Nachrichten

14.06.2018 08:25 von Christina Biendara

Karate Sportabzeichen des DKV im Karate-Dojo des Schwarz-Weiß-Oldenburg e.V.

14 Kinder und Jugendliche zwischen 7 und 14 Jahren aus den Dojos des TV Metjendorf und der SG Schwarz-Weiß Oldenburg e.V. haben sich am Samstag, den 09 Juni 2018 bei nahezu 30° Grad Außentemperatur den Herausforderungen des Karate Sportabzeichens gestellt. Dabei haben sie die sechs Disziplinen „Japan-Test“, Bauchmuskeltest, Rückenmuskeltest, Seilspringen, Knie-Liegestütz und Laufen, erfolgreich gemeistert. Es wurden allgemeinsportliche und karatespezifische Fähigkeiten getestet. So ging es um die Überprüfung der Geschicklichkeit und der Orientierungsfähigkeit, der Bauch- und Rückenmuskelkraft, der Sprungkraftausdauer und –Rhythmus, der Arm- und Rumpfkraft und der allgemeinen Ausdauer. Erreicht werden konnten die drei, nach Stufen gestaffelten Abzeichen, Kosho (Samuraikind), Wakato (Jungsamurai) und Jushi (Samurai). Zum Abschluss konnte Trainer Michael Gerdes-Röben die Urkunden und Abzeichen an alle Teilnehmer/-innen übergeben. Die Zeremonie wurde von einem kräftigen Applaus der anwesenden Eltern unterstützt. Ein anschließendes Fotoshooting durfte angesichts dieser tollen Leistung natürlich auch nicht fehlen. Ein großes Dankeschön geht an das Helferteam, ohne dessen Unterstützung der Tag nicht möglich gewesen wäre. Und an alle Teilnehmer/-innen: „Herzlichen Glückwunsch und viel Freude beim Tragen der verdient erworbenen Abzeichen!“

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24.05.2018 20:11 von Daniel Schwenker

Okinawa Dento Karatedo – Karate, Bunkai, Kobudo mit Kyoshi Jamal Measara

Auf den Lehrgang mit Kyoshi Jamal Measara freuten wir uns schon seit längerem. Kyoshi Measara wurde von Sensei Werner Bachhuber unterstützt. Beide sind im Seibukan Shorin Ryu und Kobudo Jinbukan „beheimatet“.

Das Dojo wurde vor dem Lehrgang bereits hergerichtet: Im Eingangsbereich befand sich die Cafeteria mit warmen und kalten Speisen und Getränken. Die kleinere Halle wurde zur Mensa umfunktioniert und in der großen trainiert. Mit knapp 60 Teilnehmern jedweder Graduierung war die Halle gut gefüllt und jeder hatte noch ausreichend Platz, was vor allem für die Kobudo-Einheit zum Schluss von Vorteil war. Doch nicht nur Karateka des Shotokan nahmen teil, sondern zum Beispiel auch Karateka des Shitoryu und des Wado Ryu (der Lehrgang war ohne Stilbegrenzung ausgeschrieben). Dass Karateka der verschiedenen Stile interessiert waren, lag sicherlich auch daran, dass diese Stile auf das Shorin Ryu Karate zurückzuführen sind.

Der Lehrgang begann mit der gemeinsamen Begrüßung und „onegai shimasu“, was auf eine höfliche Art gegenseitigen Respekt und Dank dem Gegenüber auch für das gegenseitige voneinander Lernen ausspricht.  

Direkt darauf überreichte Michael Gerdes-Röben eine Flasche Wein und die Oldenburgische Spezialität „Oldenburger Torfsoden“ (Gebäck) an die aus dem Süden Deutschlands angereisten Measara-Kyoshi und Bachhuber-Sensei.

Bachhuber Sensei begann mit einem sehr strukturierten Aufwärmtraining. Die einzelnen Übungen wurden jeweils beim Namen genannt, kurz gezeigt und von allen ausgeführt. Entgegen den uns bekannten Aufwärm- und Kräftigungsübungen variierten die traditionellen Methoden mal mehr, mal weniger. Früh war deutlich, dass sich Shorin Ryu und Shotokan Ryu deutlich voneinander unterscheiden. Das dem Shaolin (sogar wörtlich) nähere Shorin Ryu zeigt Bewegungen, die nicht durch den Sport oder den Wettkampf verändert wurden um Disziplinen zu entsprechen. Auch die Stände sind oft höher. Im starken Gegensatz zur heutigen Ordnung im Karate gab es früher weder Karategi noch ein einheitliches Prüfungsprogramm. Die Meister berücksichtigten die Stärken und Schwächen ihrer wenigen Schüler und passten die Ausbildung an den jeweiligen Charakter an.

Eigentlich ist Karate leicht zu erlernen“, „Karate ist 99% Entspannung und 1% Anspannung“ und „Karate ist Selbstverteidung“, waren wichtige Aussagen Measaras (Dies sind keine Zitate, sondern sinngemäße Formulierungen). Die Übungen und theoretischen Inhalte, die Kyoshi Measara uns mitbrachte, führten uns auf den Weg zu diesen Aussagen.

Auf dem Programm standen neben Theorie, (Karate-)Geschichte, Bunkai und Kata. Wir starteten mit der Pinan Shodan, die im Shotokan als Heian Nidan bekannt ist. Die von Measara-Kyoshi gezeigte Bunkai war sehr eingängig und uns stand großzügig viel Zeit zu um diese zu verinnerlichen. Am Ende jeder Übung bedankten wir uns mit „arigatou gozaimasu“, was laut Kyoshi Measara neben „onegai shimasu“ die wichtigste Lektion des Tages war - der Gegenseitige Dank mit und an dem Gegenüber zu wachsen.

Für viele war die ausgiebige Verwendung des Shikodachi, der ähnlich zu dem Kibadachi ist, sicherlich neu und auch die Drehbewegung auf dem Fußballen anstatt der Ferse sorgte für Gesprächsstoff. Für das okinawanische Karate mit den eher hohen Ständen sind sowohl der Kontakt der Fußballen zum Boden als auch die Hüftbewegung wichtig. Dadurch ergibt sich, dass man oft bei einem Standwechsel seinen Körperschwerpunkt nicht verlagert. Dagegen begünstigen die tiefen Stellungen des Shotokan den Einsatz der Ferse und man bewegt sich oft über weitere Strecken. Das fiel vor allem auch bei den Kihon-Übungen auf. „Übungen“ wurde hier bewusst als Wort gewählt, da dieses die direkte Übersetzung der von uns ausgeübten „Kihon Renshu“ ist. Der große Unterschied zu den uns bekannten Kihon-„Bahnen“ ist, bei denen man viele Meter vor und zurück läuft, dass man sich hier quasi nicht von der Stelle bewegt. Jede Technik oder Kombination und die dazugehörigen Stände werden mehrfach wiederholt. Die Bewegung liegt aber auch hier im ganzen Körper und den ständigen Stand- und Richtungswechseln. Als Abschluss der Kihon Renshu zeigte Bachhuber-Sensei noch einige fortgeschrittene Bewegungen.

Kyoshi Measara demonstrierte zudem viele versteckte Techniken, Hebel und Angriffe auf Vitalpunkte aus diversen Kata. Besonders beleuchtet wurde noch einmal die die Pinan Sandan bevor es dann zu dem weiteren Lehrgangsthema Passai ging. Wir betrachteten mit besonderem Augenmerk die Unterschiede zwischen Bassai Dai/Sho und der Passai und übten einige Anwendungen der Passai.

Generell war die Mischung aus Demonstration von Measara-Kyoshi und Bachhuber-Sensei, die individuellen Tipps und Hinweise beim Ausführen der Übungen sehr angenehm. Sie sorgten für viel Abwechslung, wenngleich der Wechsel zwischen Warm und Kalt durch Bewegung und Theorie auf die effektive Lehrgangsdauer von über sechs Stunden durchaus an den Kräften zehrte. Die Nachfragen und Diskussionen waren stets auf höflich-freundlichem Niveau und auch kleine Späße wurden gemacht.

Die letzte Einheit bildete das Kennenlernen und Führen eines Bo oder auch Stocks jedweder Länge. Wir begannen mit der Art und Weise einen Bo zu halten und gingen über zu einfach bis zuletzt schwierigeren Bewegungs- und Griffwechselübungen. Den Großteil der letzten 90 Minuten übten wir Basis-Bo-Sequenzen, derer es einige gibt. Bis zum Ende kamen wir leider nicht, wobei das gelernte, vor allem für Anfänger, schon enorm war. Grundsätzlich lässt sich aber sagen, dass man mit einiger Karate-Erfahrung schon viele wichtige Bewegungskenntnisse für das Führen eines Bo mitbringt und der Einstieg entsprechend flüssig verläuft. Von Kyoshi Measara wurde noch einmal darauf hingewiesen, dass Bo und Karate quasi unzertrennlich sind, sich gegenseitig fördern und ergänzen.

Zum Schluss möchten wir Kyoshi Jamal Measara und auch Sensei Werner Bachhuber ein herzliches arigatou gozaimasu für das Annehmen unserer Einladung und den gemeinsamen Lehrgang ausrichten (auch dafür, dass diese ganz aus Kelheim in Bayern angereist sind). Arigatou gozaimasu ebenfalls an alle, die mitgeholfen haben diesen Lehrgang in die Wege zu leiten und zu realisieren.

Das werden wir bestimmt wiederholen.

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09.03.2018 12:30 von Juliane Schulze

Youtube-Stars von morgen  - das NWZ-Filmteam zu Besuch

Freitag ist immer ein besonderer Tag. Für manche ist es einfach der Start ins Wochenende. Bei uns ist es der Tag in der Woche, an dem Karatekas jeden Alters und Graduierung im Dojo trainieren. Der 09. März war nun ein ganz spezieller Freitag, denn ein Filmteam der NWZ kam uns besuchen um sich ein Bild von unserem Karate-Do zu machen. Ab 18 Uhr wollte ein Reporter mit uns trainieren und sich Kniffe der Selbstverteidigung zeigen lassen. Ab 17.30 Uhr sammelten sich die Kids vor der Tür und bekamen von Roland eine Einweisung, wie man den Gürtel so bindet, dass die Enden auch wirklich gleich lang sind. Es lag Spannung in der Luft. Da keiner bisher Erfahrungen mit einem ähnlichen Projekt sammeln konnte, war alles möglich.
Das galt natürlich nicht für das Reporterteam und dank ihrer Routine konnten wir zügig anfangen. Nach einer kurzen Begrüßung ließ Reporter Christoph sich zeigen, wie er den Karateanzug richtig anzieht und war kurz darauf schon wieder in der Halle. Für Michael hieß das, sich den vielen Fragen zum Karate-Do zu stellen, während das Aufwärmen im Hintergrund weiterlief. Zwischendurch gesellte sich Christoph zu den Kids, sodass alle gemeinsam die Übungen durchführen konnten. Während die Kids sehr konzentriert Kihon-Bahnen liefen und danach in Dreier- und Vierergruppen Partnerübungen durchführten, bekam der Reporter eine kurze Einführung in die Grundtechniken. Dabei versuchte er Michael immer wieder aus der Reserve zu locken. Gebannt schauten alle zu, als Michael sich gegen wilde Angriffe verteidigen sollte und Christoph des Öfteren auf der Matte landete. So in Action haben die meisten Kids ihren Trainer wohl auch noch nicht gesehen. Am Ende gab es ein dickes Lob der Trainer, da alle so konzentriert mitgearbeitet hatten.
Es folgte der Einmarsch der Erwachsenen, wir wollten unsere ganze Abteilung vorstellen. Anders als beim Kindertraining trainierte Christoph diesmal die meiste Zeit in unserer Mitte. So kam er in den vollen Genuss eines von Rolands kurzen, aber doch intensiven Aufwärmtrainings. Auch danach gab es keine große Sonderwurst für den Reporter. Umgeben von bunten Gürteln lief er die Kihon-Bahnen mit und ließ auch die Partnerübungen nicht aus. Es war erstaunlich, wie gut er nach der kurzen Einführung von Michael schon mithalten konnte. Nur als später zwei Kata präsentiert wurden, durfte er kurz verschnaufen. Das obligatorische Durchschlagen eines Bruchtesters durfte natürlich nicht fehlen und abgerundet wurde das ganze durch eine Demonstration verschiedener Möglichkeiten der Selbstverteidigung. Da fühlen besser ist als sehen, durfte Christoph selbst die Angriffe auf Roland starten.
Alles in allem war es ein toller Trainingstag. Besonderer Dank gilt unserer Pressewartin Christina, die das Ganze in die Wege geleitet und organisiert hat, den Reportern der NWZ und unserem neuen Filmstar Michael, der sich der stressigen Situation vor der Kamera gestellt hat.

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10.02.2018 20:32 von Christian MT und Tim Gerdes

Shotokan-Ryu Karate-Do Seminar mit Lothar Ratschke und Roland Ahlers

Am 10.02. war Lothar Ratschke nach fast einem Jahr wieder zu Gast in unserem Dojo. Wieder einmal kamen insgesamt 52 Teilnehmer aus vielen Teilen Deutschlands zu uns um bei ihm zu trainieren. Es entstand auch sofort die für seine Lehrgänge typische familiäre Atmosphäre, da sich viele der Teilnehmer bereits seit Jahren kennen und regelmäßig auf Lehrgängen von Lothar Ratschke sehen.

Um 10:00 Uhr startete das Training für die 9.-6. Kyu Grade. Ca-20 Teilnehmer und ungefähr genauso viele aus den höheren Kyu Graden und auch Dan Träger nahmen an den Übungseinheiten teil.

Nach der traditionellen Begrüßung und einer kurzen Aufwärmübung ging es im ersten Schritt um die Technik und die korrekte Ausführung der Kata „ Taikyoku Shodan.“

Einen großen Stellenwert bei der Durchführung der Kata wurde von Lothar Ratschke auf die korrekte Gewichtsverteilung bei den Ständen und den darauffolgenden Wendungen gelegt. Hintergrund dazu ist, dass nur bei der korrekten Durchführung der Technik eine effektive Abwehr eines Angriffes erfolgen und zum Ziel führen kann.

Ein weiterer wichtiger Aspekt war bei allen Trainingseinheiten die Biomechanischen Erkenntnisse.

Die letztendlich dazu dienen, alle Techniken sowohl effektiv auszuführen als auch den Schüler über die viele Jahre den Sport gesund und verletzungsfrei ausüben zu lassen.

Die nachfolgende Übung war die Kata Heian Shodan mit der entsprechenden Bunkai .

Bei der Ausführung der Heian Shodan lag der Schwerpunkt auf der genauen Analyse der Kata.

Also welche Techniken im Einzelnen durchgeführt werden und insbesondere zu welchem Zweck.

Lothar Ratschke stellt bei den Anwendungen immer den SV Bezug für eine reale Verteidigungssituation im Alltag her. Er betonte bei seinen Ausführungen die Wichtigkeit der korrekten, Konsequenten und harten Durchführung der Techniken um sich in einer Notfallsituation optimal verteidigen zu können.

 

Die erste Einheit der Oberstufe begann mit lockeren Aufwärmübungen welche dann sofort in den Ablauf der Kata Gojoshiho-Dai übergingen. Wie für Lothar Ratschke üblich ging er besonders auf die Biomechanik der Bewegungen und die Standfestigkeit ein. Er betonte beispielsweise die Wichtigkeit die Muskulatur durch Vorspannung auf die nächste Technik vorzubereiten damit die nächste Technik explosiv durchgeführt werden kann.

Lothar Ratschke überzeugte außerdem wieder einmal mit seinem großen Wissen über die Entwicklung und Geschichte des Karate. Er erklärte beispielsweise die Herkunft des ursprünglichen Namens der Kata “Kotaku” welcher sich mit Spechtklopfen übersetzen lässt.

 

Die zweite Übungseinheit für die Unter- und Mittelstufe am Nachmittag befasste sich mit der Heian Nidan und den entsprechenden Anwendungen/Bunkai der Kata.

Auch hier waren Teilnehmer aus den höheren Graduierungen dabei, zur optimalen Unterstützung und selbstverständlich auch um die eigenen Fertigkeiten und Kenntnisse zu vertiefen.

 

In der zweiten Einheit der Oberstufe wurden die Inhalte der ersten Einheit dann weiter vertieft und in Partnerübungen das Bunkai der Kata geübt. Hier ging Lothar besonders auf die nötige Ernsthaftigkeit bei der Selbstverteidigung ein, da die Techniken dort konsequent durchgeführt werden müssen um zum Erfolg zu führen. Er ging außerdem auf den Abschluss der Selbstverteidigungssituationen ein welcher nicht zwingend mit einem Tzuki zum am Boden liegenden Partner erfolgen muss sondern auch durch Hebel oder Tritte zu den Beinen erfolgen kann.

Nach der zweiten Einheit der Oberstufe erfolgte dann noch eine Kyu-Prüfung welche die einzige Kandidatin dann auch erfolgreich bestanden hat.

Den Abschluss bildete traditionell das Abendessen im Restaurant mit den Lehrgangsteilnehmern.

Abschließend lässt sich sagen, dass der Lehrgang wieder mal sehr lehrreich und unterhaltsam gewesen ist und sich ein Besuch im nächsten Jahr auf jeden Fall wieder lohnen wird.

PS, Dank auch an Roland Ahlers für die Organisation und Durchführung des Seminares.

Auch an alle anderen Helfer die bei der Vorbereitung und Durchführung tatkräftig mit angepackt haben, besonders an Markus, Tim, Nicki, Juliane, Christian M-T und Christina.

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03.02.2018 08:52 von Frank Oppenheimer

Frauke Hillmann und Thomas Weber haben die Prüfung zum 1. DAN Kyusho Jitsu bestanden

2015 startete eine Ausbildung im Kyusho Jitsu an der DAN-Träger oder angehende DAN-Träger teilnehmen können. Geleitet werden diese Ausbildungen von Bettina und Sebastian Lämmle. Die Ausbildung läuft über ca. 2 Jahre. In dieser Zeit werden 3 Tageslehrgänge und ein DAN-Vorbereitungs-Lehrgang abgehalten. Zwischen diesen sogenannten Niveaus muss das Erlernte, bestehend aus Praxis und viel Theorie, gefestigt und trainiert werden. Zusätzliche Seminarangebote sind während dieser Zeit sehr hilfreich und geben Gelegenheit Fragen zu stellen. Im September 2017 fand dann die DAN-Vorbereitung statt. Hier stellten die Prüflinge Bettina und Sebastian Lämmle ihr Prüfungskonzept vor.

Am Samstag, den 03.02.2018 fand in Willich bei Düsseldorf ein Lehrgang mit Bettina und Sebastian statt. Nach Lehrgangsende war dann die Prüfung angesetzt. Es wurden Meridiane mit ihren Vitalpunkten abgefragt und natürlich welche Eigenschaften die einzelnen Punkte haben. Darüber hinaus sind auch viele Dinge wichtig, die mit der Traditionellen Chinesischen Medizin in Verbindung mit dem Kyusho Jitsu zu tun haben. Im praktischen Teil wurden Drill-Übungen und Anwendungen aus einer gewählten Kata gezeigt. Zum Ende der Prüfung waren Techniken der Wiederherstellung und Wiederbelebung (Kuatsu) zu zeigen und ganz zum Schluss durfte eine (leichte) K.O.-Technik natürlich auch nicht fehlen.

Die Prüfer Bettina und Sebastian zeigten sich sehr zufrieden mit den Leistungen, gaben noch wertvolle Tipps mit auf den Weg und gratulierten zur bestanden DAN-Prüfung.

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16.12.2017 19:11 von Christina Biendara

Kyu Prüfungen der Karateabteilung

Zum Jahresabschluss haben sich 28 Karateka noch einmal richtig angestrengt. Einen Vormittag lang wurden ihre Fortschritte und Leistungen durch die beiden Prüfer Michael Gerdes-Röben und Roland Ahlers bewertet. Zudem wurden ihnen wertvolle Tipps zur individuellen Verbesserung an die Hand gegeben.

Herzlichen Glückwunsch! Die zahlreich erschienenen Eltern und Angehörige konnten die Prüfungen von den Zuschauerplätzen aus mitverfolgen. Nach einigen Stunden höchster Konzentration, war die Freude über die Erfolge auf allen Seiten groß. Alle Prüflinge konnten das Karatejahr erfolgreich abschließen. Insgesamt haben acht Kinder und zehn Jugendliche und ein Erwachsener die nächste Stufe auf der Kyu-Leiter gemeistert und weitere neun TeilnehmerInnen haben die Zwischenprüfung bestanden.

 

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16.12.2017 19:04 von Christina Biendara

Weihnachtsfeier im Dojo mit Live Musik

Am Nachmittag der Kyu-Prüfungen ging es zum gemütlichen Teil des Tages über. 48 Karateka nebst Angehörigen sind der Einladung unserer Abteilung gefolgt, das Jahr bei einem gemütlichen Beisammensein ausklingen zu lassen. Ein besonderes Highlight war die musikalische Begleitung des Nachmittags. Rocco sorgte gemeinsam mit seiner Frau Melanie und Herbert aus der Ju-Jutsu Abteilung für eine besinnliche, vorweihnachtliche Atmosphäre. Sie spielten mehrstimmige Weihnachtslieder auf dem Akkordeon, dem Cello und weiteren Instrumenten, während sich die Erwachsenen und Jugendlichen bei Warm- und Kaltgetränken, Keksen und Kerzenschein austauschen konnten. Die vielen Kinder hielt es derweil nicht auf ihren Plätzen. Sie spielten lieber im großen Dojo ausgelassen Fußball oder turnten auf den Matten. Ab und zu schauten sie aber doch bei uns Großen vorbei: das Kuchenbuffet war einfach zu verlockend. An dieser Stelle sei allen Helferinnen und Helfern herzlich gedankt, die durch ihre Mitwirkung dieses schöne Fest möglich gemacht haben!

 

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22.11.2017 18:25 von Frank Oppenheimer

1. DAN in Kyushu Jitsu für Tim Gerdes

Nachdem mein Trainingspartner Marco mich überzeugt hatte dieses Jahr doch schon die Prüfung zum 1. Dan Kyusho-Jitsu abzulegen entschlossen wir uns am 18.11. zu einem Besuch im Heimatdojo von Sebastian und Bettina Lämmle in Todtnau.

Bereits die Fahrt brachte eine ziemliche Anstrengung mit sich, da wir etwa 730 Kilometer pro Strecke zurücklegen mussten. Wir erreichten unser Ziel dann auch ziemlich erschöpft am Nachmittag wo wir dann aber durch die wunderschöne Gegend des Hochschwarzwalds und den für uns ersten Schnee des Jahres belohnt wurden.

Als sich dann die Prüfung näherte steigerte sich dann auch unsere Nervosität, da wir jetzt zeigen mussten was wir 2,5 Jahre gelernt hatten und was wir mit diesem Wissen vorbereitet hatten. Die Prüfung selbst war dann auch eine wirkliche Herausforderung, da wir 2,5 Stunden auf Herz und Nieren geprüft wurden was insbesondere nach der langen Fahrt und der Nervosität viel Kraft kostete. Nach bestandener Prüfung haben wir dann noch mit einem Abendessen in der örtlichen Pizzeria gefeiert und sind völlig erschöpft ins Bett gefallen.

Der Sonntag bot dann noch einmal die Möglichkeit das bisherige Wissen zu festigen und ganz ohne den Druck einer bevorstehenden Prüfung neues Wissen zu erwerben. Hier ging es vor allem um Distanzgefühl und Lockerheit in den Bewegungen. Weiterhin wurden einige Anwendungen aus den Kata Kanku-Dai und Soshin gezeigt. Abgerundet wurde der Lehrgang mit Techniken am Boden.

Da wir aber leider eine lange Fahrt vor uns hatten mussten wir uns früher verabschieden und konnten nicht bis zu den Regenerationstechniken bleiben. In jedem Fall haben sowohl Marco als auch ich festgestellt, dass die Reise sich auch unabhängig vom Training lohnt da die Gegend viel Natur zum erkunden bietet. Es wird daher sicher nicht unsere letzte Reise nach Todtnau gewesen sein und beim nächsten Mal werden wir auch länger bleiben.

Abschließend bleibt nur zu sagen, dass ich mich sowohl bei meinem Trainingspartner Marco für die Hilfe bei der Prüfung als auch bei Sebastian und Bettina für die qualifizierte Ausbildung und Gastfreundschaft bedanken möchte. Ich freue mich bereits auf das nächste Treffen egal ob in Todtnau oder wieder hier im Norden.

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