Nachrichten

28.06.2019 09:02 von Christina Biendara

DAN-Vorbereitungslehrgang beim REN SHI KAN Minden e.V. mit Michael Schönbeck und Roland Ahlers

Am 15.06.2019 haben sich drei Karateka mit Roland Ahlers (6. DAN SOK) auf den Weg gemacht, um unsere Karatefreunde vom Dojo REN SHI KAN Minden zu besuchen. Michael Schönbeck (ebenfalls 6.DAN SOK) und Roland haben ihre Lehrgangshinhalte diesmal speziell auf die DAN-Anwärter abgestimmt. Insgesamt waren an die zwei Dutzend Blau-, Braun- und Schwarzgurte zugegen, um von dem Training zu profitieren. Der Lehrgang war als Prüfungsvorbereitungslehrgang gedacht, für alle die, die im nächsten Jahr ihre Prüfung machen wollen und auch zum rein schnuppern für alle anderen, die in den nächsten Jahren zur Prüfung gehen wollen.

Nach einer gemütlichen Begrüßungsrunde bei einer schönen Tasse Morgenkaffe, begann Roland Ahlers mit der ersten, gemeinsamen Einheit. Nach der Aufwärmphase ging es in der Grundschule hauptsächlich um dynamische Aspekte: Um die Bewegungen schneller und effizienter bzw. energiesparender ausführen zu können, ist es wichtig zumeist mit gelockerter Muskulatur zu arbeiten und erst im entscheidenden Moment, die Muskulatur anzuspannen. Außerdem legte Roland seinen Fokus auf die Beinarbeit: auch hier wurden entscheidende Kriterien vermittelt, die dazu beitragen, die Schnelligkeit zu verbessern. Schließlich wurde vielfältig eingeübt, die Oberkörper- und Beinarbeit bezüglich der Schnelligkeit zu kombinieren, um Techniken schließlich gemeinsam auf den Punkt zu bringen.

In der Kuchenpause gab es die Möglichkeit, ins Gespräch zu kommen. Die Gesprächspartner aus Minden und Oldenburg zeigten sich sehr froh darüber, dass die beiden Dojos regelmäßig in den Austausch gehen.

Anschließend wurde die große Gruppe in zwei Gruppen unterteilt (Braungurte und DAN-Träger). Es wurde aber auch etwas durchmischt, so dass einige ausgewählte Braungurte bei den DAN-Trägern mitmachen konnten.

Somit konnten Michael und Roland mit kleineren Gruppen arbeiten und gezielter auf die individuellen Teilnehmerbedürfnisse eingehen.

Roland legte seinen Vermittlungsschwerpunkt hauptsächlich auf die Kata Kanku Dai (für die DAN-Träger) und Jion (für die Braungurte). Der Schwerpunkt lag dabei jeweils auf Bunkai-Übungen, die jeweils in Dreiergruppen ausgeübt wurden. Dabei wurde bei den einzelnen Gruppen immer auch auf die Fähigkeiten der Einzelnen Rücksicht genommen, so dass die Anzahl der Techniken in den Gruppen unterschiedlich war. Ganz nach der Devise, weniger kann mehr sein.

Bei Michael haben wir zunächst in einem Mondo (was im Karate ein Gespräch zwischen Meister und Schüler bedeutet) interessante Aspekte hören dürfen, inwiefern das Karate mit der Gesundheit und der Persönlichkeitsentwicklung verknüpft ist. Diese sind nicht nur entscheidend für die Ausübung des Karate, sondern lassen sich auch auf das persönliche und berufliche Leben übertragen.

Im weiteren Verlauf durchliefen wir die Grundschule, jeder individuell für das anstehende Prüfungsprogramm und erhielten wertvolle Hinweise, welche Aspekte bei den unterschiedlichen Techniken zu beachten sind. Außerdem ging Michael Schönbeck gezielt auf die Katas ein, die wir Oldenburger für unsere DAN-Prüfung vorgesehen haben: so durften wir die Bassai Dai, die Jion und die Empi präsentieren und erhielten eine Einschätzung von Michael, die für uns sehr wichtig und hilfreich war. Wir haben individuelle Rückmeldungen erhalten, woran wir konkret bis zur DAN-Prüfung arbeiten können.

Was sowohl Roland als auch Michael an diesem Vormittag verband: es war ihnen wichtig, dass wir über das Gelernte nachdenken, es aber nicht nur beim Nachdenken belassen. Es geht vor allem um das Umsetzen- sei es im Training oder im Leben. So war es ihr Wunsch, dass wir vor allem die Anregungen nutzen, die uns persönlich angesprochen haben. Schließlich geht es ja darum, den eigenen Weg zu finden. Der Lehrgang hat uns jedenfalls dabei ein ganzes Stück weitergebracht.

Unser herzlicher Dank richtet sich an Michael und Roland und an die Mindener Gastfreundschaft.

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen im November!

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14.06.2019 08:40 von Christian Schneider

KVN Jugendevent 2019

An dem Wochenende von dem 14. bis zum 16. Juni 2019 fand in Rotenburg(Wümme) das 6. KVN Jugendevent statt. Wir 9 Kinder und Jugendliche mit 2 Betreuern vom Karateverein SW Oldenburg haben, wie auch viele andere Vereine, am Event teilgenommen.
Freitag: Am Bahnhof in Oldenburg haben wir uns alle getroffen. Aufgeregt haben wir Juliane und Thomas zugehört, auf was wir achten sollten. Kurz nach halb vier sind wir los gefahren, in Bremen umgestiegen und mit dem Bus in Rotenburg zur Jugendherberge gefahren. Wir waren 1,5 Stunden mit dem Bus und Zug unterwegs. Nachdem wir die Betten bezogen und zum Abend gegessen haben, ging es los mit der ersten Trainingseinheit, wo wir alle begrüßt wurden und anschließend zusammen trainiert haben. Danach gab es Freizeit, die sich jeder selbst gestalten konnte, wie zum Beispiel mit Fußball spielen, neue Bekanntschaften zu machen oder auf dem Spielplatz zu spielen. Um 23 Uhrging’s ins Bett.
Samstag: Um 7 Uhr wurden wir geweckt und danach hatten wir ein leckeres Frühstück. Um halb zehn ging es weiter mit der zweiten Einheit, mit Sophie Wachter. Das Training war sehr lustig und lehrreich, die sympathische Weltmeisterin 2014 hat uns gezeigt wie man zum Beispiel nach einem Sprung auf einem Bein wieder ohne zu wackeln steht. Direkt nach dem leckeren Mittagessen ging es in das Schwimmbad Ronolulu. Dort hatten wir alle, Groß und Klein, 9 Kinder und 2 Betreuer, zusammen gebadet, gespielt, gerutscht und viel Spaß gehabt. Der Abend danach mit Wasserschlacht, Grillen und jede Menge Spaß war einfach toll. Auch ganz cool war die Kinder– und Jugenddisko, bei der es coole Musik gab und man super tanzen konnte. Um 23 Uhr gab es wieder Nachtruhe.
Sonntag: Nach dem wir uns beim Frühstück gestärkt haben sollten wir unsere Taschen packen und die Zimmer räumen. Bei der dritten und letzten Trainingseinheit konnte jeder aussuchen was er trainieren wollte, Kata oder Kumite. Nach der Verabschiedung gab es leckere Schnitzel mit Kartoffeln zum Mittagessen. Um 13 Uhr machten wir uns auf den Weg nach Hause, wo wir auch viel Spaß hatten, bei Brettspielen und interessanten Gesprächen. Liebevoll wurden wir am Bahnhof von unseren Eltern empfangen und es ging nach Hause.
Das erlebnisreiche Wochenende hat uns sehr viel Spaß gemacht. Wir haben viel gelernt, viele neue Menschen kennengelernt und viel erlebt. Müde, aber sehr zufrieden sind wir nach Hause gekommenen und hoffen, dass wir nächstes Jahr am 7. KVN Jugendevent mit Juliane und Thomas teilnehmen können.

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01.06.2019 19:13 von Michael Gerdes-Röben

Kobudo Ausbildung von Michael und Tim

Am 01. und 02. Juni fand im Shotokan Karate Dojo Bad Salzuflen der letzte Teil der Multiplikatoren Ausbildung im Kobudo statt. Michael und ich haben die Ausbildung vor 1,5 Jahren begonnen und zwischen den Seminaren gemeinsam bei uns im Dojo trainiert, um uns jeweils auf die Seminare vorzubereiten.

Kobudo heißt übersetzt „Weg der alten Kriegskunst“. Im Gegensatz zum Karate-Do (Weg der leeren Hand) wird hier nicht nur der eigene Körper, sondern traditionelle Waffen zur Erweiterung der Möglichkeiten des eigenen Körpers eingesetzt. Traditionell wurde Kobudo auf Okinawa nicht getrennt von Karate unterrichtet, sondern gemeinsam. Diese Tradition ist heutzutage nicht mehr so gegeben und auch auf Okinawa gibt es mittlerweile Dojo die nicht mehr beides unterrichten.

Der Stil, in dem wir ausgebildet wurden, heißt Jinbukan was übersetzt wird mit „Platz an dem man die heilige Kriegskunst trainiert“. Dieser Stil ist ein okinawanischer Stil und somit wird nicht mit japanischen Waffen wie dem Hanbo trainiert. Die Waffen des Stils sind Bo (ca. 180 cm langer Stock), Sai (Form einer Metallgabel mit 3 Zinken), Tonfa (Schlagstock mit Griff), Nunchaku (Mit Kette verbundene Stöcke, In Deutschland nicht ausgeübt aufgrund von Verbot im Waffenrecht), Eku (Paddel), Kama (Sichel), Nunti (Stock mit aufgestecktem Sai, Speer), Sansatsukon (3 Segmente Stock), Tinbe (Schwert und Schild) und Surujin (Schnur mit 2 Steinen).

Teil der Ausbildung war das Prüfungsprogramm bis zum 1. Dan welches die Waffen Bo, Sai und Tonfa enthält. Aufgrund der Vorkenntnisse der Teilnehmer im Karate war das Lerntempo entsprechend hoch und trotz vieler Korrekturen gab es auch einige Erfolgserlebnisse. Es war sowohl für Michael als auch für mich eine interessante Erfahrung wieder Anfänger in einer Kampfkunst zu sein auch wenn uns Karate sehr geholfen hat, da es viele Parallelen gibt.

Der Höhepunkt der Ausbildung war dann am Sonntag gekommen. Nachdem bereits genau beobachtet wurde wie unsere Technik am Samstag ausgeführt wurde war der Sonntag dann der offizielle Abschluss der Ausbildung, welche mit der Einstufung im SOK Kobudo im DKV zum 01. Kyu enden sollte. Somit wurde dann auch am Sonntag abgeprüft was wir am Samstag noch nicht gezeigt hatten und auch Fragen zur Theorie gestellt. Glücklicherweise hat sich die harte Arbeit dann auch für alle ausgezahlt und wir konnten alle den 01. Kyu erreichen. Das nächste große Ziel ist jetzt die Techniken zu verfeinern und die Prüfung zum 01. Dan anzutreten. Es liegt zwar viel Arbeit vor uns, aber wir freuen uns darauf.


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29.05.2019 15:01 von Tim Gerdes

Ausbildung SV-Lehrer im DKV Stufe 1

Vom 16.05. bis zum 19.05 startete in der Sportschule Hennef wieder die jährliche Ausbildung zum SV-Lehrer im DKV mit dem ersten Kurs der Reihe welcher zum Erwerb der Stufe 1 (Bronze) führt. Dieses Jahr hatte ich mich dazu entschlossen den schon länger gefassten Plan die Ausbildung zu absolvieren in die Tat umzusetzen.

Die Ausbildung zum SV-Lehrer im DKV ist eine Zusatzqualifikation welche ab dem 3. Kyu (brauner Gürtel) erworben werden kann und da sie vom DOSB anerkannt ist auch ab der 2. Stufe zum Erwerb einer Trainerlizenz B im Bereich Selbstverteidigung genutzt werden kann. Der praktische Teil der Ausbildung wird von den 2 kompetenten Trainerteams für SV des DKV welche sich mit der Durchführung der einzelnen Kurse abwechseln durchgeführt. Die Stufe 1 wurde diesmal vom Team Jürgen Kestner und Sven Burkhardt durchgeführt. Beide haben nicht nur ein sehr fundiertes Wissen im Karate sondern auch in den Bereichen Selbstverteidigung und Selbstbehauptung. Insbesondere Jürgen Kestner konnte immer wieder von realen Situationen aus seinem Alltag als Polizist und Ausbilder bei der Polizei berichten und somit die Inhalte mit Leben füllen. Die einzelnen Inhalte umfassten unter anderem Einheiten zu den Themen Distanzen, Abwehr von Fauststößen und Schwingern, Abwehr gegen Fassen und Umklammern und Abwehr von Tritttechniken. In den Einheiten wurde viel Wert auf Praxistauglichkeit gelegt und es gab auch Einheiten mit mehreren Angreifern und zur Vorkonfliktphase.

Den Abschluss machte dann am Sonntag Willm Wöllgens indem er uns Grundlagen der Täter-Opfer-Psychologie und zum Thema Recht näherbrachte. Am Ende waren sich alle Teilnehmer einig, dass es sich um einen gelungenen Lehrgang handelte. Die Ausbildung wird dann im September mit Stufe 2 fortgesetzt zu welcher ich mich auch schon angemeldet habe.

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15.05.2019 09:05 von Frank Oppenheimer

Karateka vom Schwarz-Weiß Oldenburg beim Training in Südfrankreich

Seit über 20 Jahren besucht unser Karateka Berhard Gorka (zweiter von unten rechts) bei Urlaubsaufenthalten in Beziers Südfrankreich den dortigen Karate-Verein "Meiyo Beziers“. Der Verein wird von Nathalie Trotin geleitet (rechts unten), sie hat den 6. Dan und war zweimal Weltmeisterin für die Nationalequip von Frankreich im Team Kumite. Zahlreiche Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Senior*innen trainieren mehrmals die Woche bei Nathalie. Unter ihnen ist auch der französische Kata-Meister in der Klasse der über 70-jährigen!
Typisch ist die gute Atmosphäre beim Training, die Karateka sind locker und fair, dabei aber ambitioniert und mit vollem Einsatz, was bei den für uns meist hochsommerlichen Temperaturen einige Tropfen Schweiß verursacht.

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04.05.2019 11:44 von Thomas Weber

Verden Open 2019

Am Samstag, den 04. Mai fand das Karate-Wettkampf-Turnier „Verden Open 2019“ statt. Mit dabei waren Philipp, Samuil, Eske, Christian, Leonie und Jakob.

Teilweise wurden Gruppen etwas zusammen gelegt, daher hatten es einige unserer Teilnehmer auch mit Gegnern zu tun, die schon etwas länger dabei waren. Dennoch gelang es Christian als Gelbgurt gegen einen Gegner mit Braungurt zu bestehen.

Alle unsere Wettkämpfer zeigten vollen Einsatz und gaben ihr Bestes.

Eske errang in ihrer Gruppe den 2. Platz und Leonie in ihrer Gruppe den 3. Platz.

Wir sind stolz auf alle unsere Wettkämpfer /-innen und freuen uns auf das nächste Turnier.

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07.04.2019 19:30 von Christina Biendara

Erfolgreiche Teilnahme am Tora Shiai Tunier

Neun Kinder und Jugendliche unserer Wettkampfgruppe bestritten am Sonntag, den 07.04.2019 ihr erstes Tunier.

Insgesamt waren 242 Teilnehmer/-innen aus dem Kinder-, Jugend- und Erwachsenenbereich unterschiedlichster Kampfkünste auf dem Tora Shiai Tunier in Bad Zwischenahn vertreten. Die Katas wurden auf drei Wettkampfflächen präsentiert.

Alle unserer Wettkämpfer/-innen haben ihre Darbietungen in der Disziplin Kata Einzel souverän, nerven- und ausdrucksstark gemeistert. Zudem wurden insgesamt 3 Platzierungen errungen: Ein erster Platz (Eske), ein zweiter Platz (Leonie) und ein fünfter Platz (Julian).

Aber nicht nur aufgrund der Platzierungen, sondern auch wegen der gemachten Erfahrungen war der Tag für alle Aktiven ein toller Erfolg.

Herzlichen Glückwunsch an alle Wettkämpfer/-innen!

 

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23.02.2019 16:53 von Christina Biendara

Wettkampftraining mit der Karateabteilung der SAV Bremen

So langsam nimmt die neu formierte Wettkampfgruppe des Karate Dojos Schwarz-Weiß-Oldenburg Fahrt auf. Am 23.02.2019 sind 12 Kinder und Jugendliche der Wettkampfgruppe im Alter von 8 bis 15 Jahren (in Begleitung von Juliane, Frank und Christina) nach Bremen-Blumenthal gefahren, um gemeinsam mit der Karate Abteilung der Sportgemeinschaft Aumund-Vegesack (SAV) zu trainieren. 

Schon allein die Hinfahrt war für Einige ein Erlebnis: über die Weserfähre, noch dazu bei Sonnenschein, fährt man ja nicht alle Tage. In Bremen-Nord angekommen wurden wir herzlich von Marco Heißenbüttel und seinen Helfern in Empfang genommen. Dieser war damals (1996) auch der erste Trainer von Christina, die bis zu ihren Umzug nach Oldenburg bei der SAV trainiert hat. Auch Abteilungsleiter Andreas Seiler ließ es sich nicht nehmen, zwischendurch vorbeizuschauen, obwohl er parallel bei einem Trainerlehrgang gebraucht wurde. 

Außerdem erwarteten uns weitere 20 Kinder und Jugendliche von der SAV, die vermutlich ebenso gespannt waren wie wir, was uns wohl an diesem Nachmittag erwarten würde. 

Nach dem Angrüßen und dem gegenseitigen Vorstellen ging es dann auch schon los. Wir starteten mit einem Parcours zu fetziger Musik. Dazu hatten unsere Gastgeber viele Gerätschaften wie Böcke, Seile, umgedrehte Bänke, ein Trampolin, Reifen, Bodenleitern und vieles mehr aufgebaut, die von den TeilnehmerInnen aktiv und gerne genutzt wurden. 

Gut aufgewärmt führte Juliane die TeilnehmerInnen durch die Kata Heian Shodan mit Musik. Es dauerte ein paar Durchläufe, bis sich alle daran gewöhnt hatten, aber mit der Zeit gelang es schon recht gut. 

Marco Heißenbüttel gab danach eine theoretische Einführung in das Wettkampftraining. Er verdeutlichte die Aspekte, auf die es beim Wettkampf ankommt. Nämlich u.a. die Atmung, die Schnelligkeit, die Kraft, die Sauberkeit der Techniken und natürlich der technisch korrekte Ablauf. Anschließend wurden diese Fähigkeiten unter Marcos fachkundiger Leitung anhand einiger Grundschulbahnen eingeübt.

Zwischendurch gab es eine Pause, in der sich Alle mit Kaltgetränken oder Kaffee und Kuchen stärken konnten. 

Da ja noch ein kleiner Wettkampf folgen sollte, wurden die TeilnehmerInnen anschließend in 7 homogene Gruppen eingeteilt. Jeder Kleingruppe wurde ein(-e) Trainer(-in) zugewiesen. So konnten alle Kinder und Jugendlichen noch einmal besondere Aspekte ihrer Kata üben, die sie später beim Wettkampf präsentieren wollten.

Und dann wurde es ein wenig ernst. Auf 3 Wettkampfflächen traten die Karateka gegeneinander an. Gekämpft wurde jeweils um die Plätze 1-4 innerhalb der Kleingruppen. Dabei versuchten unsere Gastgeber darauf Wert zu legen, dass die Gruppen möglichst gemischt waren (SAV und Schwarz-Weiß-Oldenburg). Juliane und Christina waren begeistert zu sehen, wie angestrengt, konzentriert und kräftig unsere WettkampfteilnehmerInnen ihre Katas demonstrierten. Gelungen war auch die Einbindung aller TeilnehmerInnen als SchiedsrichterInnen. So konnten die WettkämpferInnen sowohl aktiv als auch passiv eine Wahrnehmung dafür entwickeln, worauf es beim Wettkampf ankommt. 

Am Ende waren wir uns alle einig, dass dieser Austausch unter den beiden Vereinen an diesem Tag nicht nur sehr viel Spaß machte, sondern auch sehr effektiv war. Insgesamt ist diese Form des gemeinsamen Trainings eine gute Möglichkeit, sich abseits des Turnierbetriebs auf Wettkämpfe vorzubereiten.

Deshalb freuen wir uns auch, den SAV im Gegenzug Ende März in unserem Dojo begrüßen zu dürfen!

An dieser Stelle sei ganz ausdrücklich Marco Heißenbüttel und seinem Helferteam der Karateabteilung der SAV Bremen gedankt. Außerdem ist den Eltern und Helfern zu danken, die entweder Kuchen gespendet oder sich als Fahrer verdient gemacht haben.

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