Nachrichten

16.12.2018 17:36 von Christina Biendara

Kyuprüfungen und Weihnachtsfeier im Dojo

33 Karateka des Karate Dojos des Schwarz-Weiß-Oldenburg e.V. stellten sich am Sonntag, den 16.12.2018 der Herausforderung, den nächsten Kyugrad oder eine Zwischenstufe zu erreichen. Eingeteilt in zwei Gruppen, wurden die Kinder bis zu 13 Jahren von Michael Gerdes-Röben und die Jugendlichen und Erwachsenen von Roland Ahlers geprüft.Christian und Aaron beim Bunkai

Auch wenn alle Prüflinge verdient die Prüfungen bestanden haben, so waren diese keinesfalls geschenkt. Es handelte sich um einen hochkonzentrierten Prüfungsablauf und die Teilnehmer mussten sich ihre neuen Gürtelfarben hart erarbeiten. Die eigentliche Arbeit, um das nächste Etappenziel zu erreichen, findet ohnehin bereits Monate vorher statt: nämlich während des regelmäßigen Trainings. Die Prüfung bedeutet letztlich, dass die Karateka die Möglichkeit erhalten, ihr Bestes präsentieren zu dürfen, entsprechend gewürdigt zu werden, aber gleichzeitig damit auch ihre Trainer/-innen zu ehren.

Hoch erfreut waren aber auch die vielen anwesenden Eltern, die begeistert waren über die sichtbaren Trainingserfolge. Ein schöneres Weihnachtsgeschenk kann man wohl kaum erhalten, als die eigenen Kinder derart kompetent, konzentriert, mutig und selbstbewusst zu erleben.

Nach dem dreistündigen Prüfungsvormittag, dem Erhalt der Urkunden und der Gratulation durch die Prüfer, gingen die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen, die Prüfer und Trainer/-innen als auch die Eltern mit einem guten und fröhlichen Gefühl in die Mittagspause. Um sich anschließend wieder auf dem Weg zum Dojo zu machen. Diesmal nicht mit dem Karateanzug, sondern mit Kuchen, Keksen und Getränken im Gepäck.

Um 15:30 Uhr startete nämlich die jährliche Weihnachtsfeier. Da jeder etwas zur Feier beigetragen hatte, sei es durch Kuchen- oder Kaffeespenden oder durch das Auf- und Abbauen, war es auch kein Problem, sondern - im Gegenteil - eine Freude, dass sogar 30 Gäste mehr als erwartet teilnahmen.

Roland Ahlers begrüßte alle Gäste mit einer Ansprache, in der er das Jahr noch einmal für alle rückblickend zusammenfasste. Und es wurde deutlich: auch dieses Jahr war für alle Karateka von jung bis alt, wieder ein Gutes: Nämlich ein von hoch interessanten, sportlichen und gemeinschaftlichen oder einzelnen Ereignissen und Erfolgen geprägtes Jahr.

Als nächster Programmpunkt folgte ein besonderes Highlight: die Vorführung der Wettkampf-Gruppe unter der Leitung von Juliane Schulze. Die Kinder und Jugendlichen zeigten die Katas Heian Shodan und Heian Nidan jeweils in einstudierten Choreographien, teilweise mit musikalischer Begleitung. Zu sehen ist die Aufführung mittlerweile unter https://www.karate-dojo-oldenburg.de/clips.html.

Im Anschluss haben sich die erwachsenen Gäste gemütlich ausgetauscht, während die jüngeren Karateka und Geschwisterkinder, wie bereits in den Vorjahren auch, den großen Dojo unsicher machten. Das freie spielen und toben ist mittlerweile schon eine Tradition, der die Kinder stets mit Vorfreude entgegensehen.

Nun verabschieden sich erst einmal alle Aktiven in die Weihnachtspause, um mit neuer Energie in das nächste Jahr zu starten.

Herzlichen Glückwunsch allen Karateka zur bestandenen Kyuprüfung und ein herzliches Dankeschön an unseren Festwart Markus und an alle Unterstützer/-innen unserer Weihnachtsfeier!

Weiterlesen …

24.11.2018 20:17 von Daniel Schwenker

Lehrgang mit Sensei Lothar J. Ratschke in Dortmund

Am 24.11. machten sich wieder drei Karateka aus Oldenburg auf den Weg nach Dortmund um bei Lothar Ratschke zu trainieren. Der Lehrgang in Dortmund zählt zu den Veranstaltungen, die regelmäßig von einigen von uns besucht werden und so bot sich wieder die Gelegenheit gute Bekannte zu treffen und gemeinsam zu trainieren.

Der Lehrgang begann vor uns mit der ersten Einheit der Oberstufe in der wir zuerst die Heian Yondan Renshu-Ho erlernten welche eine Übungsform für das Bunkai (Anwendung der Kata) ist. Dies wurde dann auch gleich mit dem Partner demonstriert, eh es zum Ablauf und der Anwendung der Kata Tekki Nidan ging.

Die zweite Einheit stand dann ganz im Zeichen der Goju-Shiho Dai welche eine der höheren Kata ist. Zuerst ging Sensei Ratschke auf Feinheiten der Techniken innerhalb der Kata ein, eh wir dann im Bunkai die Anwendungen der Kata in der Praxis am Partner vertiefen konnten.

Sensei Ratschke überzeugte wieder einmal durch sein fundiertes Wissen sowohl über historische Hintergründe wie auch die Biomechanik im Karate und wir haben wieder einmal neue Anreize für das Training im heimischen Dojo mitnehmen können. Wir freuen uns schon darauf Sensei Ratschke nächstes Jahr wiederzusehen. Die nächste Gelegenheit dazu wird es im Februar bei uns im heimischen Oldenburg geben.

Weiterlesen …

03.11.2018 12:36 von Frank Oppenheimer

Roland Ahlers nun 6. Dan!

Für die Prüfung, die zu den hohen DAN Prüfungen zählt, musste Roland sich ein Jahr vorher anmelden und die Zulassung bei der Prüfungskomission des DKV beantragen. Diese erfolgt nicht automatisch, wie bei den Prüfungen bis um 5. DAN. Zusätzlich musste 6 Monate vor der Prüfung eine Ausarbeitung über ein Karate bezogenes Thema eingereicht werden. Es finden pro Jahr auch nur max. 4 Prüfungen ab 6. DAN im SOK statt.

Die Prüfung fand am 27.10.18 in Ingolstadt (Bayern) statt.

Als Prüfer waren da:

Hanshi Fritz Nöpel – 10. DAN

Kyoshi Lothar J. Ratschke – 8. DAN

Kyoshi Fritz Oblinger – 8. DAN

Wir gratulieren alle herzlichst zur bestandenen Prüfung und sind stolz auf Rolands Leistung. Es zeigt uns natürlich auch, wieviel man durch konzentriertes und zielgerichtetes Training erreichen kann.

Wir Schüler dürfen uns also nicht ausruhen, sondern sollten - wenn auch auf niedrigerem Niveau - unser Karate weiter verbessern und uns so ein Beispiel an Roland nehmen. Ganbarimashou mina san!

 

Weiterlesen …

13.10.2018 07:41 von Christina Biendara

Sport&Spaß beim KiJuLe mit Übernachtung im Dojo

An zwei Tagen und einer Nacht durften 14 Mädchen und Jungen der Karateabteilung des SWO und weiteren befreundeten Vereinen, das Dojo an der Auguststraße mal ganz anders erleben. So wurde er nicht nur zur Trainings-, sondern auch zur Spiel-, Essens- und Schlafstätte.

Am Samstag ging es um 10:00 Uhr mit der ersten Trainingseinheit los, in der Juliane die Teilnehmer/-innen auf das bevorstehende Kata-Turnier am nächsten Tag vorbereitete. Nach dem Mittagessen gab es ausreichend Zeit für freies Spiel. Anschließend hat Leonie die Gruppe durch das „Angeber-Spiel“ geleitet. Dabei war echte Teamarbeit gefragt: Es galt unterschiedliche Aufgaben zu lösen, die aber pro Team nur von einer auserwählten Person bewältigt werden durften. Außerdem mussten die übrigen Teammitglieder schätzen, wie erfolgreich diese Person dabei sein würde. Es war sehr interessant zu erleben, wie lebhaft und mit welchen Argumenten die Teams in Diskussion gingen, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. Zwischenzeitlich traf Frank ein, worüber sich alle sehr gefreut haben. Diese Freude hatte vielleicht auch ein wenig damit zu tun, dass er für alle ein Eis mitgebracht hatte.

In der zweiten Trainingseinheit wurde das Kata Training noch einmal durch die Video-Methode verstärkt. Die gezeigten Kata wurden jeweils gefilmt und anschließend gemeinsam analysiert. Dabei zeigten sich die Kinder und Jugendlichen als echte Selbstexperten, indem sie Verbesserungspotentiale erkannt und Möglichkeiten zur Abhilfe benannt haben.

Nach einer kleinen Kuchenpause kehrte die Gruppe in das benachbarte Vereinsheim ein. Dort wurde zunächst in unterschiedlichen Teamkonstellationen gekegelt. Auch dabei wurde so mancher vom Ehrgeiz gepackt und es wurde hier und dort an der Technikverbesserung gefeilt. Auch, wenn der Spaß natürlich stets im Vordergrund stand. Anschließend lockten Pommes, Bratwurst und hausgemachte Chicken-Nuggets an die Tische der Gaststätte.

Die letzte, abendliche Trainingseinheit verlief etwas anders als üblich: nämlich im Dunkeln. Durch den Einsatz eines Scheinwerfers wurden Schattenkämpfe möglich, die gebannt beobachtet wurden.

Am geplanten Spieleabend nahmen nur noch die Betreuer und eines der Kinder teil. Einige waren schon sehr müde und unterhielten sich noch eine Weile, eingekuschelt in ihren Schlafsäcken. Die meisten freuten sich jedoch, sämtliche Räume des Dojos zum Verstecken spielen nutzen zu können.

Zum Einläuten der Nachtruhe wurde noch eine Karate Geschichte vorgelesen mit dem Titel „Siegen ohne zu kämpfen“. Alle lauschten gespannt zu. Wem dadurch noch nicht die Augen zugefallen war, philosophierte noch ein wenig über den Sinn dieser Geschichte mit. Nämlich, dass nichts unversucht bleiben sollte, eine körperliche Auseinandersetzung zu vermeiden. Und dass es andere Möglichkeiten gibt, als zu kämpfen. Eben das nicht-kämpfen - manchmal auch durch einen Trick. Es wurde noch hier und da geflüstert, aber dann waren alle schnell eingeschlafen.

Der nächste Morgen begann mit einem gemeinsamen Frühstück in gemütlicher Runde. Anschließend halfen alle fleißig beim Aufräumen und Fegen mit. Dies funktionierte sogar so gut, dass schon etwas eher als geplant mit dem Kata-Wettbewerb begonnen werden konnte. Dabei bekamen alle Kinder und Jugendlichen die Gelegenheit ihr Können zu demonstrieren, Beifall zu ernten und eine positive Rückmeldung von Juliane zu erhalten. Und Einige erhielten sogar eine der drei begehrten Medaillen.

Vielleicht etwas müde, aber ausgestattet mit viel Gelerntem und bestimmt auch mit einer verdienten Packung Stolz, wurden die Teilnehmer/-innen schließlich von ihren Eltern abgeholt.

Ein ausdrücklicher Dank soll an dieser Stelle an alle Helfer/-innen und Trainer/-innen gerichtet werden, die durch ihr zuverlässiges Engagement dafür gesorgt haben, dass dieses Wochenende nicht nur stattfinden, sondern auch reibungslos ablaufen konnte. Herzlichen Dank!

Weiterlesen …

01.09.2018 15:47 von Aaron Schrandt

Matsubayashi Ryu Lehrgang mit Sensei Martin O´Malley in Großefehn

Am 1.9.2018 fand in der Gymnastikhalle des beschaulichen Örtchens Großefehn (Ostfriesland) ein Matsubayshi Ryu Lehrgang unter der Leitung des renommierten Senseis Martin O´Malley (3. Dan Matsubayashi Ryu) statt. Angetrieben vom großen Interesse an dieser ursprünglichen Variante des Shorin Ryu Karate Stils folgten zwei Mitglieder unserer Karate-Abteilung (Michael und Aaron) der Einladung des Dojo-Leiters Heinz Teßner.

In Großefehn angekommen, machten wir zunächst Bekanntschaft mit Heinz und weiteren Mitgliedern des Matsubayashi-Dojos, die uns und den anderen Teilnehmern einen herzlichen Empfang mit Kaffee, Plätzchen, Obst und weiteren Leckereien bereiteten. In dem kleineren Teilnehmerkreis kam man bei freundschaftlicher Atmosphäre schnell mit dem Sensei und den übrigen Karateka ins Gespräch und zu Fachsimpeleien. So erfuhren wir z. B., dass es in ganz Deutschland tatsächlich nur etwa eine Handvoll Matsubayashi-Dojos gibt – zwei davon befinden sich in Ostfriesland! So verwunderte es auch nicht weiter, dass einige Teilnehmer z. B. ganz aus Hamburg (Hallo Wolfgang!) bzw. dem Ruhrgebiet (Hallo Wolfgang!) angereist waren.

Der eigentliche Lehrgang begann dann mit einem Aufwärmtraining, dass weniger von Dehnungs- als vielmehr von Koordinierungs- und Kraftübungen mit dem Partner geprägt war. So galt es z. B., in einem abgegrenzten Bereich auf einem Bein hüpfend mit der flachen Hand den Partner auf dem Kopf bzw. an der Schulter zu berühren. Kraftfordernd war auch eine Übung, bei der man in "Ringerstellung" stehend den Partner so hochheben sollte, dass seine beiden Füße den Bodenkontakt verlieren. Abschließend bildeten wir einen großen Kreis und wir machten, im Kiba-Dachi stehend, Oi Tzukis, wobei jeder Teilnehmer immer bis zehn (Kiai!) zählte. Nach Abschluss einer Runde kamen dann Ren und Sanbon Tzukis. Spätestens hier waren wir alle gut aufgewärmt.

Von eigenen Trainingserfahrungen abweichend gestaltete sich auch das Kihon Training. Anstelle der für das Shotokan Karate tiefen Stände wählt man im Matsubayashi vornehmlich einen hohen Stand, aus dem heraus dann die Armtechniken ausgeführt werden. Auch das Vorwärtsgehen weicht vom Gewohnten ab, da man die Füße gerade, also ohne die "Bananenlinie", bewegt, was der natürlichen Gehweise sehr viel näher ist. Im Matsubayashi Ryu häufig verwendete Stände sind zudem Nekoachi Dachi und Shiko Dachi.

Im Anschluss an die Kihon-Übungen durchliefen wir zunächst die Fukyugata Katas 1 und 2, welche die ersten Katas im Matsubayashi Ryu sind. Daran schlossen sich die Pinan Katas an, die in Hinsicht auf Techniken und Embusen den Heian Katas entsprechen. Hier kam uns zugute, dass wir auf dem Lehrgang mit Measara Kyoshi bereits die Pinan Shodan (Heian Nidan) geübt hatten. Aber davon einmal abgesehen, stieß man doch sehr bald an seine Grenzen, was die Techniken und Abläufe angeht, da diese doch sehr ungewohnt waren. Abschließend wurden noch die Naihanchi Katas 1 bis 3 geübt, die an die Tekki Katas 1 bis 3 erinnern. Sensei O´Malley verwies im Mondo wiederholt auf die Notwendigkeit, beim Üben der Kata den Gegner bzw. die gesamte Bedrohungssituation vor dem inneren Auge möglichst genau zu visualisieren, um den Techniken bzw. dem Kampf ein Maximum an Kraft, Dynamik und Realitätsnähe zu verleihen.

Nach dem Kata-Block ging es mit einigen Anwendungsübungen aus dem Bereich der Selbstverteidigung weiter, die wir so oder ähnlich auch im stiloffenen Karate trainieren, so dass wir hier keine größeren Schwierigkeiten bezüglich der Abläufe hatten. Daran anschließend lernten wir die Formen der für das Matsubayashi Shorin Ryu typischen Yakusokzu Kumite-Übungen kennen. Dabei gibt es insgesamt sieben Grundformen. Als Faustregel gilt, dass der Angreifer (jap. Tori) gegenüber dem Verteidiger (jap. Uke) immer unterliegt. Ziel ist es, das Wechselspiel aus Nähe und Distanz zum Partner sowie die Reaktion auf dessen Angriffe möglichst genau zu verinnerlichen.

Den Abschluss des Lehrgangs bildete das Training im Stockkampf (Kobudo). Auch hier mussten wir uns erst einmal an die neuen Abläufe und Bewegungsmuster gewöhnen. Während die Fortgeschrittenen bereits höhere Katas mit dem Bo durchliefen, übten wir unter fachkundiger Beratung zunächst einmal Kihon-Übungsformen, die wir dann auch vor den Lehrgangsteilnehmern präsentierten.

Insgesamt bat das Matsubayashi-Seminar bei Sensei O´Malley einen sehr interessanten Einblick in eine frühe Form des Shorin Ryu Karate, wie es seit vielen Jahrzehnten bzw. Jahrhunderten auf Okinawa gelehrt und gelernt wird, so dass wir definitiv Lust auf mehr bekommen haben. Wir freuen uns schon auf ein Wiedersehen mit dem Dojo Großefehn beim nächsten Lehrgang mit Measara Kyoshi.

Weiterlesen …

19.08.2018 15:24 von Markus Butke

Karate Sommercamp 2018

Unser zweites Sommercamp gehört schon wieder in das Vereins-Geschichtsbuch. Vom 17.8 – 19.8.2018 fand das zweite Sommercamp unseres Karate Dojo des SG Schwarz-Weiß Oldenburg e.V. statt. Eins vorweg: Es war super und hat allen riesigen Spaß gemacht.

Wir waren wie im Vorjahr aufgrund der guten Erfahrung wieder im Sportzentrum Westerstede. Neben uns waren auch eine ganze Menge anderer Sportler am Trainieren. So waren wir in bester sportlicher Gesellschaft.

Freitag begann unser Trainingswochenende mit einer Einheit und dem Einzug die die Zimmer. Die Laune war super, so konnte das Wochenende kommen. Wir lernten die Jion bei Daniel. Ganz schön anstrengend für einen Freitagabend. Später klang der erste Abend mit einem netten Beisammensein aus. Und ja wir wissen es: Die Kinder könnten die ganze Nacht aufbleiben. Aber es stand für den nächsten Tag auch Training auf dem Programm.

Das Wetter meinte es gut mit uns, so waren wir morgens zum Start in den Tag draußen und konnten uns für den Tag einstimmen und die allmorgendliche Müdigkeit zusammen austrainieren. Nach einem leckeren Frühstück ging es los in die nächste Einheit. Die beiden Einheiten standen unter dem Motto der Kata Nijushiho. Neben dem Ablauf der Kata lernten wir viele Details kennen und konnten uns in vielen Bunkai Übungen trainieren. Viel wichtiger: Die Kinder übten fleissig und zeigten eigens kreierte Katas.

Danach lernten wir japanisch sprechen und schreiben. Also zumindest etwas. Immerhin: Wir können jetzt alle von 1-10 zählen und schreiben und kennen einige Grundbegriffe und deren Bedeutung.

Jetzt gab es ein leckeres Mittagessen und wir alle freuten uns auf etwas Schwimmen oder Freizeit. Die zweite Einheit begann da, wo die erste Aufhörte. Mittendrin, anstrengend und mit viel Spaß.

Nach der Arbeit kommt das Vergnügen. Wir hatten noch eine Einheit bei Roland genossen, bei der wir viel lernen und nachfragen konnten. Dann wurde gegrillt und gespielt und man konnte die Seele baumeln lassen. Viel zu spät in der Nacht ging es für alle ins Bett.

Am letzten Tag haben wir alle gemeinsam trainiert. Jung und Alt konnten viel voneinander lernen.
Da das Aufwärmen vor jeder Einheit immer zusammen und bei spannenden Spielen gemacht wurde, waren wir alle bereits ein eingespieltes Team. Das Aufwärmen war etwas Besonderes, da einige Kinder dieses organisierten und wir bei den Spielen viel Spaß hatten.

Ein richtig cooles Wochenende, das leider viel zu schnell zu Ende war. Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr.

Weiterlesen …

06.08.2018 08:30 von Roland Ahlers

Ausbildung zum Übungsleiter/Trainer B „Haltung und Prävention“ und Erlangen des Qualitätssiegels

Am 25.05.18 habe ich mich mit noch 7 Teilnehmer in Bremen zusammengefunden, um an der Ausbildung zum Trainer B/Übungsleiter in der Prävention „Haltung und Bewegung“ teilzunehmen.  Am 2. Wochenende kamen noch zwei Teilnehmer dazu, um gemeinsam das Qualitätssiegel SPORT PRO GESUNDHEIT zu erlangen. Das ist die höchste Auszeichnung für Vereine in Sachen Gesundheitssport und mit dem Siegel können Trainingskurse für Gesundheitssport sogar auf “Rezept“ angeboten werden,  von denen die Teilnehmer zum großen Teil die Gebühren von den Krankenkassen zurückerstattet bekommen. Hierdurch hat der Verein erst einmal einen finanziellen Gewinn und ein Teil der Teilnehmer bleibt anschließend im Verein, um am Karatetraining teilzunehmen.

In Zuge der Ausbildung wurden viele Bereiche als Grundlage zur Ausführung von Kursen für das Gesundheitstraining erläutert. Dieses tat Vico sehr abwechslungsreich, so das alle Teilnehmer von morgens 09:00 Uhr bis in den späten Abend immer mit voller Aufmerksamkeit dabei waren. Nach dem ersten Tag ist aber auch jedem klargeworden, was wir uns da vorgenommen hatten. Grundlage war ja die Trainer -C Ausbildung. Die lag aber bei den meisten schon Jahrzehnte zurück und wir mussten uns auch wieder an das Lernen gewöhnen, denn das stundenlange Aufnehmen von Informationen ist doch sehr anstrengend.

In der praktischen Einheit ging es dann auch nicht um traditionelles Karate, sondern um Haltungs-, Gleichgewichts- und Koordinationsübungen. Es fing an mit der Absolvierung des Janda-Test. Hierfür gab es aber nur Kurzbeschreibungen, die wir mit einem Partner erarbeiten mussten, was nicht immer einfach war. Anschließend wurden Übungen mit Balance-Pads, Therabänder und Pezzibälle ausgeführt. Die einzelnen Übungen wurden dann immer mit Techniken aus dem Karate geübt, um später den Kursteilnehmern im Gesundheitssport schon einmal das Karatetraining näher zu bringen. Die gezeigten Übungen waren, auch für die meisten von uns, eine echte Herausforderung.

Weiterlesen …

26.06.2018 12:47 von Tim Gerdes

Lehrgang mit Lothar Ratschke in Unna

Am 09. Juni fand wieder der jährliche Lehrgang von Lothar Ratschke in Unna statt und auch dieses Jahr waren wieder Mitglieder der Karateabteilung des Schwarz-Weiß Oldenburg dabei.
Das Thema der ersten Trainingseinheit waren einerseits wieder biomechanische Grundlagen insbesondere der Grundtechniken, was immer wieder betont werden muss um eine starke Technik zu entwickeln und ein gesundes Karate zu betreiben, da schädliche Bewegungen verhindert werden sollen. Andererseits wurde der Schwerpunkt dieser ersten Einheit auf die Kata Kanku-Dai gelegt.
Hier wurden dann auch wieder neue Trainingsanreize geschaffen, indem auf bestimmte Passagen näher eingegangen wurde und Potenzial für Verbesserungen erläutert wurde. Abschließend wurden dann noch einige Passagen mit dem Partner als Bunkai geübt.
In der zweiten Einheit stand dann die Kata Tekki Sandan im Fokus. Nachdem wir uns zunächst mit der Kata beschäftigt hatten ging es dann gleich ins Bunkai und es wurden Anwendungen in Prinzipien der Kata gelernt und verfeinert. Abschließend wurden dann noch einmal alle drei Tekki Kata vom Ablauf her geübt. Wie immer fand Lothar Ratschke während und zwischen den Einheiten Zeit Fragen zu beantworten und half somit jedem auf seinem persönlichen Weg im Karate voranzukommen.

Weiterlesen …