Nachrichten

07.04.2019 19:30 von Christina Biendara

Erfolgreiche Teilnahme am Tora Shiai Tunier

Neun Kinder und Jugendliche unserer Wettkampfgruppe bestritten am Sonntag, den 07.04.2019 ihr erstes Tunier.

Insgesamt waren 242 Teilnehmer/-innen aus dem Kinder-, Jugend- und Erwachsenenbereich unterschiedlichster Kampfkünste auf dem Tora Shiai Tunier in Bad Zwischenahn vertreten. Die Katas wurden auf drei Wettkampfflächen präsentiert.

Alle unserer Wettkämpfer/-innen haben ihre Darbietungen in der Disziplin Kata Einzel souverän, nerven- und ausdrucksstark gemeistert. Zudem wurden insgesamt 3 Platzierungen errungen: Ein erster Platz (Eske), ein zweiter Platz (Leonie) und ein fünfter Platz (Julian).

Aber nicht nur aufgrund der Platzierungen, sondern auch wegen der gemachten Erfahrungen war der Tag für alle Aktiven ein toller Erfolg.

Herzlichen Glückwunsch an alle Wettkämpfer/-innen!

 

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23.02.2019 16:53 von Christina Biendara

Wettkampftraining mit der Karateabteilung der SAV Bremen

So langsam nimmt die neu formierte Wettkampfgruppe des Karate Dojos Schwarz-Weiß-Oldenburg Fahrt auf. Am 23.02.2019 sind 12 Kinder und Jugendliche der Wettkampfgruppe im Alter von 8 bis 15 Jahren (in Begleitung von Juliane, Frank und Christina) nach Bremen-Blumenthal gefahren, um gemeinsam mit der Karate Abteilung der Sportgemeinschaft Aumund-Vegesack (SAV) zu trainieren. 

Schon allein die Hinfahrt war für Einige ein Erlebnis: über die Weserfähre, noch dazu bei Sonnenschein, fährt man ja nicht alle Tage. In Bremen-Nord angekommen wurden wir herzlich von Marco Heißenbüttel und seinen Helfern in Empfang genommen. Dieser war damals (1996) auch der erste Trainer von Christina, die bis zu ihren Umzug nach Oldenburg bei der SAV trainiert hat. Auch Abteilungsleiter Andreas Seiler ließ es sich nicht nehmen, zwischendurch vorbeizuschauen, obwohl er parallel bei einem Trainerlehrgang gebraucht wurde. 

Außerdem erwarteten uns weitere 20 Kinder und Jugendliche von der SAV, die vermutlich ebenso gespannt waren wie wir, was uns wohl an diesem Nachmittag erwarten würde. 

Nach dem Angrüßen und dem gegenseitigen Vorstellen ging es dann auch schon los. Wir starteten mit einem Parcours zu fetziger Musik. Dazu hatten unsere Gastgeber viele Gerätschaften wie Böcke, Seile, umgedrehte Bänke, ein Trampolin, Reifen, Bodenleitern und vieles mehr aufgebaut, die von den TeilnehmerInnen aktiv und gerne genutzt wurden. 

Gut aufgewärmt führte Juliane die TeilnehmerInnen durch die Kata Heian Shodan mit Musik. Es dauerte ein paar Durchläufe, bis sich alle daran gewöhnt hatten, aber mit der Zeit gelang es schon recht gut. 

Marco Heißenbüttel gab danach eine theoretische Einführung in das Wettkampftraining. Er verdeutlichte die Aspekte, auf die es beim Wettkampf ankommt. Nämlich u.a. die Atmung, die Schnelligkeit, die Kraft, die Sauberkeit der Techniken und natürlich der technisch korrekte Ablauf. Anschließend wurden diese Fähigkeiten unter Marcos fachkundiger Leitung anhand einiger Grundschulbahnen eingeübt.

Zwischendurch gab es eine Pause, in der sich Alle mit Kaltgetränken oder Kaffee und Kuchen stärken konnten. 

Da ja noch ein kleiner Wettkampf folgen sollte, wurden die TeilnehmerInnen anschließend in 7 homogene Gruppen eingeteilt. Jeder Kleingruppe wurde ein(-e) Trainer(-in) zugewiesen. So konnten alle Kinder und Jugendlichen noch einmal besondere Aspekte ihrer Kata üben, die sie später beim Wettkampf präsentieren wollten.

Und dann wurde es ein wenig ernst. Auf 3 Wettkampfflächen traten die Karateka gegeneinander an. Gekämpft wurde jeweils um die Plätze 1-4 innerhalb der Kleingruppen. Dabei versuchten unsere Gastgeber darauf Wert zu legen, dass die Gruppen möglichst gemischt waren (SAV und Schwarz-Weiß-Oldenburg). Juliane und Christina waren begeistert zu sehen, wie angestrengt, konzentriert und kräftig unsere WettkampfteilnehmerInnen ihre Katas demonstrierten. Gelungen war auch die Einbindung aller TeilnehmerInnen als SchiedsrichterInnen. So konnten die WettkämpferInnen sowohl aktiv als auch passiv eine Wahrnehmung dafür entwickeln, worauf es beim Wettkampf ankommt. 

Am Ende waren wir uns alle einig, dass dieser Austausch unter den beiden Vereinen an diesem Tag nicht nur sehr viel Spaß machte, sondern auch sehr effektiv war. Insgesamt ist diese Form des gemeinsamen Trainings eine gute Möglichkeit, sich abseits des Turnierbetriebs auf Wettkämpfe vorzubereiten.

Deshalb freuen wir uns auch, den SAV im Gegenzug Ende März in unserem Dojo begrüßen zu dürfen!

An dieser Stelle sei ganz ausdrücklich Marco Heißenbüttel und seinem Helferteam der Karateabteilung der SAV Bremen gedankt. Außerdem ist den Eltern und Helfern zu danken, die entweder Kuchen gespendet oder sich als Fahrer verdient gemacht haben.

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09.02.2019 10:28 von Aaron Schrandt

Lehrgang mit Kyoshi Lothar Ratschke und Sensei Roland Ahlers

Kyoshi Lothar Ratschke (8. Dan SOK, 6. Dan Shotokan Ryu Kase Ha, 5. Dan Shotokan Ryu im DKV) begeistert Karateka auf Lehrgang in Oldenburg

Am 09.02.2019 war es so weit: Wieder einmal gab Kyoshi Lothar Ratschke zusammen mit Sensei Roland Ahlers (6. Dan SOK) einen Lehrgang im großen Dojo des SWO, das mit ca. 60 Karateka aller Altersgruppen gut besucht war. Für das leibliche Wohl der Teilnehmer, die z. T. aus Hessen und Nordrhein-Westfalen angereist waren, war zwischen den Trainingseinheiten durch ein reichhaltiges Angebot an süßen und herzhaften Speisen gesorgt.

Um 10:00 Uhr begann die erste Trainingseinheit für die Unter- und Mittelstufe (9. – 6. Kyu), aber auch zahlreiche Karateka aus der Oberstufe (5. Kyu – Dan) nahmen bereits von Anfang an teil. Nach einigen komplexen Aufwärmübungen, die insbesondere die Konzentration der Teilnehmer forderten („Schere, Stein, Papier“), wurden zunächst die Heian Katas 1-4 geübt, bevor Kyoshi Ratschke den Fokus dann auf die Heian Shodan brachte. Hier zeigte er in der ersten und dritten Trainingseinheit vielfältige Anwendungsmöglichkeiten (Bunkai), die sich aus der Form der Kata ergeben können.

Kyoshi Ratschke, der auf eine Karate-Laufbahn von über 50 Jahren zurückschauen kann und schon mit Karate-Pionieren wie Jürgen Seidel und Albrecht Pflüger trainierte, machte auch deutlich, dass er großen Wert auf das Verständnis für das fachsprachliche System des Karate legt. So reicherte er die verschiedenen Übungen immer wieder durch Ausführungen zur besonderen Bedeutung japanischer Begriffe an.

In den Trainingseinheiten für die Oberstufe lag der inhaltliche Schwerpunkt auf der Kata Gangaku (ursprünglich Chinto). Die namentliche Bedeutung dieser Kata („Kranich auf dem Felsen“) spiegelt sich in der oft benutzten Stellung Tsuru ashi dachi, bei der man – ähnlich einem Kranich – auf einem Bein steht. Auch in der Bunkai zeigte Kyoshi Ratschke Bewegungsabläufe, mit denen er auf überaus beeindruckende Weise veranschaulichte, dass Karate letztlich auch auf Kampf- bzw. Tierstile des Kung Fu zurückgeht, zu denen ebenfalls der Kranich-Stil gehört. Dieser zeichnet sich durch große, weiche und geschmeidige Bewegungen aus, die für Karateka, die überwiegend mit dem Shotokan Ryu Stil vertraut sind, zunächst sehr ungewohnt waren, aber jederzeit Lust auf mehr gemacht haben.

Insofern konnte Kyoshi Lothar Ratschke den Teilnehmern durch seine humorvolle, freundliche und überaus kompetente Art einen Eindruck davon vermitteln, was es auf dem Karate-Do noch alles zu entdecken gibt, und auf vorbildliche Weise zeigen, dass es sich lohnt, das Training beharrlich und mit Begeisterung fortzuführen und nicht davor zurückzuscheuen, den Blick immer wieder über den Tellerrand zu weiten.

Wir freuen uns schon sehr auf ein Wiedersehen mit Kyoshi Lothar Ratschke im kommenden Jahr!

Dōmo arigatō gozaimasu!

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02.02.2019 07:50 von Daniel Schwenker

Winterlager in Erfurt

Das 26. Winterlager in Erfurt war dem traditionellen Karatedo gewidmet. Der Lehrgang war dreitägig und fand vom ersten bis zum dritten Februar 2019 statt. Den langen Weg nahmen wir (Roland, Niko, Daniel) auf uns, da zum einen viele interessante Lehrgangsinhalte bei Fritz Nöpel Hanshi, Lothar Ratschke Kyoshi und Martin Nienhaus Kyoshi lockten und zum anderen DAN-Prüfungen stattfanden. Die Prüfungen in Oldenburg in der Folgewoche mussten leider wegen zu geringer Teilnehmerzahl abgesagt werden.

Überraschenderweise konnte Fritz Nöpel leider nicht an der Prüfung teilnehmen. Roland Ahlers wurde daraufhin eingeladen, die Prüfung als Gast-Prüfer zu begleiten und folgte der Einladung.

Nach einem kurzen Grußwort und ein paar Gruppenbildern begann dann auch der Lehrgang für uns, da wird die erste Einheit aufgrund der langen Anreise verpassten. Martin Nienhaus und Lothar Ratschke teilten sich die Einheiten von Fritz Nöpel untereinander.

Der Lehrgang stand ganz im Zeichen der Tiere und Elemente im Karate. Viele Techniken wurden im Hinblick auf ihren Bezug zu eben jenen Tieren und Elementen betrachtet und in ein schlüssiges System abgebildet. Das beinhaltete zum Beispiel den Kampf nach der Charakteristik des Windes mit vielen wirbelnden Techniken und Bewegungen (keine pausenlosen 360°-Drehungen!) oder den standfesten Kampf der Erde mit zugehörigen Waffen – wir haben sehr viel Koken/Kakuto angewendet. Hinzu kamen Muskelübungen, die verdeutlichten, wo und wie die resultierende Kraft einiger Armtechniken negativ oder positiv manipuliert werden kann.

Lothar Ratschke lehrte mit Bezug zu den zuvor genannten Themen die Kata Nijushiho. Zu jeder Sequenz lernten wir mindestens eine Bunkai-Anwendung. Martin Nienhaus lehrte die Goju-Ryu Kata Tensho ebenfalls inklusive von möglichen Bunkai-Anwendungen.

Für uns dauerte der Lehrgang circa sechs Stunden, da wir alle vier Einheiten besuchten. Danach fanden dann gegen 18:30 Uhr DAN-Prüfungen statt. Geprüft wurden fünf Mal der erste und einmal der vierte DAN. Von uns nahmen Niko Potthoff (4. DAN) und Daniel Schwenker (1. DAN) teil und bestanden erfolgreich und mit gutem Gewissen. Danach unterhielten sich Prüflinge und Prüfer noch eine kurz in lockerer Atmosphäre und traten auch schon die vierstündige Heimreise an.

Vielen Dank an alle, die bei den Vorbereitungen zu der Prüfung teilhatten.

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16.12.2018 17:36 von Christina Biendara

Kyuprüfungen und Weihnachtsfeier im Dojo

33 Karateka des Karate Dojos des Schwarz-Weiß-Oldenburg e.V. stellten sich am Sonntag, den 16.12.2018 der Herausforderung, den nächsten Kyugrad oder eine Zwischenstufe zu erreichen. Eingeteilt in zwei Gruppen, wurden die Kinder bis zu 13 Jahren von Michael Gerdes-Röben und die Jugendlichen und Erwachsenen von Roland Ahlers geprüft.Christian und Aaron beim Bunkai

Auch wenn alle Prüflinge verdient die Prüfungen bestanden haben, so waren diese keinesfalls geschenkt. Es handelte sich um einen hochkonzentrierten Prüfungsablauf und die Teilnehmer mussten sich ihre neuen Gürtelfarben hart erarbeiten. Die eigentliche Arbeit, um das nächste Etappenziel zu erreichen, findet ohnehin bereits Monate vorher statt: nämlich während des regelmäßigen Trainings. Die Prüfung bedeutet letztlich, dass die Karateka die Möglichkeit erhalten, ihr Bestes präsentieren zu dürfen, entsprechend gewürdigt zu werden, aber gleichzeitig damit auch ihre Trainer/-innen zu ehren.

Hoch erfreut waren aber auch die vielen anwesenden Eltern, die begeistert waren über die sichtbaren Trainingserfolge. Ein schöneres Weihnachtsgeschenk kann man wohl kaum erhalten, als die eigenen Kinder derart kompetent, konzentriert, mutig und selbstbewusst zu erleben.

Nach dem dreistündigen Prüfungsvormittag, dem Erhalt der Urkunden und der Gratulation durch die Prüfer, gingen die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen, die Prüfer und Trainer/-innen als auch die Eltern mit einem guten und fröhlichen Gefühl in die Mittagspause. Um sich anschließend wieder auf dem Weg zum Dojo zu machen. Diesmal nicht mit dem Karateanzug, sondern mit Kuchen, Keksen und Getränken im Gepäck.

Um 15:30 Uhr startete nämlich die jährliche Weihnachtsfeier. Da jeder etwas zur Feier beigetragen hatte, sei es durch Kuchen- oder Kaffeespenden oder durch das Auf- und Abbauen, war es auch kein Problem, sondern - im Gegenteil - eine Freude, dass sogar 30 Gäste mehr als erwartet teilnahmen.

Roland Ahlers begrüßte alle Gäste mit einer Ansprache, in der er das Jahr noch einmal für alle rückblickend zusammenfasste. Und es wurde deutlich: auch dieses Jahr war für alle Karateka von jung bis alt, wieder ein Gutes: Nämlich ein von hoch interessanten, sportlichen und gemeinschaftlichen oder einzelnen Ereignissen und Erfolgen geprägtes Jahr.

Als nächster Programmpunkt folgte ein besonderes Highlight: die Vorführung der Wettkampf-Gruppe unter der Leitung von Juliane Schulze. Die Kinder und Jugendlichen zeigten die Katas Heian Shodan und Heian Nidan jeweils in einstudierten Choreographien, teilweise mit musikalischer Begleitung. Zu sehen ist die Aufführung mittlerweile unter https://www.karate-dojo-oldenburg.de/clips.html.

Im Anschluss haben sich die erwachsenen Gäste gemütlich ausgetauscht, während die jüngeren Karateka und Geschwisterkinder, wie bereits in den Vorjahren auch, den großen Dojo unsicher machten. Das freie spielen und toben ist mittlerweile schon eine Tradition, der die Kinder stets mit Vorfreude entgegensehen.

Nun verabschieden sich erst einmal alle Aktiven in die Weihnachtspause, um mit neuer Energie in das nächste Jahr zu starten.

Herzlichen Glückwunsch allen Karateka zur bestandenen Kyuprüfung und ein herzliches Dankeschön an unseren Festwart Markus und an alle Unterstützer/-innen unserer Weihnachtsfeier!

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24.11.2018 20:17 von Daniel Schwenker

Lehrgang mit Sensei Lothar J. Ratschke in Dortmund

Am 24.11. machten sich wieder drei Karateka aus Oldenburg auf den Weg nach Dortmund um bei Lothar Ratschke zu trainieren. Der Lehrgang in Dortmund zählt zu den Veranstaltungen, die regelmäßig von einigen von uns besucht werden und so bot sich wieder die Gelegenheit gute Bekannte zu treffen und gemeinsam zu trainieren.

Der Lehrgang begann vor uns mit der ersten Einheit der Oberstufe in der wir zuerst die Heian Yondan Renshu-Ho erlernten welche eine Übungsform für das Bunkai (Anwendung der Kata) ist. Dies wurde dann auch gleich mit dem Partner demonstriert, eh es zum Ablauf und der Anwendung der Kata Tekki Nidan ging.

Die zweite Einheit stand dann ganz im Zeichen der Goju-Shiho Dai welche eine der höheren Kata ist. Zuerst ging Sensei Ratschke auf Feinheiten der Techniken innerhalb der Kata ein, eh wir dann im Bunkai die Anwendungen der Kata in der Praxis am Partner vertiefen konnten.

Sensei Ratschke überzeugte wieder einmal durch sein fundiertes Wissen sowohl über historische Hintergründe wie auch die Biomechanik im Karate und wir haben wieder einmal neue Anreize für das Training im heimischen Dojo mitnehmen können. Wir freuen uns schon darauf Sensei Ratschke nächstes Jahr wiederzusehen. Die nächste Gelegenheit dazu wird es im Februar bei uns im heimischen Oldenburg geben.

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03.11.2018 12:36 von Frank Oppenheimer

Roland Ahlers nun 6. Dan!

Für die Prüfung, die zu den hohen DAN Prüfungen zählt, musste Roland sich ein Jahr vorher anmelden und die Zulassung bei der Prüfungskomission des DKV beantragen. Diese erfolgt nicht automatisch, wie bei den Prüfungen bis um 5. DAN. Zusätzlich musste 6 Monate vor der Prüfung eine Ausarbeitung über ein Karate bezogenes Thema eingereicht werden. Es finden pro Jahr auch nur max. 4 Prüfungen ab 6. DAN im SOK statt.

Die Prüfung fand am 27.10.18 in Ingolstadt (Bayern) statt.

Als Prüfer waren da:

Hanshi Fritz Nöpel – 10. DAN

Kyoshi Lothar J. Ratschke – 8. DAN

Kyoshi Fritz Oblinger – 8. DAN

Wir gratulieren alle herzlichst zur bestandenen Prüfung und sind stolz auf Rolands Leistung. Es zeigt uns natürlich auch, wieviel man durch konzentriertes und zielgerichtetes Training erreichen kann.

Wir Schüler dürfen uns also nicht ausruhen, sondern sollten - wenn auch auf niedrigerem Niveau - unser Karate weiter verbessern und uns so ein Beispiel an Roland nehmen. Ganbarimashou mina san!

 

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13.10.2018 07:41 von Christina Biendara

Sport&Spaß beim KiJuLe mit Übernachtung im Dojo

An zwei Tagen und einer Nacht durften 14 Mädchen und Jungen der Karateabteilung des SWO und weiteren befreundeten Vereinen, das Dojo an der Auguststraße mal ganz anders erleben. So wurde er nicht nur zur Trainings-, sondern auch zur Spiel-, Essens- und Schlafstätte.

Am Samstag ging es um 10:00 Uhr mit der ersten Trainingseinheit los, in der Juliane die Teilnehmer/-innen auf das bevorstehende Kata-Turnier am nächsten Tag vorbereitete. Nach dem Mittagessen gab es ausreichend Zeit für freies Spiel. Anschließend hat Leonie die Gruppe durch das „Angeber-Spiel“ geleitet. Dabei war echte Teamarbeit gefragt: Es galt unterschiedliche Aufgaben zu lösen, die aber pro Team nur von einer auserwählten Person bewältigt werden durften. Außerdem mussten die übrigen Teammitglieder schätzen, wie erfolgreich diese Person dabei sein würde. Es war sehr interessant zu erleben, wie lebhaft und mit welchen Argumenten die Teams in Diskussion gingen, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. Zwischenzeitlich traf Frank ein, worüber sich alle sehr gefreut haben. Diese Freude hatte vielleicht auch ein wenig damit zu tun, dass er für alle ein Eis mitgebracht hatte.

In der zweiten Trainingseinheit wurde das Kata Training noch einmal durch die Video-Methode verstärkt. Die gezeigten Kata wurden jeweils gefilmt und anschließend gemeinsam analysiert. Dabei zeigten sich die Kinder und Jugendlichen als echte Selbstexperten, indem sie Verbesserungspotentiale erkannt und Möglichkeiten zur Abhilfe benannt haben.

Nach einer kleinen Kuchenpause kehrte die Gruppe in das benachbarte Vereinsheim ein. Dort wurde zunächst in unterschiedlichen Teamkonstellationen gekegelt. Auch dabei wurde so mancher vom Ehrgeiz gepackt und es wurde hier und dort an der Technikverbesserung gefeilt. Auch, wenn der Spaß natürlich stets im Vordergrund stand. Anschließend lockten Pommes, Bratwurst und hausgemachte Chicken-Nuggets an die Tische der Gaststätte.

Die letzte, abendliche Trainingseinheit verlief etwas anders als üblich: nämlich im Dunkeln. Durch den Einsatz eines Scheinwerfers wurden Schattenkämpfe möglich, die gebannt beobachtet wurden.

Am geplanten Spieleabend nahmen nur noch die Betreuer und eines der Kinder teil. Einige waren schon sehr müde und unterhielten sich noch eine Weile, eingekuschelt in ihren Schlafsäcken. Die meisten freuten sich jedoch, sämtliche Räume des Dojos zum Verstecken spielen nutzen zu können.

Zum Einläuten der Nachtruhe wurde noch eine Karate Geschichte vorgelesen mit dem Titel „Siegen ohne zu kämpfen“. Alle lauschten gespannt zu. Wem dadurch noch nicht die Augen zugefallen war, philosophierte noch ein wenig über den Sinn dieser Geschichte mit. Nämlich, dass nichts unversucht bleiben sollte, eine körperliche Auseinandersetzung zu vermeiden. Und dass es andere Möglichkeiten gibt, als zu kämpfen. Eben das nicht-kämpfen - manchmal auch durch einen Trick. Es wurde noch hier und da geflüstert, aber dann waren alle schnell eingeschlafen.

Der nächste Morgen begann mit einem gemeinsamen Frühstück in gemütlicher Runde. Anschließend halfen alle fleißig beim Aufräumen und Fegen mit. Dies funktionierte sogar so gut, dass schon etwas eher als geplant mit dem Kata-Wettbewerb begonnen werden konnte. Dabei bekamen alle Kinder und Jugendlichen die Gelegenheit ihr Können zu demonstrieren, Beifall zu ernten und eine positive Rückmeldung von Juliane zu erhalten. Und Einige erhielten sogar eine der drei begehrten Medaillen.

Vielleicht etwas müde, aber ausgestattet mit viel Gelerntem und bestimmt auch mit einer verdienten Packung Stolz, wurden die Teilnehmer/-innen schließlich von ihren Eltern abgeholt.

Ein ausdrücklicher Dank soll an dieser Stelle an alle Helfer/-innen und Trainer/-innen gerichtet werden, die durch ihr zuverlässiges Engagement dafür gesorgt haben, dass dieses Wochenende nicht nur stattfinden, sondern auch reibungslos ablaufen konnte. Herzlichen Dank!

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