexen Aufwärmübungen, die insbesondere die Konzentration der Teilnehmer forderten („Schere, Stein, Papier“), wurden zunächst die Heian Katas 1-4 geübt, bevor Kyoshi Ratschke den Fokus dann auf die Heian Shodan brachte. Hier zeigte er in der ersten und dritten Trainingseinheit vielfältige Anwendungsmöglichkeiten (Bunkai), die sich aus der Form der Kata ergeben können.

Kyoshi Ratschke, der auf eine Karate-Laufbahn von über 50 Jahren zurückschauen kann und schon mit Karate-Pionieren wie Jürgen Seidel und Albrecht Pflüger trainierte, machte auch deutlich, dass er großen Wert auf das Verständnis für das fachsprachliche System des Karate legt. So reicherte er die verschiedenen Übungen immer wieder durch Ausführungen zur besonderen Bedeutung japanischer Begriffe an.

In den Trainingseinheiten für die Oberstufe lag der inhaltliche Schwerpunkt auf der Kata Gangaku (ursprünglich Chinto). Die namentliche Bedeutung dieser Kata („Kranich auf dem Felsen“) spiegelt sich in der oft benutzten Stellung Tsuru ashi dachi, bei der man – ähnlich einem Kranich – auf einem Bein steht. Auch in der Bunkai zeigte Kyoshi Ratschke Bewegungsabläufe, mit denen er auf überaus beeindruckende Weise veranschaulichte, dass Karate letztlich auch auf Kampf- bzw. Tierstile des Kung Fu zurückgeht, zu denen ebenfalls der Kranich-Stil gehört. Dieser zeichnet sich durch große, weiche und geschmeidige Bewegungen aus, die für Karateka, die überwiegend mit dem Shotokan Ryu Stil vertraut sind, zunächst sehr ungewohnt waren, aber jederzeit Lust auf mehr gemacht haben.

Insofern konnte Kyoshi Lothar Ratschke den Teilnehmern durch seine humorvolle, freundliche und überaus kompetente Art einen Eindruck davon vermitteln, was es auf dem Karate-Do noch alles zu entdecken gibt, und auf vorbildliche Weise zeigen, dass es sich lohnt, das Training beharrlich und mit Begeisterung fortzuführen und nicht davor zurückzuscheuen, den Blick immer wieder über den Tellerrand zu weiten.

Wir freuen uns schon sehr auf ein Wiedersehen mit Kyoshi Lothar Ratschke im kommenden Jahr!

Dōmo arigatō gozaimasu!

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02.02.2019 07:50 von Daniel Schwenker

Winterlager in Erfurt

Das 26. Winterlager in Erfurt war dem traditionellen Karatedo gewidmet. Der Lehrgang war dreitägig und fand vom ersten bis zum dritten Februar 2019 statt. Den langen Weg nahmen wir (Roland, Niko, Daniel) auf uns, da zum einen viele interessante Lehrgangsinhalte bei Fritz Nöpel Hanshi, Lothar Ratschke Kyoshi und Martin Nienhaus Kyoshi lockten und zum anderen DAN-Prüfungen stattfanden. Die Prüfungen in Oldenburg in der Folgewoche mussten leider wegen zu geringer Teilnehmerzahl abgesagt werden.

Überraschenderweise konnte Fritz Nöpel leider nicht an der Prüfung teilnehmen. Roland Ahlers wurde daraufhin eingeladen, die Prüfung als Gast-Prüfer zu begleiten und folgte der Einladung.

Nach einem kurzen Grußwort und ein paar Gruppenbildern begann dann auch der Lehrgang für uns, da wird die erste Einheit aufgrund der langen Anreise verpassten. Martin Nienhaus und Lothar Ratschke teilten sich die Einheiten von Fritz Nöpel untereinander.

Der Lehrgang stand ganz im Zeichen der Tiere und Elemente im Karate. Viele Techniken wurden im Hinblick auf ihren Bezug zu eben jenen Tieren und Elementen betrachtet und in ein schlüssiges System abgebildet. Das beinhaltete zum Beispiel den Kampf nach der Charakteristik des Windes mit vielen wirbelnden Techniken und Bewegungen (keine pausenlosen 360°-Drehungen!) oder den standfesten Kampf der Erde mit zugehörigen Waffen – wir haben sehr viel Koken/Kakuto angewendet. Hinzu kamen Muskelübungen, die verdeutlichten, wo und wie die resultierende Kraft einiger Armtechniken negativ oder positiv manipuliert werden kann.

Lothar Ratschke lehrte mit Bezug zu den zuvor genannten Themen die Kata Nijushiho. Zu jeder Sequenz lernten wir mindestens eine Bunkai-Anwendung. Martin Nienhaus lehrte die Goju-Ryu Kata Tensho ebenfalls inklusive von möglichen Bunkai-Anwendungen.

Für uns dauerte der Lehrgang circa sechs Stunden, da wir alle vier Einheiten besuchten. Danach fanden dann gegen 18:30 Uhr DAN-Prüfungen statt. Geprüft wurden fünf Mal der erste und einmal der vierte DAN. Von uns nahmen Niko Potthoff (4. DAN) und Daniel Schwenker (1. DAN) teil und bestanden erfolgreich und mit gutem Gewissen. Danach unterhielten sich Prüflinge und Prüfer noch eine kurz in lockerer Atmosphäre und traten auch schon die vierstündige Heimreise an.

Vielen Dank an alle, die bei den Vorbereitungen zu der Prüfung teilhatten.

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